hallo,
ich habe morbus crohn und habe grade gelesen das cannabis angeblich helfen soll jetzt wollte ich mich vergewissern ob dies stimmt ( will jetzt nicht mit dem kiffen anfangen dies geschieht WIRKLICH nur aus reinem interesse)
http://www.cannabislegal.de/medien/artikel/nd/grosse…
dies ist ein artikel über einen mann der auf cannabis schwört lest ihn euch mal durch und sagt eure meinung
gruß fabian
Hm, ich hab mir mal den ganzen Artikel durchgelesen und muss sagen, dass das sehr interessant ist…
Aber ob Cannabis da wirklich hilft, wissen wenn überhaupt nur Ärzte und Leute aus der Pharmazie Forschung.
Andererseits: Der Artikel ist von 02. Vielleicht hat sich ja die Gesetzeslage geändert oder die Meds aus den Staaten sind billiger geworden?
Hi
Eher intressant find ich die Forschungsergebnisse mit Schweinebandwürmern. Dadurch soll Menschen mit einer chronischen Darmerkrankung geholfen werden.
http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?t…
Grüße
Laralinda
hallo,
meine meinung:
wenn das zeug als einziges hilft, wäre der „entschuldigende notstand“ zu berücksichtigen gewesen … anderenfalls gegen staatsanwaltschaft und gericht in richtung unterlassene hilfeleistung / vorsätzliche körperverletzung zu ermitteln gewesen. 
lg dev
… und hier noch das urteil dazu:
http://www.cannabis-med.org/german/germany/urteil_gr…
die begründung zum nichtvorliegen eines rechtfertigenden notstandes halte ich zwar für etwas weltfremd (vor dem hintergrund, dass man das zeugs in holland in jedem coffeeshop frei kaufen kann) will aber doch die bemühungen des gerichts anerkennen, diesem besonderen fall gerecht zu werden!!!
lg dev
Nennen wir es mal so, wie es ist: Glatter Unfug. Mit Cannabis Morbus Crohn zu bekämpfen wäre ungefähr so, als wollte man eine akute Bronchitis mit Zigarettenrauch heilen.
Hallo Priamos,
vorab bemerkt, ich halte ebensowenig von der therapeutischen Vergabe von Cannabis in diesem Fall.
Aber nun mal rein interessehalber: Wie sieht es denn mit der Symptomlinderung bezüglich der Appetitlosigkeit aus?
Gruß
Annie
Hallo:
vorab bemerkt, ich halte ebensowenig von der therapeutischen
Vergabe von Cannabis in diesem Fall.Aber nun mal rein interessehalber: Wie sieht es denn mit der
Symptomlinderung bezüglich der Appetitlosigkeit aus?
Ich will mal das in Form einer Gegenfrage beantworten: Schon einmal einen Bekifften gesehen, der mit gesteigertem Appetit reagiert und sich ev. Schweinebraten mit Knödeln bestellt?
Gruß
Priamos
woll, Scheffe *gg*. Meine jugendliche Klientel zum Beispiel. Der berüchtigte Fressflash. Die hauen sich esslöffelweise Zucker rein, wenn man den nicht vorher sicherstellt.
Und in den 90ern wurde die legale Vergabe an Aidspatienten offen diskutiert, da die rapide Gewichtsabnahme im fortgeschrittenen Stadium einen schweren Verlust der Lebensqualität darstellte, dem man mit dem unbestreitbar großem Appetit nach Cannabiskonsum entgegenzutreten hoffte.
Wie schon gesagt, daran, Aids oder Morbus Crohn damit heilen zu können, glauben nur Schwachköpfe. Der Fragesteller hat sich möglicherweise auch bloß ein wenig ungeschickt ausgedrückt.
Besten Gruß
Annie
Hi Priamos,
Ich will mal das in Form einer Gegenfrage beantworten: Schon
einmal einen Bekifften gesehen, der mit gesteigertem Appetit
reagiert und sich ev. Schweinebraten mit Knödeln bestellt?
Ich kann da Annie nur zustimmen: Erst einmal bekifft ist fressen angesagt. Die Pizzadienste freuen sich.
