Warum sind wir schwächer als Krebs?

Guten Tag,

Wir haben schon so viel geforscht, aber noch keine „richtigen“ Heilmittel gefunden. Warum? Warum sind wir nicht stärker als diese Krankheit?
Es sterben so viele Menschen an dieser Krankheit. Ich weiss dass es schwierig, dass es kompliziert ist. Doch ich denke das wir das schaffen können…

ich danke für jede Antwort.

LG NasH13

Wir haben schon so viel geforscht, aber noch keine „richtigen“
Heilmittel gefunden. Warum? Warum sind wir nicht stärker als
diese Krankheit?
Es sterben so viele Menschen an dieser Krankheit. Ich weiss
dass es schwierig, dass es kompliziert ist. Doch ich denke das
wir das schaffen können…

Tja, das denke ich nicht.

Krebs ist ein multifaktorielles Geschehen, wenn du so willst: Jeder Krebs hat gewissermaßen eine andere Ursache.
So gibt es Krebse, die durch Viren bedingt sind
andere entstehen durch eine Fehlerhafte Regenaration der Zellen
wieder andere entstehen dadurch, daß Zellen plötzlich ein krebshemmendes Gen verlieren usw.

So wie also der Krebs eine Menge Ursachen haben kann, kann es auch nicht das Heilmittel geben.

Moin,

Warum sind wir nicht stärker als
diese Krankheit?

warum sind wir machtlos gegen Rheuma, gegen Demenz, gegen eine Vielzahl anderer Krankheiten?

Wie schon geschrieben wurde gibt es nicht den Krebs und es gibt auch nicht die Ursache.

Zudem ist der Verlauf vieler Krebsarten bei unterschiedlichen Patienten völlig andersartig.
Therapien sprechen unterschiedlich an etc.

Gandalf

Hallo

Bei Krebserkrankungen gibt es das Problem, das Krebszellen vom Körper oft nicht erkannt werden. Die Oberflächen sind mit gesunden Zellen identisch. Es ist kein Mechanismus bekannt, welcher den Inhalt von Zellen kontrolliert.
Bei durch Viren bedingte Tumore oder „Krebse“ kann man manchmal etwas mit Impfstoffen oder Medizin machen. Dies ist auch stark in der aktuellen Forschung.
Was die Abwehrkraft betrifft, können manche „Krebse“ mit Interferon als ein das Immunsystem antreibendes Hormon behandelt werden.
Kenntnisse als Nichtmediziner
MfG
Matthias

Hallo,

Wir haben schon so viel geforscht, aber noch keine „richtigen“
Heilmittel gefunden.

Das ist richtig. Noch nicht.

Warum? Warum sind wir nicht stärker als
diese Krankheit?

Ich denke, dass der Mensch aus irgend einem Grund Krankheiten braucht. Wenn man gegen die eine davon ein Heilmittel gefunden hat, kommt die nächste nach. Und zu allen Zeiten gibt es irgendwelche Krankheiten, die unheilbar oder nur schwer heilbar sind.

Im Mittelalter sind die Menschen eben an der Pest gestorben. Heute ist die Pest praktisch ausgestorben, und wenn man sie wirklich bekommt, kann man sie behandeln. Dafür stirbt man heute an Aids, und jetzt, wo es für Aids eine Langzeittherapie gibt, bei der man gute Überlebenschancen hat, wird die nächste schwere und nicht behandelbare Krankheit nicht lange auf sich warten lassen.

Es sterben so viele Menschen an dieser Krankheit. Ich weiss
dass es schwierig, dass es kompliziert ist. Doch ich denke das
wir das schaffen können…

Ja, ich denke auch. Es könnte auch hilfreich sein, nicht so viel Geld in die Rüstung zu stecken und mehr in die medizinische Forschung.

Immerhin ist Krebs heute kein Todesurteil mehr, sondern „nur noch“ eine Krankheit, die nur schwer heilbar ist. Also ein bisschen Fortschritt ist schon erkennbar.

