ich suchte nach Informationen zur Unterstützung einer Rheumatherapie in den Schultern. Zu meiner Verwunderung fand ich in einer Preisvergleich - Webseite zu den Olbas - Tropfen eine „Kundenbeurteilung des Produkts“, die meinte, Olbas - Tropfen seien ein homöopathisches Mittel. Soviel ich davon verstehe, gehören ätherische Pflanzenöle nicht zur Homöopathie, wenngleich sie auch von der Homöopathie verwendet werden. Wie bitte verhält sich das?
Und -
was kann Deines Wissens nach am besten eine Rheumatherapie unterstützen?
Olbas-Tropfen sind nicht homöopathisch.
Zitat Website:
„Das millionenfach bewährte Hausmittel ist ein hochkonzentriertes Destillat aus Pfefferminz-, Kajeput-, Eukalyptus-, Wacholderbeer- und Wintergrün-Heilpflanzen-Öl.“
„Hochkonzentriertes Destillat“ ist sozusagen das genaue Gegenteil eines Homöopathikums
Ob es zur unterstützenden Behandlung von Rheuma taugt, weiß ich nicht. Wie willst du es den anwenden? Äußerlich?
Bei der Zusammensetzung würde ich vermuten, dass es viel Cineol und Pinen enthält. Solche Sachen werden äußerlich oft zur Behandlung oder Linderung von Muskelschmerzen, -steifheit, -krämpfen, Rückenschmerzen, Hexenschuss und bei Weichteilrheumatismus eingesetzt.
Zitat Website:
„Das millionenfach bewährte Hausmittel ist ein
hochkonzentriertes Destillat aus Pfefferminz-, Kajeput-,
Eukalyptus-, Wacholderbeer- und Wintergrün-Heilpflanzen-Öl.“
„Hochkonzentriertes Destillat“ ist sozusagen das genaue
Gegenteil eines Homöopathikums
Eben. Das wunderte mich auch.
Ob es zur unterstützenden Behandlung von Rheuma taugt, weiß
ich nicht.
Gemäß Packungsaufdruck / Beipackzettel sollen die Olbas - Tropfen gegen Rheuma empfohlen sein.
Wie willst du es den anwenden? Äußerlich?
Ich hatte vor, einer nahen Verwandten ein kleines Geschenk zu machen, um ihre Aufmerksamkeit auf mildere Heilmittel zu lenken, die weniger Nebenwirkungen haben als die Produkte der pharmazeutischen Industrie. Sie beklagt sich seit etwa einem halben Jahr über Stechen in der Schultermuskulatur, das als Rheuma (Entzündung durch kristallisierte Harnsäure im Muskelgewebe) diagnostiziert wurde.
Ja - in diesem Fall äußerlich. Ich würde mir nicht zutrauen, jemandem zu empfehlen, Olbas - Tropfen zu verschlucken - was vermutlich in diesem Fall (Schultermuskulatur) wohl kaum einen erwünschten Effekt haben könnte.
Bei der Zusammensetzung würde ich vermuten, dass es viel
Cineol und Pinen enthält. Solche Sachen werden äußerlich oft
zur Behandlung oder Linderung von Muskelschmerzen, -steifheit,
-krämpfen, Rückenschmerzen, Hexenschuss und bei
Weichteilrheumatismus eingesetzt.
Gruß
Svenja
Vielen Dank für Deine freundliche Antwort.
Alles Gute!
ich in einer Preisvergleich - Webseite zu den Olbas - Tropfen
eine „Kundenbeurteilung des Produkts“, die meinte, Olbas -
Tropfen seien ein homöopathisches Mittel. Soviel ich davon
verstehe, gehören ätherische Pflanzenöle nicht zur
Homöopathie, wenngleich sie auch von der Homöopathie verwendet
werden. Wie bitte verhält sich das?
da hat sie wohl „pflanzlich“ und „homöopathisch“ verwechselt … da ist sie nicht die einzige
da hat sie wohl „pflanzlich“ und „homöopathisch“ verwechselt
Das ist mir neu.
Die falsche Anwendung von Begriffen trifft man leider oft (was ich auf oberflächliches Lesen, resp Lernen zurückführe), allerdings wäre ich nie auf den Trichter gekommen, man könnte die Homöopathie mit etwas Anderem verwechseln, denn dazu trägt sie ja viel zu starke charakteristische Merkmale.
Soviel ich davon
verstehe, gehören ätherische Pflanzenöle nicht zur
Homöopathie,
gehören Erdbeeren zur Marmelade?
