Impfung gegen Schweinegrippe

Hallo Experten,

In der Presse erfahre ich, dass die Impfung gegen Schweinegrippe nächste Woche (26.10.2009) beginnen sollte. Meine Fragen:

  1. Wo kann man impfen lassen ?
  2. Muss man für die Impfung bezahlen ? (Ich bin pflichtversichert)
  3. Gibt es irgend Risiko, was man darauf achten muss ?

Danke für die Antworte

Xiu Mai

Hallo

  1. Bei Deinem Arzt
  2. die Kasse zahlt
  3. die Risiken (besonders mit dem Serum für die Bevölkerung , nicht das für die Politiker) sind enorm

Causa

Hallo,

  1. die Risiken (besonders mit dem Serum für die Bevölkerung ,
    nicht das für die Politiker) sind enorm

Was verstehst du konkret unter „enorm“ ?

Gruß
Elke

Hallo eklastik,
das hier:
Zitat:

Da neue Technologien bei der Produktion der pandemischen Impfstoffe
Verwendung finden, die bisher noch nicht intensiv auf Sicherheit in
bestimmten Bevölkerungsgruppen untersucht wurden, ist es sehr wichtig,
eine Post-Marketing Beobachtung auf besten Qualitätsniveau nach der Gabe
der Impfstoffe zu implementieren.

Man verimpft also Milliarden von neuartigen Impfstoffen, deren
Sicherheit bisher nur mangelhaft untersucht wurde. Die zu erwartenden
Nebenwirkungen werden dann nachträglich in einer Post-Marketing
Survaillance Studie erfasst. Das Risiko, an einer schweren Nebenwirkung
zu erkranken oder zu sterben, trägt also der Patient.

1976 gab es auch eine Schweinegrippe Epidemie in den USA, zu deren Bekämpfung im Oktober eine Zwangsimpfung eingeführt
wurde. Durch diese Zwangsimpfung starben damals innerhalb von 2 Monaten mehr als 30 Personen und über 500 erkrankten am
Guillain-Barré-Syndrom, einer schweren Nervenerkrankung mit Lähmungen.
Aufgrund landesweiter Proteste wurde die Impfung nach zwei Monaten
wieder eingestellt Den ganzen Artikel können sie lesen unter:

http://www.who.int/csr/disease/swinef
ndex.html

Erste Informationen zu den Pandemieimpfstoffen sind bereits erhältlich:

http://www.impfschaden.info/impfungen

Causa

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Hallo,

da ist von Impfschäden die Rede und dass bei einer anderen Impfung Menschen gestorben sind.
Nirgendwo finde ich, was die „enormen“ Schäden hier betrifft.

Gruß
Elke

PS: Ich lasse mich nicht impfen - allerdings habe ich mich noch nie für die reguläre Grippe impfen lassen. Ich habe mich auch noch nie mit Grippeviren infiziert (Erkältung nat. schon).

Hallo eklastik,
ist der Absatz ab 1976 u.v. nicht deutlich genug?
Dazu, dass dieses Mittel, besonders die Zusatzstoffe zum testen an der Bevölkerung (siehe TV) tatsächlich nicht erprobt und ein reiner Feldversuch ist.
Wenn ich es richtig mitbekommen habe, so werden in einigen Kliniken das Personal zwangsweise geimpft… müssen aber unterschreiben, dass die Klinik für Folgeschäden nicht aufkommt.
Ich habe hier im WWW schon mal einen Artikel gebracht über das Thema. Leider finde ich den nicht mehr.
Habe schon alles abgesucht.
Grüße
Causa
der auch noch nie gegen Grippe geimpft wurde und trotz Beruf mit Kontakt zur „Öffentlichkeit“ noch nie Probleme hatte.

Hallo Causa,

ist der Absatz ab 1976 u.v. nicht deutlich genug?

