Eisen - via Spritze oder Infusion? Was ist besser?

Guten Tag,

macht es einen Unterschied? (s. oben)

Bessere Verträglichkeit?

Wie häufig sollte man diese Spritzen oder Infusionen bekommen? (Eisenspeicher ist bei 4)

(Arzt ist im Urlaub)

Gruß,
Christiane

Liebe Christiane,

Es ist im Grunde genommen völlig egal ob sie bei einer Eisenmangel-Anämie das Eisen mit einer intravenösen Injektion oder einer Infusion verabreicht bekommen. Verträglich ist beides.

Ich empfehle Ihnen die Spritze da diese den kleineren Aufwand birgt.

Allerdings stellt sich mir die Frage welche Art des Eisenmangels Sie haben?

Eisenmangelanämie nach Blutverlust (chronisch)
Sideropenische Dysphagie

Sie sehen also, es ist immer wichtig im Einzelfall abzuwägen, wer welche Behandlung benötigt. Sprechen Sie daher bitte mit Ihrem Arzt, sollte dieser im Urlaub sein, dann suchen Sie ein Krankenhaus oder die Urlaubsvertretung auf.

Bleiben Sie gesund und alles Gute,

Dr. med. Vitali Alexejew

Es ist im Grunde genommen völlig egal ob sie bei einer
Eisenmangel-Anämie das Eisen mit einer intravenösen Injektion
oder einer Infusion verabreicht bekommen. Verträglich ist
beides.

Ich empfehle Ihnen die Spritze da diese den kleineren Aufwand
birgt.

Nicht ganz einverstanden! Die direkte Eiseninjektion kann zu Embolien im Gehirn führen, dann kriegen Sie einen neuen Patienten.

Optimal ist die orale Gabe. Und hier kommt allerdings die Frage nach der Ursache des Eisenmangels ins Spiel.

Nicht ganz einverstanden! Die direkte Eiseninjektion kann zu
Embolien im Gehirn führen, dann kriegen Sie einen neuen
Patienten.

Optimal ist die orale Gabe. Und hier kommt allerdings die
Frage nach der Ursache des Eisenmangels ins Spiel.

Lieber Herr Kollege,

Sie haben Recht, ich bin aber davon ausgegangen, dass die Dame die Orale Zufuhr nicht bekommen kann (aus welchem grund auch immer) weil Sie ja nur die Entscheidung zwischen Injetkion und Infusion ließ - also es kommt ja auch immer auf die Menge des Eisens an.

Danke für die gute Ausführung!

Grüße

Dr. med. Vitali Alexejew

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Hi,

und herzlichen Dank ihr beiden! (Ich hoffe, hier wird jetzt nicht allgemein das Siezen seit neuestem eingeführt! :smile:

Nicht ganz einverstanden! Die direkte Eiseninjektion kann zu
Embolien im Gehirn führen, dann kriegen Sie einen neuen
Patienten.

Ah, gut, dann lag ich ja richtig mit den Infusionen.

Optimal ist die orale Gabe. Und hier kommt allerdings die
Frage nach der Ursache des Eisenmangels ins Spiel.

Seit Geburt eines Kindes (mehrere Jahre her) äußerst starke Blutungen während der Menstruation.

Die Eisentabletten wurden schlecht vom Magen her vertragen und verursachten extreme Verstopfung. Beides passiert nicht bei den Infusionen.

Gruß,
Christiane