Schweinegrippe oder Volksverhetzung ;)

Wir erfahren gegenwärtig aus den Medien viel über die Entwicklung der Schweinegrippe, wie gefährlich die werden könnte oder sei. Nichts dagegen erfahren wir über die „normale“ Grippe. Der neue Gesundheitsminister soll gesagt haben, daß die „normale“ Grippe gefährlicher sei, deshalb würde er sich zuerst gegen diese impfen lassen.

Aktuelle Daten über die Infektionsraten und Sterbefälle an der „normalen“ Grippe wären doch aufschlußreich, um vergleichen zu können, gegen was man sich vorrangig impfen lassen soll, wenn überhaupt.

So meldet Spiegel-online z.B. über die Entwicklung der Schweinegrippe:

„Auch in Deutschland breitet sich die Schweinegrippe nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums immer schneller aus: 30.000 Infektionsfälle seien bisher erfasst worden. Dem Robert-Koch-Institut (RKI) lagen zunächst keine neuen Überblicksdaten vor. Im zuletzt verfügbaren Berichtszeitraum vom 14. bis 20. Oktober waren 25.285 Fälle registriert. Die Zahl der Neuerkrankungen war binnen einer Woche von 1503 auf 1596 gestiegen.“

1596 minus 1503 macht 93 Fälle pro Woche in Deutschland. Und 2-3 neue Tote gibt es auch. Sicher werden die Fallzahlen steigen. Aber wir haben keinen Vergleich zur „normalen“ Grippe in diesem Zeitraum. Daher habe ich mal nach Vergleichen geschaut und im Internet die Informationen aus dem Jahr 2006/2007 gefunden (damals war die Schweinegrippe noch nicht bekannt):

Dieter Köhler ist wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. Der Professor berichtet, daß durchschnittlich in jeder Grippesaison in Deutschland 7.000 bis 8.000 Menschen an den Folgen der Influenza stürben. Bei heftigen Grippe-Epidemien könne diese Zahl aber weitaus höher liegen: 2004/2005 beispielsweise habe es zwischen 15.000 und 20.000 zusätzliche Influenza-Todesfälle gegeben. Während der Grippesaison 2006/2007 mussten laut Robert-Koch-Institut (RKI) 2,7 Millionen Menschen wegen einer Influenza-Erkrankung zum Arzt und 14.000 zur Behandlung in eine Klinik eingewiesen werden.

Also: gegenwärtig sind die Fälle an Schweinegrippe um 93 in einer Woche gestiegen. Todesfälle gab es etwa 2-3.

Bis 20.000 Todesfälle gab es 2004/2005 bei der „normalen“ Grippe. Das heißt etwa 400 Todesfälle pro Woche. Und bei der durchschnittlichen Sterberate an der „normalen“ Grippe von 7.500 Menschen pro Jahr wären das 160 Todesfälle pro Woche.

Und warum finden wir keine Meldungen über die aktuelle Ausbreitung der „normalen“ Grippe in den Medien? Diskussion eröffnet :wink:

Was ich mich immer frage und weswegen ich auch in Richtung „Panikmache“ tendiere:

Insgesamt knapp 30.000 Erkrankte. Aber da sind doch die aus dem Sommer, die inzwischen alle wieder gesund sind, auch mit enthalten. Das sind doch keine seriösen Zahlen!

Seriös wäre, wenn sie tatsächlich verööfentlichen würden, wie oben erwähnt, wie viele NEUE Fälle in einer Woche aufgetreten sind. Der Rest - was im Sommer war - interessiert doch keinen mehr.

Aber die Meldung „96 neue Erkrankte in einer Woche“ (von über 80 Mio. Einwohnern) würde die Leute vermutlich (noch) weniger motivieren, sich impfen zu lassen.

Aber die Meldung „96 neue Erkrankte in einer Woche“ (von über
80 Mio. Einwohnern) würde die Leute vermutlich (noch) weniger
motivieren, sich impfen zu lassen.

Ja, schon, das würde noch mehr Impfmüdigkeit erzeugen. Doch warum wird so ein großer Wert darauf gelegt, sich gerade gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen, während die andere Grippe vielleicht schon gefährlicher geworden ist, da die auch mutiert. Da bekommt man keine Daten. Die Medien berichten darüber nicht.

Da streiten sich die Gelehrten eifrig und jeder hat etwas zu sagen. Nur eben leider etwas anderes.