Nein.
Der Link dazu funzt nicht und die Aussage, dass bei einer Grippeimpfung vor über 30 Jahren Menschen gestorben sind bzw. an G-B erkrankten - das ist mir alles viel zu unpräzise.

Gruß
Elke

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Hi,

da ist von Impfschäden die Rede und dass bei einer anderen
Impfung Menschen gestorben sind.
Nirgendwo finde ich, was die „enormen“ Schäden hier betrifft.

habe die Artikel nicht gelesen. Aber wenn selbst der Tod eines Menschen für dich nicht „enorm“ ist, was bitte schön ist denn dann für dich „enorm“, dass du dich daran so hochziehst?

Gruss levi

Hallo,

habe die Artikel nicht gelesen. Aber wenn selbst der Tod eines
Menschen für dich nicht „enorm“ ist, was bitte schön ist denn
dann für dich „enorm“, dass du dich daran so hochziehst?

Die Artikel sind nicht anklickbar.
Eine 1976 durchgeführte Impfung hat für mich erstmal - ohne nähere Ausführung - keine Relevanz für eine Impfung, die 30 Jahre später durchgeführt wird.
In anderen Artikeln, die ich gelesen habe, stand etwas von „großen Risiken“ und da wurde dann „leicht erhöhte Temperatur“, „schwerer Arm“ und „Rötung der Impfstelle“ als große Risiken aufgeführt.

Darf man nicht nachfragen?

Gruß
Elke

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Hallo eklastik,
das hier:
Zitat:

Da neue Technologien bei der Produktion der pandemischen
Impfstoffe
Verwendung finden, die bisher noch nicht intensiv auf
Sicherheit in
bestimmten Bevölkerungsgruppen untersucht wurden, ist es sehr
wichtig,
eine Post-Marketing Beobachtung auf besten Qualitätsniveau
nach der Gabe
der Impfstoffe zu implementieren.

Das wird sowieso immer gemacht, weil es sinnvollerweise gesetzlich vorgeschrieben ist, die Arzneimittelsicherheit auch nach der Zulassung zu gewährleisten. Das die Technologien bei der Herstellung nicht getestet worden sind, ist Unsinn. Auch der pandemische Impfstoff musste eine Qualitätsprüfung wie jeder andere Impstoff durchlaufen, bevor er zugelassen werden konnte.

Man verimpft also Milliarden von neuartigen Impfstoffen, deren
Sicherheit bisher nur mangelhaft untersucht wurde.

Nein, die Sicherheit ist nach den gültigen GxP-Richtlinien und allen anderen Qualitätsstandards untersucht worden. Sonst hätte es keine Zulassung gegeben.

Die zu erwartenden
Nebenwirkungen werden dann nachträglich in einer
Post-Marketing
Survaillance Studie erfasst.

Ein Widerspruch: Auf der einen Seite ist der Impfstoff hinsichtlich Nebenwirkungen angeblich nicht getestet worden, aber man weiß schon von zu erwartenden Nebenwirkungen.

Das Risiko, an einer schweren
Nebenwirkung
zu erkranken oder zu sterben, trägt also der Patient.

Das trägt er sowieso, da sich z.B. spontane Unverträglichkeiten niemals ausschließen lassen udn es kein komplett nebenwirkungsfreies Medikament gibt. Die Konsequenzen aus einem sAE oder gar des Todes eines Patienten trägt allerdings ggf. die Pharmafirma.

1976 gab es auch eine Schweinegrippe Epidemie in den USA, […]

Diese Fälle sind bedauerlich, haben aber u.a. gerade zu den bestehenden Gesetzen und Regelungen geführt. Man muss ich also vor Auen halten, dass sich seitdem viel geändert hat.

Grüße,
JPL

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Na ja, aber ist es nicht so, dass die Tests an Menschen erst vor ein paar Wochen (4 ?) begonnen wurden?

Über Langezeitfolgen - wie besagte G-B-Syndrom in den USA 1976 - kann ja noch gar nichts bekannt sein.