Übrigens, wenn es dich interessiert, google mal nach Nanotechnologie. Es gibt da Pläne, mit Hilfe der Nanotechnologie eisenhaltige Partikel in Krebszellen zu schleusen und diese dann zu erhitzen, was den Krebszellen nicht so gut bekommen dürfte. Die Sache ist aber noch nicht ausgereift. Ich lese davon alle paar Wochen mal in Börsenzeitschriften.

Schöne Grüße

Petra

Hallo,

Ja, ich denke auch. Es könnte auch hilfreich sein, nicht so
viel Geld in die Rüstung zu stecken und mehr in die
medizinische Forschung.

Das hat immer zwei Seiten. Wo viel Geld ist, gibt es auch hohe wirtschaftliche Erwartungen. Letzlich ist es derzeit (vorwiegend) die Wirtschaft, die über die Entwicklung und Anwendung von Medikamenten entscheidet, und nicht die medizischische oder gesellschaftliche Indikation. Zwei Beispiele: Wirksame Malariamittel werden nicht erforscht und vorhandene gute Konzepte nicht umgesetzt, weil die großen Bevölkerungsgruppen, die es brauchen, nicht genug dafür zahlen können. Medikamente gegen ADHS u.ä. „Krankheiten“ werden mit großem Aufwand entwickelt, nicht etwa, weil diese Krankheiten real ein Problem wären (oder nicht anders besser in den Griff zu bekommen wären), sondern weil man damit vielen reichen Menschen viel Geld abnehmen kann.

Natürlich gibt es auch viel segensreiches! Unbestreitbar. Ich will nur darauf aufmerksam machen, dass wir die „monetäre Wirkung“ auf das System der medizinischen Forschung nicht aus dem Auge verlieren dürfen. Unkontrolliert werden wir durch höhere Förderungen das Gleichgewicht nur weiter in die Richtung der „absurden Medizin“ verschieben, wo im Prinzip unnötige Behandlungen viel Geld kosten (oder bringen - je nach Standpunkt :wink:).

Klar würde die Heilung von Krebs (u.a.) sehr hohe Gewinne versprechen lassen, und daran wird sicher intensiv geforscht. Aber zu glauben, dass man im Erfolgsfalle Ruhe hätte, ist ein Trugschluß. Selbst wenn wir nicht unsere Seele verpfänden müßten, um uns die Behandlung leisten zu können, haben wir einen Wirtschafts-Moloch gezüchtet, der Wege finden muss und wird, uns wieder so zu verunsichern oder zu verängstigen über „neue Krankheiten“, dass sich dieses Rad weiter dreht. Damit komme ich zurück auf deine erste Anmerkung: „Der Mensch braucht immer neue Krankheiten“. Ja, aber nicht nur aus biologischer Sicht, sondern wohl auch (vlt. sogar vor allem) wegen wirtschaftlicher Interessen. Was darüber verloren geht, ist IMHO oft der Wohl-Stand und die Zufriedenheit Vieler zum Vorteil des Glücks (zB. Heilung einer schweren Krankheit) relativ weniger. Das ist aber ein ethisches Grundproblem.

Übrigens, wenn es dich interessiert, google mal nach
Nanotechnologie. Es gibt da Pläne, mit Hilfe der
Nanotechnologie eisenhaltige Partikel in Krebszellen zu
schleusen und diese dann zu erhitzen, was den Krebszellen
nicht so gut bekommen dürfte. Die Sache ist aber noch nicht
ausgereift.

Uiuiui. Gerade Nanotechnologie steht in verdacht, Krebs zu erzeugen. Es ist nicht absehbar, was da auf uns zukommt. Möglicherweise wird hier der Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben. Die Technikfolgenabschätzung hat sich hier klar wieder hinter den wirtschaftlichen Interessen angestellt. Es gibt heute schon viele Nano-Produkte auf dem Markt (Farben, Kleider, Kacheln etc.). Und jetzt erst schaut man verwundert nach, dass man die dort verarbeiteten Nanopartikel in Zellen wiederfindet, dass deren Stoffwechsel dadurch gestört wird, und dass das Risiko von Entartungen steigt.