Das sind nicht miteinander vergleichbare Dinge. Wie ich Homöopathie verstehe beschränkt sie sich deren Definition auch gar nicht auf „natürliche“ Stoffe, sondern es könnten auch „chemische“ Stoffe potenziert werden. Z.B. Formaldehyd :o)
Ich hatte vor, einer nahen Verwandten ein kleines Geschenk zu
machen, um ihre Aufmerksamkeit auf mildere Heilmittel zu
lenken, die weniger Nebenwirkungen haben als die Produkte der
pharmazeutischen Industrie.
ups…
Hexerl schrieb:
„da hat sie wohl „pflanzlich“ und „homöopathisch“ verwechselt“
Du schriebst:
Das ist mir neu.
Ich fürchte du verwechselst grade selbst etwas.
-Produkte der pharmazeutischen Industrie.
-„Naturprodukte“
-„planzlich“
-„chemisch“
-mild
-gefährlich
Sind UNanhängige Größen!
Nur weil es nicht von der „pharmazeutischen Industrie“ (was soll das sein?) stammt und „natürlich“ ist heißt nicht, dass es „mild“ ist!
Opium ist WEDER von der „pharmazeutischen Industrie“, NOCH UNnatürlich, NOCH mild. Dafür ist es aber sogar unter Umständen nebenwirkungsarm.
-Produkte der pharmazeutischen Industrie.
-„Naturprodukte“
-„planzlich“
-„chemisch“
-mild
-gefährlich
Sind UNanhängige Größen!
Nur weil es nicht von der „pharmazeutischen Industrie“ (was
soll das sein?) stammt und „natürlich“ ist heißt nicht, dass
es „mild“ ist!
Das stimmt natürlich grundsätzlich
Allerdings: Wer soll denn ein „Pharmazeutikum“ auf den Markt bringen, wenn nicht die pharmzeutische Industrie?
Auch pflanzliche (ob mild und nebenwirkungsarm so mal dahingestellt) Arzneimittel, Medizinprodukte werden NATÜRLICH von der pharmareutischen Industrie auf den Markt gebracht. Wer sonst kann die finanz. Mittel aufbringen, ein Mittel durchs BfArM zu drücken?
Das stimmt natürlich grundsätzlich
Allerdings: Wer soll denn ein „Pharmazeutikum“ auf den Markt
bringen, wenn nicht die pharmzeutische Industrie?
Ach…
Was meinst du warum meine „pharmazeutischen Industrie“ in Anführungsstrichen geschrieben stand
Gehören DIHU, Woala , Weileda usw etwas nicht dazu?
Dein Beitrag steht in dem Verdacht, die Netikette zu ignorieren und ist überflüssig.
Ich erlaube mir in gleicher Weise zu antworten.
Hi,
Hei!
Soviel ich davon
verstehe, gehören ätherische Pflanzenöle nicht zur
Homöopathie,
Das korrekte Zitat hätte
„Soviel ich davon verstehe, gehören ätherische Pflanzenöle nicht zur Homöopathie, wenngleich sie auch von der Homöopathie verwendet werden.“
gelautet.
Analog dazu ist
gehören Erdbeeren zur Marmelade?
die falsche Fragestellung.
Richtig ist: „Marmelade ist laut deutscher Konfitürenverordnung (KonfV) vom 26. Oktober 1982 und EU-Vorschrift (Codexkapitel B5 Konfitüre und andere Obsterzeugnisse) ein geschützter Begriff, der die britische bittere Orangenmarmelade nach Rezept von Keiller, Dundee in Schottland bezeichnet, alles Andere ist Konfitüre“.
Die korrekte Anmerkung wäre also:
„Erdbeeren gehören nicht zur Konfitüre, wenngleich sie auch zur Herstellung von Konfitüre verwendet werden.“
Das sind nicht miteinander vergleichbare Dinge.
Wie wahr!
Wie ich
Homöopathie verstehe beschränkt sie sich deren Definition auch
gar nicht auf „natürliche“ Stoffe, sondern es könnten auch
„chemische“ Stoffe potenziert werden. Z.B. Formaldehyd :o)
VG
J~
Wer bitte hat behauptet, Homöopathie verwendete nur natürliche Stoffe?
Wer bitte hat behauptet, Homöopathie definiere sich über ihre Heilmittel und nicht über die Methode similia similibus curentur?
Ich nicht.
[MOD]: Eine Textpassage wurde wegen beleidigender Äußerungen entfernt.
Dein Beitrag steht in dem Verdacht, die Netikette zu
ignorieren
hätte ich fragen können in welcher Art und erklären können, dass es nicht meine Absicht war dich (persönlich) anzugreifen.
Aber so hat sich das wohl erübrigt.