Immer mehr Mediziner raten ab und lassen sich auch nicht impfen.

In der heutigen Ärztezeitung wird - neben dem regelmäßigen und gründlichen Händewaschen - das Wick Erste Abwehr Handschaum-Spray empfohlen. Das hält die Hände bis zu 3 Stunden keimfrei - länger als jedes Händewaschen und Desinfizieren.

In der Apo kostet es wohl 6,95 - ich habe es bei einer Internet-Apo für 4,88 gefunden.

Man muss ich also
vor Auen halten, dass sich seitdem viel geändert hat.

Ja, es gab damalas noch keine Impfverstärker.

Gruß

Samira

Ergänzung
In unserer Region raten immer mehr Hausärzte von der Impfung ab. Am Samstag war wieder ein Kommentar eines Hausarztes in der Tageszeitung der schrieb, dass es wahrscheinlich viele Kollegen geben wird die sich weigern werden zu impfen.

Gruß

Samir

Hi Samira,

es liegt mir auch fern, irgendwen zu einer Impfung zu zwingen. Das soll jeder mit sich selbst ausmachen. Ich halte aber weder von der Panikmache um die Pandemie noch von der Gegenbewegung in form von Panikmache um die Nebenwirkungen etwas.
ME ist da was falsch gelaufen, bzw. irgendwer hatte Muffensausen und nun sind wir da wo wir sind: Einige sehen ihre große Verschwörung aufgedeckt, andere die Unmoral bestimmter Menschen endlich entlarvt. Aber die meisten - so hoffe ich - nehmen es zum Anlass mit mehr Sport und besserer Ernähung ihr Immunsystem mal ein wenig auf Trab zu bringen.

Viele Grüße,
JPL

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Hi,

zu 1. Nicht jeder Arzt impft gegen Schweinegrippe. Bei meinem Hausarzt brauche ich es z. B. gar nicht probieren. Also vorher anrufen und nachfragen!

zu 2. korrekt.

zu 3. Es gibt immer ein Risiko, jeder muss das für und wider für sich persönlich abwägen. Richtig ist, daß bei dem neuen Impfstoff mit Wirkverstärkern gearbeitet wird, die bisher nicht erprobt sind, in diesem Fall dann aber von „enormen Risiken“ zu reden, ist vielleicht nicht unbedingt angebracht. Riskio - klares ja, enormes Risiko - weiß man noch nicht…

Gruss,
Little.
Letzte Impfung gegen Tetanus mit 39° Fieber und Schüttelfrost als Nebenwirkung.

Hi Maren,

Na ja, aber ist es nicht so, dass die Tests an Menschen erst
vor ein paar Wochen (4 ?) begonnen wurden?

nein, die safety-Studien sind schon vorbei, sonst hätte es die Zulassung nicht gegeben.

Über Langezeitfolgen - wie besagte G-B-Syndrom in den USA 1976

  • kann ja noch gar nichts bekannt sein.

Eben. Deswegen ist aber Panikmache vor „bekannten“ Langzeitirkungen unsinnig. wichtig ist vielmehr, dass geimpfte Menschen ihre Beschwerden zurückmelden, damit man adäquat reagieren kann.

Immer mehr Mediziner raten ab und lassen sich auch nicht
impfen.

Was nicht unbedingt an der Sicherheit liegen muss. Vielmehr liegt es wohl an der fehlenden Notwendigkeit.

In der heutigen Ärztezeitung wird - neben dem regelmäßigen und
gründlichen Händewaschen - das Wick Erste Abwehr
Handschaum-Spray empfohlen. Das hält die Hände bis zu 3
Stunden keimfrei - länger als jedes Händewaschen und
Desinfizieren.

Über Alternativen sollte man immer nachdenken, zu erwähnen wäre hier auch ein gesünderer Lebenswandel.