Ich lese davon alle paar Wochen mal in
Börsenzeitschriften.

Ja, Börsenzeitungen… das glaube ich. Ist das nicht absurd? Geht es um Gesundheit, um Lebensqualität, oder geht es um Aktienkurse? Ist beides das gleiche? Ich denke nicht. Dazu muss man sich nur mal die Studien über die Einschätzung der Lebenszufriedenheit in den Ländern dieser Welt anschauen.

LG
Jochen


PS: Um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich halte med. Forschung für sehr wichtig. Ich halte eine funktionierende Wirtschaft für sehr wichtig. Beide brauchen gute Rahmenbedingungen, um vernünftig zu funktionieren. Wir müssen diese Rahmenbedingungen vorgeben (das hat mit Sozialismus nichts zu tun; kapitalistische Systeme funktionieren auch nur innerhalb festgelegter Spielregeln). Dabei sollten wir uns von unseren Werten leiten lassen (die oft diskutabel sind), aber wir sollten und unsere Werte nicht von der Wirtschaft diktieren lassen (was für die Wirtschaft einem regelfreiem Spiel gleichkommt).

in vielen fällen sind wir nur schwächer …
… als die chemo.

das haben wir vor wenigen wochen noch erlebt.

mich würde wirklich mal interessieren, wie viele todesfälle krebskranker auf das konto von chemotherapien zurückgehen.

gruß
ann

Hallo, wenn man es auf DEN Krebs reduziert, dann bekommt man schon eine Antwort auf die Frage.
Denn Krebs ist einfach eine Folge der Entartung von Zellen.
Zellen regenerieren das ganze Leben lang, irgendwann schleichen sich Fehler im Bauplan ein und es klappt nicht mehr so gut. Das drückt sich in verschiedenen Alterserscheinungen aus. Haut ist nicht mehr so straff, Knochen nicht mehr so stabil und irgendwann gbt es irgendwo auch mal ein paar Zellen die so richtig falsch programmiert sind. Wenn es wenige sind, dann werden die noch eliminiert. Doch wenn es größere Bereiche betrifft oder eben auch die Müllabfuhr, die sonst die Defekten Zellen abholt geschwächt ist und in die Jahre kommt, dann kommt der Körper nicht mehr dagegen an und dann wächst da eben irgendwo etwas, was da so nicht hingehört.
Frag einen Pathologen oder Anatomen und er wird dir bestätigen, dass man in alten Menschen, die dann auf dem Tisch landen, eigentlich immer irgendwo etwas krebsiges findet, wenn man nur lang genug sucht. Das ist für Anatomen ein großes Problem, denn wie will man Studenten zeigen, wie ein gesunder Mensch von innen aussieht, wenn der Tod eben erst dann eintritt, wenn die Krankheiten überhand nehmen.
Krebs ist also keine Geißel des Lebens sondern eher eine logische Folge davon. Alles und jeder vergeht irgendwann und stirbt, beim einen dauert es länger beim anderen kürzer.
Carpe diem
Gruß Burli

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Hallo,

hier mehr Info zu deiner Frage anhand einer Studie bei Brustkrebs.
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/tod-durch-chemo…

Gruss GDA

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mich würde wirklich mal interessieren, wie viele todesfälle
krebskranker auf das konto von chemotherapien zurückgehen.

Das zu beantworten ist müßig. Chemo ist indiziert, wenn kein anderes Verfahren mehr hilft und sicher ist, dass der Patient sowieso in absehbarer Zeit an den Folgen des Tumors versterben wird. Also ist die Chemo der letzte Versuch. Wenn er nicht klappt, hat man nichts verloren, aber wenn er klappt, rettet man u.U. ein Leben.

