Probleme mit Rezept 'aut idem'
Von: , Frage gestellt am Sa, 26. Sep 2009
Guten Tag,
gestern hatte ich eine sonderbare Situation in meiner Apotheke. Seit 6 Jahren nehme ich regelmäßig Betablocker da ich an ventrikulären Herzrh.-Störungen leide und dadurch mehrmals auf der Intensiv-Station gelandet bin. Mein Hausarzt hatte damals verschiedene (billigere) Alternativen ausprobiert, mit teilweise erheblichen Nebenwirkungen, jedoch hat er, mein Kardiologe und die Klinik davon abgeraten und mir BELOK ZOK wieder vorgeschrieben, mit dem ich im grossen und ganzen auch zufrieden bin. Da das Hausarzt Budget überlastet ist (und ich auch Verständnis für meinen Arzt aufbringe) sind wir nach langem hin und her so verblieben, dass er mir zwar das Präparat aufschriebt, ich in der Apotheke aber die Differenz zu dem billigeren selber entrichte. Ärgerlich, aber es funktioniert.Waren ja auch nur 5,- pro Packung, also alle 2-3 Monate. Das verkrafte ich.
Gestern jedoch bekam ich es nicht mehr. Die Apothekerin sagte, der Arzt müsse "aut idem" ankreuzen (auf Deutsch: "oder anders")dann könnten wir auch weiterhin so verfahren. Kreuzt er es nicht an und schreibt nur den Präparate-Namen auf (Belok ZOK 95mg), ist sie verpflichtet mir eine Alternative zu geben und kann mir auch keinesfalls die Differnz zu der billigeren Alternative berechnen so wie bisher), sondern muss den vollen Präparatepreis einziehen.
Mal davon abgesehen, dass dann der Sinn des Kreuzchens auf dem Rezept total daneben liegt hat sich noch folgendes aufgetan: Die Sprechstundenhilfe (Arzt war leider schon weg) sagte mir, wenn sie das Kreuzchen setzen würde, wird das Ärztebudget noch mehr belastet und das läßt der Arzt sicherlich nicht zu... hat mich schon sehr verwundert. Denn: Warum zahle ich die Differenz zur Billig-Alternative und der Arzt obendrein??? Hier kann doch etwas nicht stimmen, oder?
Über jeden Tipp würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank !
gestern hatte ich eine sonderbare Situation in meiner Apotheke. Seit 6 Jahren nehme ich regelmäßig Betablocker da ich an ventrikulären Herzrh.-Störungen leide und dadurch mehrmals auf der Intensiv-Station gelandet bin. Mein Hausarzt hatte damals verschiedene (billigere) Alternativen ausprobiert, mit teilweise erheblichen Nebenwirkungen, jedoch hat er, mein Kardiologe und die Klinik davon abgeraten und mir BELOK ZOK wieder vorgeschrieben, mit dem ich im grossen und ganzen auch zufrieden bin. Da das Hausarzt Budget überlastet ist (und ich auch Verständnis für meinen Arzt aufbringe) sind wir nach langem hin und her so verblieben, dass er mir zwar das Präparat aufschriebt, ich in der Apotheke aber die Differenz zu dem billigeren selber entrichte. Ärgerlich, aber es funktioniert.Waren ja auch nur 5,- pro Packung, also alle 2-3 Monate. Das verkrafte ich.
Gestern jedoch bekam ich es nicht mehr. Die Apothekerin sagte, der Arzt müsse "aut idem" ankreuzen (auf Deutsch: "oder anders")dann könnten wir auch weiterhin so verfahren. Kreuzt er es nicht an und schreibt nur den Präparate-Namen auf (Belok ZOK 95mg), ist sie verpflichtet mir eine Alternative zu geben und kann mir auch keinesfalls die Differnz zu der billigeren Alternative berechnen so wie bisher), sondern muss den vollen Präparatepreis einziehen.
Mal davon abgesehen, dass dann der Sinn des Kreuzchens auf dem Rezept total daneben liegt hat sich noch folgendes aufgetan: Die Sprechstundenhilfe (Arzt war leider schon weg) sagte mir, wenn sie das Kreuzchen setzen würde, wird das Ärztebudget noch mehr belastet und das läßt der Arzt sicherlich nicht zu... hat mich schon sehr verwundert. Denn: Warum zahle ich die Differenz zur Billig-Alternative und der Arzt obendrein??? Hier kann doch etwas nicht stimmen, oder?
Über jeden Tipp würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank !
