Hi!
Sorry, ich hab deine Frage erst anders verstanden, aber ich will nicht alles löschen, ich häng den schon getippten Text einfach unten an und beginne hier neu 
Man erhoffte sich, daß die plötzliche mechanische Einwirkung des Schlages ebenfalls eine Art Kurzschluß erwirkt, der ALLE Herzzellen erstmal lahmlegt - genauso wie der Defibrilator das tut.
Funktioniert halt eben nur manchmal bis gar nicht und es überwiegen Gegenargumente (s. unten, aber auch noch andere, die ich nicht aufgeführt habe).
Aber mit Polen bzw. Umpolen EINZELNER Zellen hat weder der Herzschlag noch der Defibrillator zu tun…?
Wenn du einige meiner Aussagen nicht verstehen solltest, so bitte ich dich, das nachzulesen mit der Funktionsweise eines Defibrillators oder nochmal nachfragen, auch in anderen Fällen. Denn es könnte auch sein, daß aus einem vermutlichen Unverständnis hier deine Frage stammte.
Gruß,
Sharon
Zunächst einmal können bei einem Herzkreislaufstillstand (grob) die drei verschiedenen Formen vorliegen:
- Asystolie (da tut sich nix am Herzen = totale Nullinie)
- Kammerflimmern/-flattern
- PEA = pulslose elektrische Aktivität
Dein Herzschlag - auch als „Präkordialer Faustschlag“ bekannt, soll aber nur beim Kammerflimmern/-flattern helfen.
Und ich habe „soll“ geschrieben weil:
Ohne medizinisches Gerät, sprich hier EKG - selbst ein einfaches (muß ja nicht gleich 12- oder mehr-kanälig sein) - kann man diese Rhythmusstörungen NICHT erkennen.
Da aber Kammerflimmern/-flattern nach (ähm… älteren) Statistiken deutlich seltener vorliegt (meiner Erinnerung nach bei ca 10-20 Prozent), bringts nicht viel, jeden seinen Brustkorb zunächst zu verdreschen! 
Immerhin verdrescht du dann ev. 80 Prozent aller Leute - und die habens nicht mal verdient *g*
Zumal die Erfolgsquote des „Herzschlags“ mässig bis gering ist, nach 30 sec nach Beginn des Kammerflimmerns-/flatterns nimmt sie sogar noch weiter rapide ab!
Darum wird vom Faustschlag aufs Herz Abstand genommen!