Eine etwas andere Frage ist, wie viele Patienten wegen schlecht eingestellter oder durchgeführter Chemo (unnötigerweise) versterben. Das zu beurteilen ist aber gar nicht so einfach.

LG
Jochen

PS: Chemo ist im Prinzip eine sehr grobe, „mittelalterliche“ Methode: Man versucht wirklich, den Körper fast umzubringen (durch Vergiften). Je näher man dem Tod kommt, desto besser. Der Witz ist, dass Kerbszellen stoffwechselaktiver sind und sich daher meist etwas leichter vergiften lassen (sie nehmen wegen des höheren Stoffwechsels schneller und mehr Gift auf als die „normalen“ Körperzellen).

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Denn Krebs ist einfach eine Folge der Entartung von Zellen.

Zellen regenerieren das ganze Leben lang, irgendwann
schleichen sich Fehler im Bauplan ein und es klappt nicht mehr
so gut. Das drückt sich in verschiedenen Alterserscheinungen
aus. Haut ist nicht mehr so straff, Knochen nicht mehr so
stabil und irgendwann gbt es irgendwo auch mal ein paar Zellen
die so richtig falsch programmiert sind. Wenn es wenige sind,
dann werden die noch eliminiert. Doch wenn es größere Bereiche
betrifft oder eben auch die Müllabfuhr, die sonst die Defekten
Zellen abholt geschwächt ist und in die Jahre kommt, dann
kommt der Körper nicht mehr dagegen an und dann wächst da eben
irgendwo etwas, was da so nicht hingehört.

Eine hübsche Theorie. Wenn Sie nun meine Neugier befriedigen wollen und mir erklären, wie die krebskranken Kinder zustande kommen?
Auch ich lerne nie aus.

Absurde Fragestellung

Warum sind wir schwächer als Krebs?

Da ‚der Krebs‘ ja letztlich genauso ein Teil von deinem Körper ist - es sind deine Körperzellen - kannst du genauso gut fragen: „Warum sind wir schwächer als wir sind?“
Das zeigt, dass die Frage an sich relativ absurd ist.

Krebs wird verursacht durch den Alterungsprozess auf zellularer Ebene. Mit der Zeit gehen gewisse Dinge in den Zellen halt so nach und nach kaputt, nutzen sich ab, altern - wie alles auf der Welt. Wenn eine Reihe von Steuerungs- und Regelprozessen in der Zelle nicht mehr funktionieren (z.B. irgendwelche Schalter, die das Wachstum kontrollieren), wird die Zelle zur Krebszelle. Einfach ein Teil von dir, der defekt ist und nicht mehr richtig funktioniert.

Wir haben schon so viel geforscht, aber noch keine „richtigen“
Heilmittel gefunden. Warum?

Zum Einen liegt es wieder daran, dass die Krebszellen eben Körperzellen von dir sind. Vielleicht funktionieren die nicht mehr ganz korrekt. Ein Eiweiß für die Wachstumskontrolle kann vielleicht nicht mehr gebildet werden und die Zelle beginnt zu wuchern. Dann geht noch ein Eiweiß flöten, welches die Zellen tötet, wenn sie ihren Zellverband verlässt und auf einmal kann sie wandern, wohin sie will - dann ist es ne Krebszelle. Aber prinzipiell gleicht diese Krebszelle den anderen Zellen in deinem Körper immer noch zu 99,9999999%, sie hat nur 2, 3 winzige Defekte. Das bedeutet: Wenn irgendwas diese Krebszelle killt, killt es prinzipiell alle Körperzellen. Da liegt das Problem.
Nur wenn man irgendeinen klaren Unterschied zwischen Krebszelle und allen anderen Körperzellen findet, hat man einen Angriffspunkt, die einen zu töten, ohne den anderen zu schaden.

