MS Diagnose stellen?

Hallo!

ich will mich auf MS testen lassen, um herraus zufinden ob ich dafür prädestiniert bin.
hatte noch nie, wissendlich, nen schub. die Krankheit ist in meiner familie aufgetaucht und ich soll bald zur diagnose ins krankenhaus.

kennt sich jemand mit den verfahren aus?
möchte gern wissen, was dort dann auf mich zu kommt.

würde mich über antwort echt freuen!

Danle Schafi

ich will mich auf MS testen lassen, um herraus zufinden ob ich
dafür prädestiniert bin.´

Die Frage nach der Neigung zu einer bestimmten Krankheit besteht gewöhnlich in einer genetischen Analyse. Das ist verdammt teuer und wird gewöhnlich nicht von der Krankenkasse bezahlt.

hatte noch nie, wissendlich, nen schub. die Krankheit ist in
meiner familie aufgetaucht und ich soll bald zur diagnose ins
krankenhaus.

Ja, man kann fragen: Haben Sie die Krankheit oder nicht? Das stellt man mit neurologischer Allgemeinuntersuchung, Lumbalpunktion und Untersuchung des Augenhintergrundes fest.

möchte gern wissen, was dort dann auf mich zu kommt.

Ich fürchte, weit weniger als Sie erwarten.

Hallo,

ich will mich auf MS testen lassen, um herraus zufinden ob ich
dafür prädestiniert bin.

Frage: Was bringt dir das, wenn du es weißt? Besorg dir lieber eine gute private Krankenversicherung, so lange du noch kannst, und auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung, denn mit der Diagnose MS bekommst du die nicht mehr.

Falls du irgendwann mal seltsame neurologische Symptome hast, kannst du ja gleich die Ärzte gezielt darauf ansprechen, dass in deiner Familie gehäuft MS-Fälle auftauchen.

kennt sich jemand mit den verfahren aus?
möchte gern wissen, was dort dann auf mich zu kommt.

Über die Blut-Gentests weiß ich nicht. Es gibt die Diagnosekriterien, z.B. nach Poser oder McDonald. Das musst du dir wie eine Checkliste vorstellen, und wenn zwei von fünf Kriterien zutreffen, ist MS diagnostiziert. Hier die Kriterien: http://de.wikipedia.org/wiki/Diagnosekriterien_der_M…

Wenn das von „Liquorbefund“ die Rede ist, bedeutet das, dass man vorher Liquor über eine Lumbalpunktion gewinnen muss. Und ein MRT zu machen gehört auch mit zur Diagnose.

Wenn du Lumbalpunktion und MRT selber zahlen willst, wird’s teuer. Ich würde es nicht machen.

Schöne Grüße

Petra

Hi,

ich wollte nur hinzufügen, dass all die Diagnoseverfahren (McDonald, MRT, Lumbalpunktion und was du noch hattest, außer dem Gentest) ferststellen, ob jemand MS hat oder nicht.

Die UP will ja wissen, ob sie ein erhöhtes Risiko hat, MS zu bekommen., Das geht mit diesen Verfahren nicht.

M.E. kann man icht durch gesonderte Tests fetstellen, ob jemand ein erhöhtes MS-Risiko hat - dazu müßte man m.E. wissen, woher die Krankheit kommt, und das ist ja eines der ungelösten Rätsel der Medizin.

Es ist allerdings bekannt, dass man ein erhöhtes Risiko hat, an MS zu erkranken, wenn in der Familie bereíts Fälle aufgetreten sind. Um das festzustellen, muss man allerdings nciht ins Krnakenhaus, da reicht fragen.

Ansonsten schließe ich mich den Bemerkungen zu Krankenversicherung und Berufsunfhigkeitsversicherung an.

die Franzi

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Private KV bei MS?
Hallo Petra,

Besorg dir lieber
eine gute private Krankenversicherung, so lange du noch
kannst,…

Das mit der Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine sehr gute Empfehlung, aber was soll das mit der privaten Krankenversicherung?

Private Krankenversicherungen sind günstig, wenn man jung und gesund sind, aber im Alter steigen die Kosten. Umgekehrt muss ein MS-Erkrankter vor dem Erreichen der Rente mit Einbußen der Erwerbsfähigkeit rechnen. Da wird das Geld knapp und eine teuere Krankenversicherung das Letzte, was man brauchen kann.
Die gesetzliche Krankenversicherung bezahlt alle gängige Therapien, insbesondere die teuren Basistherapien.