Ich denke nicht, daß uns eine Diskussion hier im Forum nennenswert weiterführt.

Natürlich wäre es blöd, wenn die Regierung auf einer Menge Impfstoff sitzenbleibt. Die USA bekämpfen dieses Problem mit energischer Propaganda.

Na, meinetwegen. Was interessieren mich die Probleme der Regierung? Oder der Pharmaindustrie??

Re^3: Schweinegrippe oder Volksverhetzung :wink:
… und das zum Thema „gefährlicher, weil die 1. ohne Vorerkrankung ist gestorben“.

http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,r…

Sicher ist es immer bitter, wenn jemand stirbt - egal woran. Aber das zur weiteren Panikmache nutzen zu wollen, damit mehr zum impfen kommen, ist ein Unding!

Ich denke nicht, daß uns eine Diskussion hier im Forum
nennenswert weiterführt.

Sollte es sein, daß da ein Defätist geantwortet hat?

Natürlich wäre es blöd, wenn die Regierung auf einer Menge
Impfstoff sitzenbleibt. Die USA bekämpfen dieses Problem mit
energischer Propaganda.

Hier in Deutschland ist doch schon alles von der Regierung bezahlt - ach so - bekommt die Regierung in Deutschland das Geld für die gekauften Impfmittel wieder zurück, wenn sie in den Bürger hineingespritzt worden sind?

Na, meinetwegen. Was interessieren mich die Probleme der
Regierung? Oder der Pharmaindustrie??

Also kurz die Tabakpfeife ausklopfen und warten, bis der Winter vorüber ist …

2 „Gefällt mir“

Diese aktuelle Meldung von bild.de ist:

Demnach litt die … Frau an Asthma und hatte eine Lebererkrankung.
Bislang hatte das Krankenhaus erklärt, dass sie keine
Vorerkrankungen gehabt habe."

Die Objektivität der Berichterstattung ist wirklich zutiefst und stets anzuzweifeln.

Mit großer Wahrscheinlichkeit hat die Klinik nicht gesagt, daß keine Vorerkrankungen vorhanden waren, sondern sicher hat sie gesagt, daß keine Vorerkrankungen bekannt gewesen seien. Das ist ein großer, großer Unterschied.

Diese aktuelle Meldung von bild.de ist:

Demnach litt die … Frau an Asthma und hatte eine Lebererkrankung.
Bislang hatte das Krankenhaus erklärt, dass sie keine
Vorerkrankungen gehabt habe."

Na super und wie viele menschen sind heute in Panik zum Arzt gerannt um sich impfen zu lassen weil es ja jetzt losgeht mit dem sterben ohne vorerkrankungen.

Da fühlt man sich doch einfach nur beschissen und verarscht UND jetzt wird es noch mehr leute geben, die kein vertrauen mehr in ärzte, krankenhäuser, medien und politiker haben.
Einfach Toll!!!

Da fühlt man sich doch einfach nur beschissen und verarscht
UND jetzt wird es noch mehr leute geben, die kein vertrauen
mehr in ärzte, krankenhäuser, medien und politiker haben.
Einfach Toll!!!

Mal langsam. Nicht so überschießend reagieren: Das ist nicht die Absicht meines da eröffneten Threats gewesen. Wir sollten überlegen und Informationen zusammentragen, ob man sich impfen lassen soll oder nicht.

Hallo,

Mal langsam. Nicht so überschießend reagieren:

Danke, dass täte allen gut.
Leider schreiben nur meistens die, die extrem von einer Sache überzeugt sind.
Ich habe mich vor einigen Wochen als Nicht-Impfer hier geoutet.
Inzwischen habe ich es mir eigentlich anders überlegt.
NICHT, weil ich Angst habe, an der Schweinegrippe zu sterben, sondern weil diese Variante, nach allem, was ich höre, ansteckender ist als andere Grippen. Ich arbeite an einer Schule, habe täglich mit vielen jungen Menschen zu tun, denen ich in punkto Hygiene nicht so 100%ig über den Weg traue (trotz Poster über Händewaschen etc.). Zudem arbeitet mein Mann in Krankenhäusern und der ist immer ganz schnell dabei, wenn irgendwas „rumgeht“.
Warum ich dann „eigentlich“ schreibe?
Ich war heute wegen einer anderen Sache bei meiner Hausärztin und durfte erfahren, dass sie noch keinen Impfstoff hat und außerdem erstmal in Urlaub ist, also frühestens kann ich mich gegen Ende November impfen lassen (sofern ich das bei meiner Hausärztin machen lassen will). Nun ja, vielleicht ist das die Entscheidung, die mir aus der Hand genommen wird. In drei Wochen weiß ich mehr - eventuell hab ich dann schon die Grippe hinter mir. Zumindest bis dahin mehr Informationen.

