Es geht mir um die Auswirkungen auf die Lunge bzw ihre Funktionstüchtigkeit.
Ist es der Rauch an sich?
Sprich also: das Reizen der Lunge?
Oder sind es die Stoffe, die beim Verbrennen entstehen und über die Lunge aufgenommen werden?
Im Zusammenhang dazu:
In wie weit würde ein Vaporizer die Schädlichkeit senken? Hierbei werden die Stoffe nicht verbrannt, sondern auf eine Temperatur gebracht, bei der die gewünschten Inhaltsstoffe gelöst werden und eingeatmet werden können.
Die Lunge wird hier bei manchen Substanzen trotzdem gereizt (husten).
obs jetzt ein Rauch ist oder so wie du es sagst eine Art Nebel, macht keinen Unterschied, den der Bestandteil Teer wir dennoch in die Lunge gejagt, dieser legt sich in der Lunge ab… so genannte Raucherlunge…
Es geht mir um die Auswirkungen auf die Lunge bzw ihre
Funktionstüchtigkeit.
Ist es der Rauch an sich?
Sprich also: das Reizen der Lunge?
Oder sind es die Stoffe, die beim Verbrennen entstehen und
über die Lunge aufgenommen werden?
Im Zusammenhang dazu:
In wie weit würde ein Vaporizer die Schädlichkeit senken?
Hierbei werden die Stoffe nicht verbrannt, sondern auf eine
Temperatur gebracht, bei der die gewünschten Inhaltsstoffe
gelöst werden und eingeatmet werden können.
Die Lunge wird hier bei manchen Substanzen trotzdem gereizt
(husten).
Beim Verbrennen des Tabaks entsteht eine Vielzahl von cancerogenen Stoffen. Die Stoffe schädigen das Bronchialepithel bis hin zu seiner Zerstörung. Natürlich regeneriert der Körper das wieder, aber wie das so bei ständiger Schädigung und Reparatur ist: Eine Tages läuft die Sache aus dem Ruder, die erneuerten Zellen haben nicht mehr die gleiche Genetik wie ihre Elternzellen und vermehren sich nun fröhlich weiter: Das nennt man einen Krebs. (Die Sache ist zwar etwas komlizierter, aber dann geraten wir hier in den Lehrbuchbereich).
Die Schädigung durch diese Stoffe trifft übrigens nicht nur die Lunge, sondern auch die zuführenden Atemwege, etwa Mundhöhle (das Tonsillencarzinom) oder den Kehlkopf (Kehlkopfkarzinom).
Eine Vernebelung der Substanzen würde nichts bringen, denn sie sind ja doch weiterhin vorhanden.
Eine Anmerkung noch: Der Raucher ist gar nicht so schrecklich gefährdet, denn er zieht sich ja nur einzelne Züge tief rein. Schlechter dran ist sein Gefährte als passiver Mitraucher: Der muß ja die rauchgeschwängerte Luft zum Atmen benutzen und zieht den Teufelsdreck folglich mit jedem Atemzug tief in sich hinein.
Selbstverständlich unterliegt der Raucher am Ende den gleichen Gesetzmäßigkeiten, aber der hat es ja so gewollt!
Eine Anmerkung noch: Der Raucher ist gar nicht so schrecklich
gefährdet, denn er zieht sich ja nur einzelne Züge tief rein.
Schlechter dran ist sein Gefährte als passiver Mitraucher: Der
muß ja die rauchgeschwängerte Luft zum Atmen benutzen und
zieht den Teufelsdreck folglich mit jedem Atemzug tief in sich
hinein.
Das ist unlogisch. Der Raucher muss die Luft doch auch zum Atmen benztzen. Wenn sich Raucher und Nichtraucher im gleichen Raum befinden, dann atmet auch der Raucher zwischen den Zigarettenzügen die gleichen Rauchabgase ein, wie der Nichtraucher und beim Zigarettenzug zieht er diese schon vorbelastete Luft durch die Zigarette. Die Belastung des Rauchers muss also in jedem Fall höher sein.