Beispiel Chemotherapie:
Krebszellen wachsen und vermehren sich üblicherweise schneller, als andere Körperzellen. Also behandelt man Krebs mit Zytostatika, Mitteln die Zellen an der Vermehrung hindern oder genau dann killen, wenn sie sich teilen.
Nachteil: Es gibt auch Körperzellen, die schnell wachsen und sich teilen, z.B. Blutzellen, die Zellen der Magenschleimhaut und der Haarwurzel. Die werden mitgekillt, drum kriegt man von der Chemo Anämie, Übelkeit und Haarausfall.

Warum sind wir nicht stärker als
diese Krankheit?

Krebs ist nicht gleich Krebs - Entartungen mancher Zellen kann man leicht bekämpfen, andere nicht. Je schneller ein Krebs wächst, desto besser hilft ne Chemptherapie.

Krebs von Zelltypen, die ein ganz bestimmtes Merkmal besitzen, kann man i.d.R. auch sehr gut bekämpfen. Zellen der Schilddrüse sammeln z.B. Jod, andere Körperzellen nicht. Schilddrüsenkrebs kann man gut behandeln mit radioaktivem Jod, nur die schnellwachsenden Krebszellen der Schilddrüse reichern das in großen Mengen an und sterben dran. Den anderen Körperzellen passiert nix.

Krebszellen die weder sehr schnell wachsen, noch solche ganz spezifische Besonderheiten haben, die man zur Behandlung nutzen kann, sind allgemein schlecht behandelbar. Je ähnlicher sie sich normalen Körperzellen verhalten, desto schlechter erwischt man sie, ohne gleich den ganzen Menschen umzubringen.

Es sterben so viele Menschen an dieser Krankheit. Ich weiss
dass es schwierig, dass es kompliziert ist. Doch ich denke das
wir das schaffen können…

Wer was? Wie wäre dein Beitrag? Medizin-, Biochemie- oder Genetikstudium wär ein guter Anfang. :wink:

Gruß, Jesse

mich würde wirklich mal interessieren, wie viele todesfälle
krebskranker auf das konto von chemotherapien zurückgehen.

Das ist doch eigentlich egal, weil die Alternative sowieso Tod heißt.

Ralph

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Das ist doch eigentlich egal, weil die Alternative sowieso Tod
heißt.

finde ich gar nicht. der weg dorthin - zum tod - ist ja auch nicht so ganz unmaßgeblich.

Wollen wir Krebs heilen?
Sicher, Krebs ist eine wahnsinnig schlimme Krankheit und so das
einzige vor dem ich wirklich Angst habe, aber dennoch:
Was wäre los, wenn wir Krebs einfach so per Tablette heilen
könnten? Die Lebenserwartung würde wohl schnell mal um 10 Jahre
steigen.
Ob dies so sinnvoll ist sei jetzt mal dahingestellt. Aber man kann
ja auch schlecht sagen : Die einen bekommen die Hilfe, die anderen
nicht.
Ich denke, Krebs wird in 10-15 Jahren wesentlich besser heilbar sein
wie heute, aber so einfach wie eine Mandelentzündung wird es wohl auf
absehbare Zei nicht.

Übrigens, ich bin wirklich kein Verschwörungstheoretiker, aber ich frage
mich manchmal ob Steve Jobs den Bauchspeicheldrüsenkrebs nicht auch
zum Teil wegen seines Kontostandes besiegt hat …
Gruss

Wie er schon schrieb, Krebs entsteht aufgrund von „Kopierfehlern“
in Zellen. Dies ist ein stochastischer Prozess, einige wenige haben
das Pech dass der fehler schon am Anfang des Lebens kommt…

Gruss

Wie er schon schrieb, Krebs entsteht aufgrund von
„Kopierfehlern“
in Zellen. Dies ist ein stochastischer Prozess, einige wenige
haben
das Pech dass der fehler schon am Anfang des Lebens kommt…

…oder die Grundlage für den Fehler ist schon vorprogrammiert, sowas nennt man dann wohl eine genetische Disposition und die kann ganz schnell zuschlagen.
Es gibt ja doch einige Krebsarten, deren Auftreten bereits im Kindesalter absolut typisch ist. Aber ich sehe das eher als eine Ergänzung zur allgemeinen Regel, dass Krebs prinzipiell ein Resultat der Anhäufung von Fehlern bei der Zellreplikation und somit ein Symptom des Alterns ist.

