Pille danach - wann kommt es zum Eisprung?

Von: , Frage gestellt am Do, 29. Okt 2009

Nach meinem Verständnis wird der Eisprung durch die "Pille danach" verschoben oder sogar ganz verhindert.
Ist es dann nicht so, dass die Frau nach der Einnahme einer solchen Pille, bis zur nächsten Monatsblutung nicht mehr schwanger werden kann?
Oder gibt es einen Zeitram, bis wann eine Schwangerschaft nicht möglich ist?

9 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 42 Minuten 1 hilfreich
    Re: Pille danach - wann kommt es zum Eisprung?

    Nach meinem Verständnis wird der Eisprung durch die "Pille
    danach" verschoben oder sogar ganz verhindert.
    Ist es dann nicht so, dass die Frau nach der Einnahme einer
    solchen Pille, bis zur nächsten Monatsblutung nicht mehr
    schwanger werden kann?
    Das ist mal ein Irrtum, der Leben retten kann, das Leben von einem Baby zum Beispiel.

    Die berühmte "Pille danach" verhindert die Einnistung des befruchteten Eies in die Gebärmutterschleimhaut, weiter nichts. Im gewissen Sinne kann man das als Abtreibungsmethode ansehen.

    Mit dem Zeitpunkt des Eisprungs hat sie hinsichtlich ihrer Wirkung nichts zu tun.

    • Antwort von nach einer Stunde 1 hilfreich
      Re^2: Pille danach - wann kommt es zum Eisprung?

      Also ich erlange durchs Internet andere Informationen. Hier ein Auszug:

      Das gestagenartige Hormon Levonorgestrel verhindert unabhängig vom Zyklustag der Einnahme die Reifung der Eizelle sowie den Eisprung unter der Voraussetzung, dass dieser noch nicht stattgefunden hat. Der Transport der Eizelle im Eileiter sowie die Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter werden mit diesem hochwirksamen Medikament verhindert.

      Die Pille danach ist keine Abtreibungspille wie, z. B. das Präparat Mifigyne. Sie wirkt nicht, wenn sich das Ei bereits in der Gebärmutter eingenistet hat, da die Wirkungsweise die Einnistung verhindert. Eine Gefährdung für das ungeborene Leben besteht bei der Einnahme des Medikamentes nicht.

    • Antwort von nach einer Stunde 3 hilfreich
      Durcheinander

      Moin,

      bist du sowas wie ein radikaler Abtreibungsgegner? Nur, damit ich dich in die passende Schublade einsortieren kann... Das ist mal ein Irrtum, der Leben retten kann, das Leben von
      einem Baby zum Beispiel.
      Wie kann bitte ein von der Mutter genommenes Medikament Auswirkungen auf einen anderen Menschen (ihr Kind) haben?
      Lass mich raten, du verwendest den Begriff Baby austauschbar für Menschen, Zellen, wasweißich und damit völlig anders als der Großteil der Deutschsprecher. Oder täusche ich mich? Die berühmte "Pille danach" verhindert die Einnistung des
      befruchteten Eies in die Gebärmutterschleimhaut, weiter
      nichts.
      Bisher dachte ich, dass das eine der Funktionen der Kupferspirale wäre und die "Pille danach" in erster Linie den Eisprung verhindert. Hast du Quellen für deine so absolut geschilderten neuen Erkenntnisse die zur Umarbeitung diverser Informationsquellen führen müsste (zB http://www.bzga.de/pdf.php?id=d133b36744484ea79951ee... )? Im gewissen Sinne kann man das als Abtreibungsmethode
      ansehen.
      Ja, wenn man "Abtreibung" "irgendwie" definiert und dieser Begriff nichts mit einer Schwangerschaft zu tun haben muss. In diesem Sinne sind ALLE Verhütungsmittel vielleicht sogar "Coitus interruptus" Abtreibungen weil hier ggf auch eine nicht vorhandene Schwangerschaft nicht zustande kommt.

      VG
      J~

      • Antwort von nach 3 Stunden 1 hilfreich
        Re: Durcheinander

        1. Wir reden hier nicht über Abtreibung, das wäre off topic. Und in welche Schublade Sie mich stecken wollen ist mir herzllich gleichgültig.

        2. Da kommt einer mit einem völlig fremden Beruf, guckt im Internet nach und präsentiert das als Weisheit und das Ende der Erkenntnis. Das nervt.
        Und verlangt dann auch noch Quellenangaben, worunter der Bedtreffende natürlich wieder einen obskuren Internetartikel versteht,

        Quellen frindet man in Fachzeitschriften. Würde ich diese angeben - ich wage es zu bezweifeln, ob irgendjemand der "Quellenforscher" diese tatsächlich nachlesen würde - oder könnte.

