Gibt es chronischen Elektrolytmangel?

Ich habe nun seit einigen Jahren Magenprobleme. Nach zahlreichen Untersuchungen sind sich die Ärzte darin einig, dass es z.T. an Flüssigkeitsmangel und psychischen Ursachen liegen soll.

In den letzten Monaten habe ich vermehrt festgestellt, dass die Magenprobleme (Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen) nicht unbedingt bei Flüssigkeitsmangel auftreten (mein Freund und ich achten sehr darauf, dass ich mind. 2,5 l Flüssigkeit am Tag zu mir nehme) und auch meist in Zeiten, wo ich nicht unter Stress o.Ä. leide.
Zudem habe ich in den letzten Wochen festgestellt, dass die Probleme eine halbe bis eine Stunde nachdem Trinken von einigen Tassen Brühe, mit viel Salz (pro Tasse ca. 1 TL Salz zur Brühe zugegeben), völlig verschwinden.
Kann es sein, dass mein Körper übermäßig viele Elektrolyte benötigt? Oder gibt es so etwas wie chronischen Elektrolytmangel?

Danke schon mal für eventuelle Antworten.
LG, Kati

Hallo Kati,

sowas gibt es, wäre aber in Deinem Falle eine eigene Publikation wert, denn im Kochsalz befinden sich Natrium und Chlorid, beides Stoffe, die es im Körper in rauen Mengen gibt, so dass eine Brühe deren Gehalt nur im Promillebereich ändern wird.

Bei Spurenelementen mag es das geben, auch bei Calcium, Phosphat und Kalium; da aber meist sekundär.

Eine mögliche Erklärung würde wieder den psychosomatischen Formenkreis streifen, z.B. dass man für eine Tasse Brühe etwas Ruhe und Entspannung braucht… Möglicherweise wird aber auch Deine Magensäure für kurze Zeit verdünnt, dass eine Gastritis nicht mehr so weh tut.

Gruß,

Manticor