Weshalb sollte also ein MS-Erkrankter bei einer privaten KV besser aufgehoben sein??

Gruß
Carlos

Hallo,

Weshalb sollte also ein MS-Erkrankter bei einer privaten KV
besser aufgehoben sein??

Dafür gibt es drei Gründe:

  1. Man wird von Ärzten teilweise anders behandelt. Sicher, es gibt auch Ärzte, die alles für ihre Kassenpatienten geben - aber es kostet Zeit und Nerven, diese zu finden. … Und man bekommt dann oft auch zu hören, dass der Arzt dies oder jenes leider nicht (mehr) verschreiben darf, weil es die Kasse nicht bezahlt.

So ist es mir gegangen, als ich mir vorübergehend die Basistherapie von meiner Hausärztin verschreiben ließ. Es ging drei oder vier Monate gut, dann kam der nachdrückliche Hinweis, mir einen neuen Neurologen zu suchen. Und es lag nur am Geld, bzw. daran, dass die Hausärztin Probleme befürchtete.

  1. Private Krankenversicherungen zahlen teilweise auch im Ausland. Ich habe vergessen, das dazuzuschreiben. Aber mit der gesetzlichen KV ist man in Deutschland eingesperrt! Auch wenn die Basistherapie überall gleich viel kostet - es geht nicht, dass man im Ausland lebt und arbeitet und sich die Therapie dort verschreiben lässt. Da gibt es irgendso ein Gesetz, dass dem entgegen steht. Es nennt sich „Sozialgesetz“.

  2. Die gesetzlichen KV zahlen die Basistherapie im Moment. Wer sagt, dass das immer so bleiben wird? Es wird an allen Ecken und Enden gespart. Mit Krankengymnastik geizt man schon ziemlich, die Basistherapie gibt es noch. Was ist in 20, in 30 Jahren?

Schöne Grüße

Petra

Hi,

nun das ist schon wichtig. Je nachdem, warum man jetzt in die Private darf (Einkommen oder Verbeamtung) und welche PKV man sich aussucht, kann der Unterschied pro Monat schon einiges ausmachen.
Wichtiger ist aber, dass es nur ein eFrage der Zeit ist (wahrscheinlich eher Monate als Jahre), dass die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen deutlich sinken werden, und das erste, ws gekürzt werden wird, sind Therapien wie die BT bei MS, denn jedes der verschiedenen zur Verfügung stehenden Medikamente wirkt nur bei ca. einem Drittel der Patienten und heilt auch nicht, sondern verzögert. Deutschland ist einiges der wenigen Länder, das die BT überhaupt bezahlt. In england ist das für Kunden des NHS Privatvergnügen. Das Kortison, die stationäre Behandlug usw beim akuten Schub wird allerdings bezahlt. Mahlzeit.

dioe Franzi

ich danke euch für eure vielen antworten!

lg schafi

Hallo Petra,

hier noch ein später Nachtrag:

Was ist in 20, in 30 Jahren?

Wie es einen MS-Patienten in 20,30 Jahren geht und wie es um seine Einkommenssituation dann besteht kann Niemand voraussagen.
Aber dass die Private KV dann für den Patienten teurer ist, als heute, ist sicher. Und ein Zurücki in die Gesetzliche gibt es dann nicht.

Du hast recht, dass man mit privaten Krankenkassen häufig die bessere medizinische Versorgung erhält. Aber es ist sehr sehr unschön arm UND privat krankenversichert zu sein. Und irgendwie sind die meisten MS-Patienten, insbesondere die nicht erwerbsfähigen, wenig begütert.

Gruß
Carlos

Und wie bitte soll die Posterin in die PKV kommen?

Soweit ich sehe ist sie MTA. Damit kommt man erst mal nicht so schnell über die Gehaltsgrenze und selbstständig oder Beamter ist man damit auch nicht.

Also vergesst es.

Ciao, Bernhard.

genau das ging mir bei der privaten kv auch durch den kopf.
ich weiß der tip ist gut gemeint und ich bin da auch sehr dankbar aber leisten könnt ich mir so ne kv devenitiv nicht. ich bin aber schon bei ner bu gemeldet.