        • Antwort von nach 4 Stunden 5 hilfreich
          plötzlich Themenwechsel?

          Moin, 1. Wir reden hier nicht über Abtreibung, das wäre off topic.
          warum lenkst du das Thema erst darauf hin, entziehst dich dann aber einer Diskussion? Und verlangt dann auch noch Quellenangaben, worunter der
          Bedtreffende natürlich wieder einen obskuren Internetartikel
          versteht,
          Da du mich ja schon "jahrelang" kennst weißt du offenbar auch, was ich mir unter Quellenangaben vorstelle. Quellen frindet man in Fachzeitschriften. Würde ich diese
          angeben - ich wage es zu bezweifeln, ob irgendjemand der
          "Quellenforscher" diese tatsächlich nachlesen würde - oder
          könnte.
          Verstehe. Da es sich bei dir offenbar um eine anerkannte, medizinisch-wissenschaftliche Koryphäe handelt ist der Rest des Volkes eh nicht in der Lage dich zu verstehen.
          Danke, bleib mal in deinem Turm. Aber unterlasse bitte künftig Missionierungen in der Öffentlichkeit.

          Viele Grüße,
          J~

      • Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
        Re: Durcheinander

        Moin, Wie kann bitte ein von der Mutter genommenes Medikament
        Auswirkungen auf einen anderen Menschen (ihr Kind) haben?
        Seltsame Frage. Bei Schwangeren ist das selbstverständlich so. Eigentlich ist eher die Frage wie ein solches Medikament keine Auswirkungen haben könnte. Lass mich raten, du verwendest den Begriff Baby austauschbar
        für Menschen, Zellen, wasweißich und damit völlig anders als
        der Großteil der Deutschsprecher.
        Oder täusche ich mich?
        Ich würde sagen du täuschst dich hinsichtlich der Verwendung der Begrifflichkeiten. Die Bezeichnung ungeborenen Lebens richtet sich vor allem nach der Einstellung und der Funktion.
        Ärzte und Juristen verwenden bestimmte Fachtermini und differenzieren damit entsprechend der für ihr Fachgebiet wesentlichen Grenzen.
        Diese sind aber für betroffene Eltern (in spe) wohl oft irrelevant. Sie werden je nach dem, ob sie eine positive Einstellung zur Schwangerschaft haben entweder von Kind oder ähnlichem sprechen oder diese Begriffe möglichst vermeiden.
        Ich habe noch nie gehört, dass eine Schwangere von "mein Embryo" oder "mein Fetus" gesprochen hätte.
        Da zu einem so frühen Zeitpunkt, wie dem über den wir hier reden, kaum jemand weiß, ob eine Befruchtung sattgefunden hat, gibt es im Grunde außerhalb von Fachkreisen dazu keinen speziellen Sprachgebrauch. Allerding spicht eine Frau kaum davon dass, sie eventuell eine "Befruchtete" Eizelle hat oder ein "Sechszehnzellstadium", sondern sie wird sich die Frage stellen, ob sie vielleicht schwanger ist.
        Umgangssprachlich wird also die medizinische und juristische Definition einer Schwangerschaft ab dem Zeitpunkt der Nidation nicht nachvollzogen.
        Von daher ist der Vergleich (nicht Gleichsetzung) von Nidationshemmenden Mitteln mit einem Schwangerschaftsabbruch, gerade vor dem Hintergrund eines "Großteils der Deutschsprecher" m. E. durchaus gerechtfertigt.

        Deine heftige Reaktion darauf, dass jemand dies auch nur Im gewissen Sinne ... als Abtreibungsmethode ...
        bezeichnen könnte, lässt nun darauf schließen, dass es sich bei Dir um einen extremen "Pro-Choice-Vertreter" handelt.

