Hallo Sylvia,
im Grunde ist es nahezu unmöglich! (Von unsinnigen Wetten ist hier sicher nicht die Rede).
Dieses Märchen war allerdings vor Jahren (z. T. auch heute noch) weit verbreitet, weshalb sogar Kindern gesagt wurde, sie sollen nicht so viel trinken - ein ganz großer Irrtum!
Wenn z. B. die Radprofis in großer Hitze ihre Rennen absolvieren müssen, dann trinken sie pro Tag um die 10 Liter, ansonsten lässt ihre Leistungsfähigkeit nach, die Körpertemperatur steigt, der Puls ebenfalls und es stellen sich Wadenkrämpfe ein, die auf Durchblutungsstörungen beruhen, verursacht durch das abnehmende Flüssigkeitsvolumen und dessen Eindickung innerhalb des Herz-Kreislaufsystems.
Die chronische und zunächst unbemerkte Dehydrierung (Austrocknung) verursacht wesentlich mehr körperliche und geistige Probleme, als weithin angenommen wird (Wadenkrämpfe, Thrombosen, Schlaganfälle, Herzrhythmusstörungen, Blutdruckabfall, Pulsanstieg, oft starke Kopfschmerzen, Schwindel, Ödeme und „offenes Bein“ aufgrund der Durchblutungsstörungen, Infektionen der ableitenden Harnwege, Anstieg der Blasenkrebsrate, Konzentrationsstörungen, Verwirrtheit, Kollaps).
Wer viel trinkt, kann damit seine Gesundheit nachhaltig fördern und sich sogar vor gesundheitlichen Schäden schützen. Mit dem „über den Durst trinken“ lässt sich vonvornherein eine Herabsetzung der Fließeigenschaften des Blutes vermeiden.
Sogar die Bundesärztekammer erklärt in einem Gesundheitstipp:
„Es gibt eine ganze Reihe von Leiden, die lassen sich oft schon
durch den häufigen Griff zum Wasserglas lindern“.
Wird zu wenig getrunken, was vielfach bei Frauen zutrifft, erleiden die Nieren eher Schaden als umgekehrt!!
Durch eine gesteigerte Getränkezufuhr werden die Nieren zu erhöhter Tätigkeit angeregt. Dies belastet sie keineswegs. Genau das Gegenteil ist der Fall. Durch den vermehrten Wasserdurchfluss werden nicht nur die Nieren stabilisiert. Auch die ableitenden Harnwege und die Harnblase werden positiv beeinflußt. Harngrießablagerungen kommen erst gar nicht zustande. Im Dünndarm wird die Flüssigkeit resorbiert und über die Nieren ausgeschieden.
Ältere Leute, die aufgrund des nachlassenden Durstgefühls zu wenig trinken, bekommen vom Hausarzt eher ihre tägliche Aspirintablette verschrieben, um die gefürchtete Eindickung des Blutes zu vermeiden, als dass sie nachdrücklich auf regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme hingewiesen werden, nicht alle ignorieren diesen Rat.
Es setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass viele alte Leute an den Folgen ihres chronischen Flüssigkeitsmangels sterben, aber wohl kaum durch das Gegenteil.
Während eines langen Fluges stört es auch niemand, wenn man mal zwischendurch die Arme nach oben streckt und die Hände bewegt und Fuß- und Zehengymnastik macht!
Viele Grüße
Renate
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