Gruß
Elke

… sondern weil diese Variante, nach allem, was ich höre,
ansteckender ist als andere Grippen.

Das mag sein, daß die Schweinegrippe ansteckender als andere Influenza-Infektionen ist. Ausschlaggebend ist aber, welchen Schaden sie anrichtet. Und ausschlaggebend ist, welchen Schaden die Impfung dagegen anrichtet. Bisher konnte ich noch keine Informationen erhalten, wie viel Personen und welchen Alters damit probegeimpft wurden. Wie haben sie es vertragen? Wie lange war die Beobachtungszeit nach der Impfung? 3 Tage oder was? Diese Informationen fehlen in der Öffentlichkeit.

Normalerweise, wie zu erfahren ist, stehen Medikamente in bestimmten ärztlichen Nachschlagewerken wie der „Roten Liste“ oder der „Gelben Liste“, und es existieren für Ärzte einsehbare sog. Fachinformationen, die ausführliche Testungen und Eigenschaften von Mendikamenten beschreiben. Im Fall der Schweinegrippe ist das anscheinend nicht so. Man bekommt den Impfstoff ja auch nicht auf Rezept wie die anderen Grippeimpfstoffe. Dieser Impfstoff ist halt schon etwas besonderes :wink:

Hallo,
deine Zahlenspiele sind etwas irreführend.

1596 minus 1503 macht 93 Fälle pro Woche in Deutschland.

Nein, das macht 1596 Fälle pro Woche und das sind 93 mehr als in der woche zuvor.
Was zum Ausdruck kommt ist, dass die Ausbreitung sich beschleunigt und das ist bis zu einem gewissen Grad ein exponentielles Geschehen. Begünstigt durch die Jahreszeit wird die Ausbreitung ohne Impfung immer schneller geschehen.

Aktuelle Daten über die Infektionsraten und Sterbefälle an der
„normalen“ Grippe wären doch aufschlußreich, um vergleichen zu
können, gegen was man sich vorrangig impfen lassen soll, wenn
überhaupt.

Die Informationsgewinnung für die saisonale Grippe ist aber noch schwieriger als für die Schweinegrippe, weil die Tests darauf kaum gemacht werden. Die Kassen würden sie nicht bezahlen und die Landesgesundheitsämter - die es aus statistischen Gründen um sonst machen könnten, sind mit Schweinegrippetests zugeschmissen. Ich gehe davon aus, dass zum einen die saisonale Grippe noch gar nicht in größerem Umfang „unterwegs“ ist, und das außerdem dazu gar keine belastbaren Daten vorliegen.
Auch die Aussage es seien ca. 30.000 Fälle ist im Grunde nur die Spitze des Eisberges. Viele Erkrankte gehen erstens nicht zum Arzt und zweitens werden bei Leibe nicht alle getestet.

Dieter Köhler ist wissenschaftlichen Beirat der Deutschen
Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. Der
Professor berichtet, daß durchschnittlich in jeder
Grippesaison in Deutschland 7.000 bis 8.000 Menschen an den
Folgen der Influenza stürben. Bei heftigen Grippe-Epidemien
könne diese Zahl aber weitaus höher liegen: 2004/2005
beispielsweise habe es zwischen 15.000 und 20.000 zusätzliche
Influenza-Todesfälle gegeben. Während der Grippesaison
2006/2007 mussten laut Robert-Koch-Institut (RKI) 2,7
Millionen Menschen wegen einer Influenza-Erkrankung zum Arzt
und 14.000 zur Behandlung in eine Klinik eingewiesen werden.

Was hier aber zum Vergleiche fehlt ist die Gesamtzahl der Erkrankten.

Bis 20.000 Todesfälle gab es 2004/2005 bei der „normalen“
Grippe. Das heißt etwa 400 Todesfälle pro Woche.

Das kannst du so nicht rechnen, denn die Saisonale Grippe tritt wie der Name Sagt nur saisonal auf. Von Mai bis September gibt es kaum erkrankte und darum auch kaum Tote.