Grüße,
JPL

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Hallo,

Nein, die Sicherheit ist nach den gültigen GxP-Richtlinien und
allen anderen Qualitätsstandards untersucht worden. Sonst
hätte es keine Zulassung gegeben.

In den USA gibt es auch keine Zulassung. Geimpft wird dort mit herkömmlichen Impfstoffen. Lediglich als Notreserve wird Wirkstoff mit Adjuvantien vorgehalten. „Die Centers for Disease Control and Prevention haben schon im Juli mitgeteilt, dass Adjuvans bestellt sei, falls sich herausstellen sollte, dass die nicht-adjuvantierten Impfstoffe nicht ausreichend immunogen sind.“ (http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infe…)

Es wäre nicht das erste Mal, dass die Europäer für die USA den Beta-Test machen. Ich erinnere mich an den „RoboDoc“ Fall …

Der im selben Artikel genannte Nachteil, dass für konventionelle Impfstoffe größere Antigenmengen benötgit würden, ist Baxter nicht mit Wirkverstärkern, sondern mit einer neuen Produktionsmethode begegnet.

Und siehe da, für die besonders wichtigen Menschen ist auch genug von dem teureren Wirkstoff ohne Verstärker vorhanden.

Daher bleibt meine Frage von weiter unten bestehen: Kann man sich auch selbst einen bestimmten Impfstoff bestellen, oder muss man nehmen, was man vorgesetzt bekommt?

Gruß

Fritze

Hallo JPL
ich habe jetzt mit 3 Ärzten darüber gesprochen.
Ergebnis: keiner lässt sich mit dem Schweinegrippeserum impfen.
Woher das wohl kommt?
Grüße
Causa

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Hi,

ich kan das für meinen Hausarzt beantworten: weil er glaubt, dass die Schweinegrippe sehr milde verläuft und deswegen keine besondere Vorsicht notwendig ist.
Ich muss sagen, ich habe ihn nicht gefragt „Lassen Sie sich impfen?“, aber ich bin chronisch krank und habe ihn gefragt, ob es ok ist, wenn ich mich nciht impfen lasse. Er fand es ganz selbstverständlich, sich nicht impfen zu lassen (und für mich sind Infektionen recht gefährlich), weil er das Ganze auch für Panikmache hält.
Der Impfstoff, den ich letzte Woche gegen die saisonale Grippe bekommen habe, schützt lt. Herstellerangaben wahrscheinlich auch gegen die Schweinegrippe. Hatte übrigens null Nebenwirkungen, nicht mal das „Loch“ hat man noch gesehen.

die Franzi

Hi,

es wurde ja schon geklärt, dass der Impfstoff sehr wohl getestet ist.

müssen aber unterschreiben, dass die Klinik für Folgeschäden nicht aufkommt.

Jeder Mensch reagiert anders auf die gleiche Substanz, daher kann man nicht ausschließen, das einer zB allergisch auf irgendeinen Inhaltsstoff reagiert. Das kann immer vorkommen, und man kann es nciht verhindern - einfach weil man nicht weiß, welcher Mensch wann eine Allergie auf einen bestimmten Stoff entwickelt (oder ob überhaupt).

Und was Studien von vor übre 30 Jahren angeht: das ist ja sowas von lange her, wenn die Pharmaindustrie in der Zwischenzeit nichs dazugelernt hätte, sähe unsere Welt um einiges anders aus. 30 Jahre… damals gab es noch keine Raumstationen,die Mondlandung war grad 7 Jahre her 8ein Klacks), Plastik war der letzte Schrei (weil so neu), ein Minirock war fast noch ein Skandal, Punkrock konnte man sich noch nicht vorstellen, Rockmusiker trugen Glitzerklamotten und Elvis lebte noch. Diabetes war nicht behandelbar, die Sterblichkeitsraten bei Krebs… lassen wir das. Die Pocken waren erst seit ewnigen Jahren, ja Monaten fast ausgerottet (Ich, Jahrgang '73, bin noch geimpft worden.)

die Franzi

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