Psychotherapie - Privatpatient

Hallo,

angenommen man ist privatversichert und fängt mit einer Psychotherapie an. Gibt es bei einem möglichen Kassenwechsel schwierigkeiten deswegen? Ein Versicherungsmakler hat dringend davon abgeraten psychotherapeutische Behandlungen über die private Krankenkasse abrechnen zu lassen, weil dadurch der Wechsel zu einer anderen Kasse extrem schwierig wird. Ist das so?

Moin Moin,

ja das ist leider so genauso aber auch bei anderen chronischen oder schwereren Erkankungen die viel geld Kosten würden.

Gruß

Hallo,

angenommen man ist privatversichert und fängt mit einer
Psychotherapie an. Gibt es bei einem möglichen Kassenwechsel
schwierigkeiten deswegen?

Privatkassen neigen zu Ausschlüssen. Man muß bei Beginn der versicherung genau angeben, welche Krankheiten man schon hatte. Tut man das nicht: Leistung weg.

Inwieweit das nun bei einer Psychotherapie eine Rolle spielt, kann man nicht so einfach sagen. Es kommt auf die einzelne Versicherung an: Leistungsausschluß auf diesem Gebiet? Risikozuschlag? Oder Ablehnung der Versicherung überhaupt?

Über diese Problematik wird in den Fernsehwerbespots leider nichts gesagt!

Hi Mario,

offensichtlich plant der Makler hier einen Versicherungsbetrug. Denn es wird ja vom Versicherer nicht abgefragt, wer die Psychotherpie bezahlt, sondern, ob man in psychotherapeutischer Behandlung war (oder ist).

Das soll aber verheimlicht werden, indem bei einer Anfrage bei der alten Versicherung keine Unterlagen darüber vorhanden sein sollen.
Das ganze wird geplant, weil er weiß, dass ein neuer Abschluss (und damit Geld für ihn) absonsten nicht mehr möglich ist.

Das Ganze nennt man arglistige Täuschung und hat sehr fiese Folgen, wenns doch rauskommt (was bei sowas nicht selten ist und eine laaange Zeit dauert, bis das verjährt).

Also ich würde mich von so jemand nicht beraten lassen.

Und zur Frage: Wenn es bei der Psychotherapie um die Behandlung einer Krankheit geht, kannst Du (außer durch Betrug) eine Neuversicherung vergessen. Selbst wenn Sie Dich aus irgendeinem Grund nehmen würden, einen Ausschluss bekommst Du dafür garantiert. Ein Wechsel macht dann aber eh keinen Sinn, denn sind solche Behandlungen nicht gerade billig.

Grüße, Bernhard.

…also dne Beitrag von vorhin mit dem Versicherungsbetrug kan ich so nicht nachvollziehen. Es ging nur darum dass man lieber die Sitzungen lieber aus der eigenenn Tasche bezahlen sollte falls mal irgendwann vorhat die Kasse zu wechseln. Denn sonst muss man bei einem Wechsel angeben, dass man eine Teharpie gehabt hat. Angebloch ist das für die kassen ein unkalkulierbares risiko, denn man kann ja auch ewig zum Therapeuten gehen auch wenn man nichts (mehr) hat…nur weil man vielleucht gerne plaudert oder ähnliches.

Vielleicht wäre es sinnvoller das doch über die Krankenkasse bezahlen zu lassen. Denn das viele Geld, dass man selber im Laufe der Zeit bezahlen muss bekommt man durch einen Wechsel zu einer günstigeren Kasse sowieso nicht mehr rein. Da kann man ja auch gleich bei der einen kasse bleiben. Was meint Ihr dazu?

Hallo,

das wäre deswegen Versicherungsbetrug, da bei einem Neuantrag die Versicherung wissen möchte welche Vorerkrankungen bestehen - und dabei kommt es nicht darauf an wer die Therapie dafür bezahlt hat. Kommt es raus, dass bereits eine Psychotherapie gemacht wurde ohne es beim Antrag anzugeben kann es ungemütlich werden.

Grüße
Jessica

1 „Gefällt mir“

Ja danke, schon verstanden. Die Frage mit der Schwierigkeit des Kassenwechsels ist aber immer noch offen. Hat da jemand Erfahrung inn die Richtung?