Und dass kiffen als Appetitanreger sowohl bei Aids- als auch Krebskranken hilft, ist schon lange bekannt. Leider fällt Mariuhana ja unter das BTM-Gesetz und legale THC-haltige Pillen sind sehr teuer und werden nicht von der Kasse bezahlt. Eine Schande! Das ist wie früher, wo sie Krebskranken im finalen Stadium kein Morphium gaben, weil es ja abhängig macht!!! Dies hat sich glücklicherweise geändert.
Gruß,
Anja
Moin Fabian
Sowohl Morbus Crohn als auch Colituis ulcerosa sprechen recht gut auf eine f r ü h e analytisch orientierte Psychotherapie an. Wenn die Leute also früh / jung genug zu mir kamen, gab es erstaunliche Besserungen bis Heilungen.
Gruß,
Branden
Moin Grußloser,
Nennen wir es mal so, wie es ist: Glatter Unfug.
Dir ist aber bekannt, das Cannabis eine pharmakologisch sehr potente Pflanze ist und daß es mittlerweile mehrere Forschungsprojekte gibt, die eine mehr als positive Wirkung nachgewisen haben.
Genannt seien die Wirkung bei zu hohem Augeninnendruck, das hilft es sogar dann noch, wenn alle! schulmedizinischen Therapien versagen.
Appetitanregung, hier spezeill bei Patienten in Chemotherapie.
Bei diversen anderen Erkrankungen ist die Forschung noch im Schwange, aber die vorläufigen Ergebnisse sehen in vielen Fällen sehr vielversprechend aus.
Das sind übrigens Projekte diverser Universitäten und nicht von obskuren Kiffern.
Gandalf
Moin Gandalf,
Nennen wir es mal so, wie es ist: Glatter Unfug.
Dir ist aber bekannt, das Cannabis eine pharmakologisch sehr
potente Pflanze ist und daß es mittlerweile mehrere
Forschungsprojekte gibt, die eine mehr als positive Wirkung
nachgewisen haben.
Sie wirkt auch beruhigend, was gerade bei Morbus Crohn zu einer Besserung führen kann. Die Medizin kennt die Ursache für diese Erkrankung ebenso wenig wie für Colitis Ulcerosa.
Genannt seien die Wirkung bei zu hohem Augeninnendruck, das
hilft es sogar dann noch, wenn alle! schulmedizinischen
Therapien versagen.
Dieser Aspekt interessiert mich sehr - könntest du mir vielleicht Links nennen oder die Studien, ggfs. per Mail direkt, damit ich einen Einstieg habe, um mich weiter zu informieren? Da ich allmählich in das Alter komme, in dem erhöhter Augendruck auftreten kann…
Appetitanregung, hier spezeill bei Patienten in Chemotherapie.
Bei diversen anderen Erkrankungen ist die Forschung noch im
Schwange, aber die vorläufigen Ergebnisse sehen in vielen
Fällen sehr vielversprechend aus.
Das sind übrigens Projekte diverser Universitäten und nicht
von obskuren Kiffern.
Welche Unis sind das und kommt man an diese Informationen heran? Würde mich über weitere Details freuen und danke im voraus für deine Mühe,
Gruß,
Cantate
Moin,
Genannt seien die Wirkung bei zu hohem Augeninnendruck, das
hilft es sogar dann noch, wenn alle! schulmedizinischen
Therapien versagen.Dieser Aspekt interessiert mich sehr - könntest du mir
vielleicht Links nennen
Hier http://scholar.google.de/scholar?hl=de&q=cannabis+%2…
http://scholar.google.de/scholar?hl=de&q=cannabis++G…
gibt es eine ganze Reihe davon.
http://phyto.astral.ch/Phyto/ALL/phytotherapie/004-2…
Seite 23
Welche Unis sind das
In D war (ist?) es wenn ich es recht erinnere die Uni Saarbrücken.
Leider habe ich dazu keinen Link, ich habe das in einer Zeitschrift gelesen, erinnere mich aber leider nicht mehr welche (grobe Erinnerung ‚Chemie in unserer Zeit‘)
Gandalf
Moin,
herzlichen Dank für die schnelle Antwort und Links - dann werd’ ich mich mal durch’s Netz auf die Socken machen.
