Hi,
ich hab da folgende Fragen, nachdem ich einmal wieder richtig Kopfschmerzen hatte.
Das Gehirn ist an sich ist völlig schmerzunempfindlich, aber was löst dann die Schmerzen aus?
Kann ein Gehirn auch anschwellen?
Und welche Schäden können durch stärkere Kopfschmerzen entstehen (nicht das ich mir sorgen machen täte)?
Danke schon mal im Vorraus.
hey,
das hirn an sich hat zwar keine schmerzrezeptoren, das ganze zeug drum rum aber schon. man denke an die meningen = hirnhäute, welche recht empfindlich sind und jedes bisschen, was in dem raum zwischen gehirn und schädel ist, das da nicht hin gehört, erzeugt nen gewissen druck darauf, was sich für deine wahrnehmung als schmerz äußert. klassisches beispiel sind so verletzungen durch stumpfe einwirkungen (hämatome unter der schädelkalotte) oder auch hirnkontusionen (überspitzt: gehirnerschütterungen). IN der hirnstruktur können auch solche faktoren entstehen, die druck auf das umliegende bindegewebe (schmerz…) des gehirns ausüben z.b. tumore etc…
oder es sei noch die hirnhautentzündung genannt (z.b. durch nen zeckenbiss) die eben schmerz durch entzündungsprozesse hervorruft (klassisches phänomen ist hierbei die nackensteife…, in weiteren stadien geht das auch mit nem raumforderungsprozess einher…
häufiger hat man aber kopfschmerzen, die eigentlich nicht vom schädelinneren her rühren, sondern schlichtweg simple muskelverspannungen der nacken- oder kaumuskulatur sind.
migräne ist so ne sache, wo man glaub ich immer noch mutmaßt, was der wirkliche auslösemechanismus ist. ich meine da mal was gehört zu haben, dass da engstellen im schädel zwischen knochen, gefäß und sensiblen strukturen((hirn)nervenbahnen) ihren teil zu derlei bekannten migräne symptomen beitragen könnten.
greets