Schmerzen im Handgelenk

Hallo zusammen,

ich habe seit ca. 6 Wochen Schmerzen im Handgelenk. Die Ursache vermute ich in einem Sturz, wo ich mich mit dem Handgelenk abgestützt habe. Die Schmerzen waren nicht sofort da - ich habe sie erst am selben Abend festgestellt. Das Ziehen im Handgelenk machte sich vor allem bei Bewegungen wie Drehen des Autoschlüssels beim Anlassen des Wagens, Kleiderbügel aufhängen und bei Anspannung im Handgelenk bemerkbar,

Da nach ein paar Tagen keine Besserung eintrat (auch mit Voltaren Schmerzgel) habe ich meinen Hausarzt aufgesucht. Ohne zu Röntgen, etc. hat er ausgemacht dass es sich lediglich um eine Überbelastung handele und einen Verband aufgetragen. Da nach 1 1/2 Wochen nur eine geringe Besserung auftrat habe ich einen Sportmediziner aufgesucht. Der konnte feststellen, dass beim Drücken auf den Handrücken an bestimmter Stelle ein Schmerz ausgelöst wird. Er hat sofort röntgen lassen mit Verdacht auf Kahnbeinbruch. Das war es dann aber auch nicht. Da alles auf den Röntgenbildern i. O. war, stellte er die selbe Diagnose wie mein Hausarzt. Da das ganze nun aber bis letzter Woche immer doch da ist, zwar nicht mehr so schlimm, wie zu Anfang aber auch keine wirkliche Besserung eintritt, bin ich noch mal zum Sportmediziner. Der war aber immer noch der Meinung dass es schon von alleine wegginge (Handgelenk schonen, mit Mobilat behandeln). Sehnenscheidenentzündung schlossen beide Ärzte aus.

Irgendwie habe ich da so meine Zweifel. Kann mir jemand hier Hoffnung auf Besserung machen? Derzeit ist für mich an Tennisspielen oder Holzhacken nicht zu denken. Oder weiß was es ist? Ist es wirklich „nur“ eine Überbelastung.

Viele Grüße
Jesch

heile jesch

Ich wollte mich beim sturz mit dem fRahrrad auch mit der hand abstützen.
am abend musste ich auch in die ambulanz ergebnis: bruch der handwurzelknochen. gipsverband für zwölf wochen
ab in die klinik und röntgen! vorsorgen gegen spätfolgen

waren nur meine erfahrungen

peter s

Beim Arzt wurde ja das gesamte Handgelenk geröntgt. War alles in Ordnung lt. Aussage des Arztes!

Trotz alledem: Es hört sich an wie eine Fraktur.

Ob nun eine Fraktur des Kahnbeins oder des Radius (sehr häufig bei Stürzen, die mit der Hand aufgefangen werden), kann man nicht sagen.

Zudem sind die Frakturen manchmal sehr schwer herauszuschießen, um das mal so auszudrücken. Eine Szintigraphie wäre hilfreich. Wenn man dort eine vermehrte Anreicherung sieht, ist das ein Zeichen für Heilungvorgänge.

Und wo etwas heilt, war vorher etwas kaputt, nicht wahr?

Moin,

War alles
in Ordnung lt. Aussage des Arztes!

Hausarzt oder Radiologe?

Die (An)brüche von Handwurzelknochen sind oft genug sehr schlecht zu erkennen, können aber trotzdem langfristig zu üblen Beschwerden führen, die bis zur Unbrauchbarkeit der Hand führen können.

Wenn möglich, sollte ein Spezialist sich die Sache genau! anschauen. Die Methode, die Priamos angesprochen hat, ist die geeignete (Szintigraphie).
Sie ist leider sehr aufwendig und teuer, weswegen sie nur ungern angewendet wird.

Gandalf

Allgemein- und Sportmediziner. Er hat sich das Röntgenbild bei meinen zwei Besuchen genau angesehen und sprach davon, dass gerade Brüche im Handgelenk bei meiner Unfallschilderung häufig übersehen werden. Er konnte aber keinen Bruch ausmachen und hat auch das Handgelenk genau untersucht und bewegt. Ich als Laie hatte den Eindruck dass er genau wusste wovon er sprach.

Leider tritt aber wie gesagt nicht wirklich Besserung ein. Kann ich das Röntgenbild bei dem Arzt anfordern und mir eine Überweisung zum Radiologen geben lassen?

Guten Tag,