        Gruß
        Werner

        • Antwort von nach 8 Stunden 1 hilfreich
          Re^2: Durcheinander

          Hallo Werner, Wie kann bitte ein von der Mutter genommenes Medikament
          Auswirkungen auf einen anderen Menschen (ihr Kind) haben?
          Seltsame Frage.
          meine obige Fragen war natürlich eine rhetorische. Es wurde ja behauptet, dass die Unwissenheit über eine Wirksamkeit eines Medikamentes ein Leben retten würde. Nur: in diesem Stadium gibt es kein Kind und auch kein Leben. Folglich kann auch niemand "gerettet" werden. Solche falschen Bezeichnungen werden hingegen gerne oft verwendet um eine Mission zu verbreiten. Z.B. um Angst zu schüren oder Betroffenen ein schlechtes Gewissen einzureden.
          Grade wenn man sich selbst als Arzt bezeichnet denke ich, sollte man solche unsachlichen Begriffen nicht verwenden. Bei Schwangeren ist das selbstverständlich so.
          Eigentlich ist eher die Frage wie ein solches Medikament keine
          Auswirkungen haben könnte.
          Es ging nicht um Schwangere, s.o. Diese sind aber für betroffene Eltern (in spe) wohl oft
          irrelevant. Sie werden je nach dem, ob sie eine positive
          Einstellung zur Schwangerschaft haben entweder von Kind oder
          ähnlichem sprechen oder diese Begriffe möglichst vermeiden.
          Nunja, wir reden ja von der Pille danach. Die verhindert den Eisprung. Da ist noch niemand schwanger. Allerding spicht eine Frau kaum
          davon dass, sie eventuell eine "Befruchtete" Eizelle hat oder
          ein "Sechszehnzellstadium", sondern sie wird sich die Frage
          stellen, ob sie vielleicht schwanger ist.
          Ja und wenn sie das nicht werden möchte (aber eine Befruchtung stattfinden könnte) oder es nicht mehr sein will spricht man evtl von Empfängnisverhütung oder einem Schwangerschaftsabbruch. Mit "Leben" und "Baby" hat das aber nichts zu tun. Deswegen heißt ja auch Schwangerschaftsabbruch und nicht Babytötung. Von daher ist der Vergleich (nicht Gleichsetzung) von
          Nidationshemmenden Mitteln mit einem Schwangerschaftsabbruch,
          gerade vor dem Hintergrund eines "Großteils der
          Deutschsprecher" m. E. durchaus gerechtfertigt.
          Aber die Pille danach ist doch gar kein bzw. wahrscheinlich kein nidationshemmendens Mittel! Die Grundwirkung ist eine ganz andere. Aber selbst wenn: auch eine befruchtete Eizelle ist noch keine Schwangerschaft, kann also auch nicht abgebrochen werden. Solche Argumentation hört man eher aus der katholischen Kirche die damit IMHO auch die (Kupfer-)Spirale verbietet. Deine heftige Reaktion darauf, dass jemand dies auch nur Im gewissen Sinne ... als Abtreibungsmethode ...
          bezeichnen könnte, lässt nun darauf schließen, dass es sich
          bei Dir um einen extremen "Pro-Choice-Vertreter" handelt.
          Was genau lässt dich zu diesen Schluß kommen? Und wenn du damit "ohne Regeln" meinst, nein, das ist nicht meine Position.
          Aber ich habe einerseits eine Missionsallergie und andererseits sollten man wenigstens in der Lage seine Behauptungen zu begründen oder zu belegen welche von fachlicher Seite öffentlich offenbar völlig anders gesehen werden.