Ich habe noch nie verstanden wie man zu der Aussage kommt Nichtraucher seien durch passivrauchen gefährdeter als Raucher. Raucher sind ja auch, zusätzlich Passivraucher.
Es mag sein, dass der Aufenthalt in rauchgeschwängerter Luft gefährlicher ist, als etwa das aktive Rauchen in freier Natur, nur entspricht das ja nicht den realen Alternativen.
Das ist unlogisch. Der Raucher muss die Luft doch auch zum
Atmen benztzen. Wenn sich Raucher und Nichtraucher im gleichen
Raum befinden, dann atmet auch der Raucher zwischen den
Zigarettenzügen die gleichen Rauchabgase ein, wie der
Nichtraucher und beim Zigarettenzug zieht er diese schon
vorbelastete Luft durch die Zigarette. Die Belastung des
Rauchers muss also in jedem Fall höher sein.
Ich habe noch nie verstanden wie man zu der Aussage kommt
Nichtraucher seien durch passivrauchen gefährdeter als
Raucher. Raucher sind ja auch, zusätzlich Passivraucher.
Diese Ansicht ist durchaus richtig, und ich habe sie nie bestritten. Eine meiner letzten Sätze lautete, daß der Raucher schließlich den gleichen Gesetzmäßigkeiten unterliegt (wie der nichtrauchende Nichtraucher).
Die Zusatzbelastung, die der Raucher durch rauchgeschwängerte Luft erfährt, dürfte vernachlässigbar sei8n. Das ist aber auch das Einzige, was man bei der Geschichte vernachlässigen kann.
Okay, also ist im Grunde der Teer Schuld, wenn die Lunge (oder
dessen Funktion) Schaden nimmt.
Aber entsteht überhaupt Teer, wenn das Material NICHT
verbrannt, sondern z.B. bei ca. 190°C verdampft wird?
Bei 190°C verdampft kein Feststoff in einer Zigarette. Ohne ein Glut irgendwo im Glimmstengel tut sich nichts. Und die im Rauch befindlichen Verbrennungsprodukte stört es nicht, wenn sie nochmal auf „nur“ 190°C erwärmt werden. Die Verbrennungsgase enthalten auch Wasserdampf. Dieser kann auf dem Weg zum Mund in feinen Aerosolen kondensieren (Nebel) und dabei die organischen Bestandteile binden. Durch die erneute Verdampfung des Nebels vor dem Mund könnte die Verteilung im Mund-Rachenraum anders sein, vielleicht auch das „Geschmackserlebnis“, aber in den Bronchien ist es wieder kondensiert. Durch eine bessere Verteilung im Mund-Rachenraum kann ich mir vorstellen, dass die Wahrscheinlichkeit für Mundhöhlen- und Kehlkopfkrebs steigt, während die Risiken für Rauchertypische Lungenerkrankungen wie Fibrose und Lungenemphysem wie auf für Lungenkrebs gleich hoch bleiben.
Eine echte „Unschädlichmachung“ des Zigarettenrauchs kann man duch eine vollständige Verbrennung erreichen. Das erfordert sehr hohe Temperaturen und viel Sauerstoff und womöglich auch noch einen Katalysator. Eine technische Lösung für Zigaretten ist mir nicht bekannt und auch nicht vorstellbar. Der „Rauch“ einer solchen Verbrennung enthielte nur noch Wasserdampf, Kohlendioxid und Stickoxide und vielleicht Spuren anderer Oxide wie SO2. Im wässrigen Milieu der Lunge bilden die Stickoxide Salpetersäure, SO2 bildet Schwefelsäure. Das kann die Lunge zwar immer noch schädigen, aber aufgrund der geringen Mengen nicht mehr so stark. Was bei der Sache allerdings auch wegfällt ist der Geschmack und die berauschende Wirkung von Zigarettenrauch. Wohl auch der Grund, dass sich niemand ernsthaft mit sowas beschäftigt