Gruß, Jesse

Hallo wie schon gesagt habe ich auf die Kopierfehler hingewiesen die nunmal im Alter häufiger vorkommen, aber durchaus auch in jungen Jahren passieren können. Und auch Kinder haben schon eine Menge Zellteilungen und Kopiervorgänge hinter sich, bevor sie auf die Welt kommen. Schau dir bei Gelegenheit mal wieder so einen Film an, was sich in den 40 Wochen Schwangerschaft so im Bauch tut…und was sich da alles verändert, so schnell wachsen sie die nächsten Jahre nicht mehr.

Daneben habe ich auch erwähnt, dass es auch vorkommen kann, dass jene Zellen die für den Abtransport der defekten Zellen zuständig sind, entweder überlastet (wenn die Menge der defekten Zellen die Kapazitätsgrenzen übersteigt) oder dezimiert sind (entweder weil sie noch einen anderen Schauplatz haben oder selbst betroffen sind).
Nicht umsonst ist Kinderkrebs oft Leukämie oder ein Lymphom. Seltener sind Sarkome, die dann oft aus Embryonalen Gewebe enstanden (also einem Gewebe, für das die Kinder eigentlich schon zu alt sind - um den Bezug zu meiner Theorie herzustellen-, das sich aber nicht wie geplant zurückentwickelt hat.)
Karzinome, jene Art von Krebs, vor der sich Erwachsene am ehesten fürchten und sich fragen, wie sie es verhindern können und die am ehesten mit der BEzeichnung Krebs assiziiert werden, kommen bei Kindern nur höchst selten vor.
Kinderkrebs ist eben anders als Erwachsenenkrebs.
Mir war wichtig deutlich zu machen, dass Krebs nichts ist was von aussen kommt, sondern dass es Körpereigene Zellen sind, die da ein bisschen Amok laufen.
Dieser Bezug zm eigenen Körper kommt in Krebsdiskussionen viel zu wenig auf. Und das hat dann zur Folge, dass man sich ein HEilmittel wünscht das so harmlos ist wie Kräutertee. Das wird es aber nicht geben können, denn wenn es eigene Zellen sind, die abgetötet werden müssen, dann trifft es zwangsläufig neben den bösen kranken Krebszellen immer auch ein paar gesunde.
Das macht nun nicht mehr Lust auf Chemotherapie, erklärt aber, weshalb es nichts anders gibt.

Es ist nicht der Teer einer Zigarette auf einer einzelnen Lungenzelle, der genau da den Krebs verursacht, sondern all die Zellschäden die durch das regelmässige Rauchen einfach so flächendeckend passieren. Und wenn es nicht das Rauchen ist, dann eben irgend was anderes. Und selbst wenn man noch so gesund gelebt hat, erwischt es einen trotzdem irgendwann.

Ums sterben kommt keiner rum, und das ist auch gut so.

Oder willst du ewig leben?
Erklär das mal deiner Rentenversicherung und der sogen. Solidargemeinschaft
Gruß burli

finde ich gar nicht. der weg dorthin - zum tod - ist ja auch
nicht so ganz unmaßgeblich.

Jepp, aber das kann ja jeder für sich entscheiden.

finde ich gar nicht. der weg dorthin - zum tod - ist ja auch
nicht so ganz unmaßgeblich.

Jepp, aber das kann ja jeder für sich entscheiden.

und das glaubst du wirklich?
ich wünsche dir nicht, dass du das gegenteil miterleben musst - weder am eigenen körper noch bei jemandem, der dir nahe steht.

  • EOD -