          Viele Grüße,
          J~

          • Antwort von nach 9 Stunden 1 hilfreich
            Re^3: Durcheinander

            Hallo, Nur: in diesem Stadium
            gibt es kein Kind und auch kein Leben. Folglich kann auch
            niemand "gerettet" werden.
            Das es kein Leben gibt ist natürlich völlig falsch. Selbst die härtesten "Abtreibungsbefürworter" werden kaum leugnen, dass selbst eine unbefruchtete Eizelle oder ein Spermium leben. Eine befruchtete Eizelle dann erst recht.
            Und zu dem Aspekt, ob es sich um ein Kind handelt hatte ich auch schon etwas gesagt. Solche falschen Bezeichnungen ...
            Z.B. um Angst zu schüren oder Betroffenen ein
            schlechtes Gewissen einzureden.
            Das kann ich bei der Ausführung Priamos' aber nicht mal im Ansatz erkennen.
            Ich entdecke in solchen Diskussionen aber sehr oft, dass schon der Hinweis darauf, dass ein Schwangerschaftsabbruch ethisch fragwürdig ist (also ethische Fragen aufwirft), als "schlechtes Gewissen machen" diffamiert wird. Das interpretiere ich meinerseits als irrationale Verweigerungshaltung, die m. E. auf ein verdrängtes schlechtes Gewissen hindeutet. Grade wenn man sich selbst als Arzt bezeichnet denke ich,
            sollte man solche unsachlichen Begriffen nicht verwenden.
            Du setzt hier deine Werthaltung absolut. Selbst wenn hier moralisch argumentiert worden wäre - und m. E. hat dies gar nicht stattgefunden - dann ist das doch auch eine Dimension des Problems, wie die juristische, medizinische, soziale, psychologische usw., die man auch im Medizinbrett ansprechen darf. Bei Schwangeren ist das selbstverständlich so.
            Eigentlich ist eher die Frage wie ein solches Medikament keine
            Auswirkungen haben könnte.
            Es ging nicht um Schwangere, s.o.
            Ich dachte ich hatte aufgezeigt, dass dies eine aus bestimmten Fachdisziplinen stammende Definition ist. Du hattest aber mit dem allgemeinen Sprachverständnis argumentiert und dort wird diese Definition kaum so klar getroffen.
            Wenn eine Frau, wie hier ja gelegentlich, etwa fragt:
            "Ich habe meine Pille vergessen und hatte vor drei Tagen Sex. Bin ich jetzt schwanger?"
            Dann wird die Antwort,
            "Nein, es kann noch keine Nidation stattgefunden haben."
            dem Anliegen kaum gerecht. Nunja, wir reden ja von der Pille danach. Die verhindert den
            Eisprung. Da ist noch niemand schwanger.
            Derjenige den du zurechtgewiesen hast, ging aber davon aus, dass die Wirkung vor allem eine Nidationshemmung sei. Wenn man den Beginn eines menschlichen Lebens aber mit der Befruchtung ansetzt, dann wäre dies dann, wie Primos schrieb, in gewissem Sinne eine Abtreibung. Allerding spicht eine Frau kaum
            davon dass, sie eventuell eine "Befruchtete" Eizelle hat oder
            ein "Sechszehnzellstadium", sondern sie wird sich die Frage
            stellen, ob sie vielleicht schwanger ist.
            Ja und wenn sie das nicht werden möchte (aber eine Befruchtung
            stattfinden könnte) oder es nicht mehr sein will spricht man
            evtl von Empfängnisverhütung oder einem
            Schwangerschaftsabbruch.
            Oder sehr verbreitet auch von "Abtreibung". Was wird da nur abgetrieben? Eine Schwangerschaft?
            Eine Frau ist mit "Etwas" schwanger. Man kann den Zustand der Frau nicht beenden ohne dieses "Etwas" zu beenden. Mit "Leben" und "Baby" hat das aber nichts zu tun.
            Ich glaube das ist eine absichtsvolle Fehlwahrnehmung. Auffällig ist dabei, dass du dem "Etwas" noch nicht einmal die unstrittige Eigenschaft des "Lebens" zugestehen magst.
            Wenn nicht mit einem Kind, womit ist denn dann die Frau Schwanger?
            Die Mehrheit der "Deutschsprecher" wird dir auf die Frage, womit eine Frau schwanger sein kann, wohl mit ziemlicher Verwunderung "ein Kind" oder auch "ein Baby" antworten und das sehr unabhängig vom Stadium einer Schwangerschaft. Deswegen heißt ja auch Schwangerschaftsabbruch und nicht Babytötung.
            Du bemerkst aber vielleicht, dass es hier um Begriffsdefinitionen geht, die eben nicht allgemeinverbindlich sind, sondern wie fast alle Definitionen für bestimmte Bereiche und Zwecke vorgenommen wurden.
            Definitionen sind keine Naturphänomene, sondern menschliche Setzungen.
            Ob man eine befruchtete Eizelle als Kind oder etwas anderes bezeichnet, liegt abgesehen von einer beruflichen Beschäftigung damit, vor allem in der Werthaltung des Betrachtenden.
            Eine Frau die ein Kind will wirst du ja wohl kaum zurechtweisen wollen, wenn sie eine befruchtet Eizelle als ihr Kind betrachtet.

            "Also wirklich Gnädigste, sie sind nicht schwanger, frühestens übermorgen und das ist auch kein Kind, das nennt man Morula."

            Ich denke dir fällt die Absurdität auf, eine solche Begrifflichkeit allgemeingültig zu setzen. Deine heftige Reaktion darauf, dass jemand dies auch nur Im gewissen Sinne ... als Abtreibungsmethode ...
            bezeichnen könnte, lässt nun darauf schließen, dass es sich
            bei Dir um einen extremen "Pro-Choice-Vertreter" handelt.
            Was genau lässt dich zu diesen Schluß kommen?
            Wie ich schon schrieb, die Heftigkeit deiner Reaktion. Das war keine sachliche Klarstellung, sondern eine Breitseite.

            Gruß
            Werner

  2. Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
    Re: Pille danach - wann kommt es zum Eisprung?

    Das sind ja heftige Diskussionen, die aber leider etwas von der Frage abweichen. Diese war:

    Kommt es während des Zyklus nach der Einnahme der "Pille danach" überhaupt noch zm Eisprung?

    Wenn ja - wann ist frühestens mit dem Eisprung zu rechnen?

    Über das Thema Schwangerschaftsabbruch/Abtreibung wird man sich nie einig werden. Kann mir jemand diese Fragen beantworten?

Eisprung im Blick: Mit einen Zykluskalender haben Sie den Zyklus im Blick.

Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!