Und bei der durchschnittlichen Sterberate an der „normalen“ Grippe
von 7.500 Menschen pro Jahr wären das 160 Todesfälle pro Woche.

Hier gilt das gleiche. Ohne Bezugsgröße der Gesamtzahl der Erkrankten sind solche Rechnungen wenig aussagekräftig.
Tatsächlich wird man in diesem Zusammenhang ständig auf Worte wie „Schätzungsweise“ stoßen, weil einfach keine sicheren Daten vorliegen.
Es behauptet aber auch niemand die Toten/Erkrankte würden bei der Schweinegrippe höhter liegen. Wenn dieses Verhältnis bei der Saisonalen Grippe von mir aus bei 1:500 liegt und nun bei 1:5000 dann wird es trotzdem nicht nur zu einem Zehntel der Toten und schwer erkrankten kommen, denn die neue Influenza verbreitet sich viel schneller. Anstatt 4 Millionen Erkrankte dürfen wir dann vielleicht mit 10 oder 12 Millionen rechnen (einige Experten rechnen ja sogar mit bis zu 25 Million in D), so dass selbst bei geringerer Mortalität unterm Strich tausende Tote zu beklagen sind, zuzüglich enorm viel höherer gesellschaftlicher Kosten durch Krankmeldungen und Behandlungskosten.

Vielleicht wird sich nun auch eine jahrelange Übertreibung der Gefahren der saisonalen Grippe, zur Motivation der Impfbereitschaft, als Bummerang erweisen, da nun die Schweinegrippe um so harmloser erscheint.

Gruß
Werner

Hallo,

Das mag sein, daß die Schweinegrippe ansteckender als andere
Influenza-Infektionen ist. Ausschlaggebend ist aber, welchen
Schaden sie anrichtet. Und ausschlaggebend ist, welchen
Schaden die Impfung dagegen anrichtet. Bisher konnte ich noch
keine Informationen erhalten, wie viel Personen und welchen
Alters damit probegeimpft wurden. Wie haben sie es vertragen?
Wie lange war die Beobachtungszeit nach der Impfung? 3 Tage
oder was? Diese Informationen fehlen in der Öffentlichkeit.

Dann musst du dich ein wenig durch die Seiten des RKI und PEI klicken.
Dort habe ich die Aussagen gefunden, dass der Musterimpfstoff seit 2007 getestet wurde also 2-3 Jahre und inzwischen etwa 5000 Menschen in kontrollierten Studien mit dem verdächtigten Adjuvanz geimpft wurden. Das ist übrigens für die meisten Arzneimittel ein unglaublicher Wert. Die Mehrzahl der Arzneimittel wurde bei Markteinführung vielleicht einem Zehntel dieser Zahl verabreicht.
Ein Großteil der Studien ist sicher nicht über den ganzen Zeitraum gelaufen. Wenn aber Spätfolgen aufgetaucht wären, wäre dies auch nach Studienende erfasst worden.

Außerdem sprechen wir hier ohnehin von vermuteten Spätfolgen, die so selten sind, dass sie in der normalen Taxonomie gar nicht mehr sinnvoll erscheinen würden.

Gruß
Werner

3 „Gefällt mir“

Volksverhetzung oder wie immer man es auch nennt. Im grossen und ganzen sollte man sich nicht von zahlen in die irre führen lassen ! worauf das ganze abzielt sollte einem bewusst werden !

warum bekommen politiker und polizisten einen anderen impfstoff ?
wieso wurde der impfstoff bereits im februar hergestellt ?
warum in der WHO die leute von novartis und galaxo-smith klein die definition von pandemie neu ausgelegt haben.
wer eigentlich an der ganzen impfung und an kranken menschen verdient.

gross angelegeter genozid ? Verschwörung ? nanopartikellüge ? oder am ende doch die wahrheit ? glaubt was ihr wollt aber denkt vorher erst über die fakten nach !

wer einen rechtschreibfehler findet darf ihn behalten und auch die frage nach der quelle meiner informationen !

deine Zahlenspiele sind etwas irreführend.

1596 minus 1503 macht 93 Fälle pro Woche in Deutschland.

Nein, das macht 1596 Fälle pro Woche und das sind 93 mehr als
in der woche zuvor.

Die Information hieß:

Die Zahl der Neuerkrankungen war binnen einer Woche
von 1503 auf 1596 gestiegen

„binnen“ heißt „innerhalb, im Laufe von“. Somit stieg die vorher vorhandene (wöchentliche) Anzahl der Erkrankten (1503) innerhalb einer Woche auf 1596. Es wird bei dieser Information nicht gesagt, daß in der Vorwoche 1503 Personen neu erkrankt sind und in der nachfolgenden Woche weitere 1596 neu erkrankten, also innerhalb dieser zwei Wochen insges. 3099

1 „Gefällt mir“

Hallo!

wer einen rechtschreibfehler findet darf ihn behalten und auch
die frage nach der quelle meiner informationen !

Da bin ich jetzt mal ganz unverschämt und frage trotzdem nach der Quelle. Traust Du Dich?

Schöne Grüße
Andrea

1 „Gefällt mir“

wo ist definitiv der Virusnachweis zu finden?Nirgends!

Ich denke nicht, daß uns eine Diskussion hier im Forum
nennenswert weiterführt.

Sollte es sein, daß da ein Defätist geantwortet hat?

Schon einmal nachgesehen, wie oft das Thema Schweinegrippe hier durchgehechelt wurde?
Meine Antwort hat nichts mit Defätismus zu tun, sondern mit Lamgeweile. Wenn doch irgend jemand einmal einen neuen Gesichtspunkt bringen würde, der noch nicht diskutiert worden ist!

Hallo,

„binnen“ heißt „innerhalb, im Laufe von“. Somit stieg die
vorher vorhandene (wöchentliche) Anzahl der Erkrankten (1503)
innerhalb einer Woche auf 1596. Es wird bei dieser Information
nicht gesagt, daß in der Vorwoche 1503 Personen neu erkrankt
sind und in der nachfolgenden Woche weitere 1596 neu
erkrankten, also innerhalb dieser zwei Wochen insges. 3099

Rein sprachlogisch könnte man diese Aussage zwar so interpretieren, aber trotzdem ist das nicht gemeint.

Die Zahl der Neuerkrankungen wird pro Woche angegeben, dabei werden die Kranken der Vorwoche nicht mehr mitgezählt, diese sind in der Regel inzwischen ja auch wieder gesund, außerdem wird dieser Umstand noch viel weniger erfasst als die Neuerkrankung, die ja auch nur unvollständig bekannt ist.
Wie viele Menschen also zur Zeit X krank sind, wird nirgendwo ausgesagt, weil das gar nicht geht. Es werden immer nur die Neuerkrankungen angegeben.

Nebenbei bemerkt liegt die Zahl der Neuerkrankungen laut Presseberichten inzwischen bei über 3000 pro Woche.

Gruß
Werner

2 „Gefällt mir“

Hallo, mein Mann und ich sind auch seit drei Tagen am überlegen ob wir uns gegen die Schweinegrippe impfen lassen sollen. Doch vorhin wurde in den Nachrichten gebracht das ein Mann aus Deutschland NACH der Impfung einen anaphylaktischen Schock erlitt und in Schweden sogar schon 5 Menschen durch (also kurz darauf) die Impfung gestorben sind. Also da konnte wohl doch nicht so ausgiebig getestet worden sein, zumindest nicht mit dem Impfstoff! Bei uns sagt jeder Arzt lieber normale Grippe impfen lassen.

Der Impfstoff hält nach zulieferung wohl 24 Stunden und somit muss jeder Arzt täglich mindestens 10 Patienten impfen. Und wenn das nicht geht?? Denkt ihr die nehmen das in Kauf so viel ,Geld, zu verlieren? Denn der Impfstoff kostet ja auch nicht gerade wenig. Ich schätze darum kurbeln die Medien das auch mit an (nicht nur), alle rufen zum Impfen auf denn der Impfstoff ist ja nun da, bezahlt und muss ja nun auch weg. Im Sommer haben sie noch gesagt Sie haben keinen Impfstoff, dann war er da aber woran wurde der getestet? Und was ist wenn das Virus sich im Dezember oder Januar verändert, sprich weiter mutiert? Dann ist auch nicht von heute auf morgen ein Impfstoff da und der jetzige taugt dann auch nicht wirklich was.

Also meine Hausärztin sagt auch die machen so eine Panik, aber wieviele Menschen jährlich an der normalen Grippe draufgehen intressiert scheinbar niemand.