Dieser Aspekt interessiert mich sehr - könntest du mir
vielleicht Links nennenHier
http://scholar.google.de/scholar?hl=de&q=cannabis+%2…
http://scholar.google.de/scholar?hl=de&q=cannabis++G…
gibt es eine ganze Reihe davon.http://phyto.astral.ch/Phyto/ALL/phytotherapie/004-2…
Seite 23Welche Unis sind das
In D war (ist?) es wenn ich es recht erinnere die Uni
Saarbrücken.
Leider habe ich dazu keinen Link, ich habe das in einer
Zeitschrift gelesen, erinnere mich aber leider nicht mehr
welche (grobe Erinnerung ‚Chemie in unserer Zeit‘)
Grüße,
Cantate
Davon abgesehen, daß allein der Geruch von einer „Tüte“ bei mir übelsten Brechreiz verursacht und somit als Heilmittel oder Linderung nicht in Frage käme… Es ist allgemein bekannt, dass Rauchen generell den MC nur noch verschlimmert (bei CU genau umgekehrt, da scheint Rauchen die Beschwerden zu lindern). Und da man Cannabis ja mit normalem Tabak eindreht und raucht, sehe ich das als Widerspruch. MC und CU können in dem Punkt nicht in einen Topf geworfen werden.
Andererseits… ich weiß, wie verzweifelt man sein kann, wenn man MC oder CU hat. Von daher - wer´s ausprobieren will, warum nicht? Ich für meinen Teil werd´s sein lassen, mir wird tatsächlich speiübel, wenn ich das Zeug nur rieche.
Liebe Grüße und alles Gute!
Hi
mir wird
tatsächlich speiübel, wenn ich das Zeug nur rieche.
Das ist interessant. Wie verschieden wir Menschen doch da sind! Ich rieche das Zeug wahnsinnig gerne. Ich bin schon auf Konzerten um junge kiffende Ldeute herumgeschlichen, nur um das Haschisch oder das Marihuana zu riechen. Die haben mich vermutlich für einen Zivi-Kripobeamten gehalten. War schon fast peinlich.
Gruß,
Branden
Und dass kiffen als Appetitanreger sowohl bei Aids- als auch
Krebskranken hilft, ist schon lange bekannt.
Dazu und zu folgendem: Ich stand immer am anderen Ende des Prozesses, wo ich mich mit den ruinösen Wirkungen des Cannabis befassen mußte, die es ja im Glauben seiner Anhänger gar nicht gibt: Glasige Augen, Desorientiertheit, das Hirn ist Brei. Und wenn man dann die Leute (ich denke, die essen so gerne) mühsam mit parenteraler Ernährung aufgepäppelt hat, gibt man sie dem Psychiater ab, welcher versucht, die Reste des Verstandes zusammenzukehren.
Einen fetten Kiffer habe ich dabei noch nie gesehen.
Leider fällt
Mariuhana ja unter das BTM-Gesetz und legale THC-haltige
Pillen sind sehr teuer und werden nicht von der Kasse bezahlt.
Es gibt keine Marihuana-Wirkung, welche nicht durch ein andersartiges Medikament ersetzt werden kann. Eine Freigabe von Marihuana ist in Anbetracht der Spätfolgen nicht zu verantworten.
Wenn die Holländer anderer Meinung sind: Bitte. Ich zahle meine Steuern ja schließich in Deutschland. Und die Marihuana-Wracks fallen dem holländischen Staat zur Last.
Andererseits können die es sich ja auch leisten, bei ihrer lockeren Einstellung gegenüber der Euthanasie.
Eine Schande!
Wie ich schon sagte: Das ist richtig so.
as ist wie früher, wo sie Krebskranken im
finalen Stadium kein Morphium gaben, weil es ja abhängig
macht!!! Dies hat sich glücklicherweise geändert.
Leider stimmt das auch nicht so ganz. Aber es ist besser geworden.
Hi Priamos,
ich plädiere nicht für hemmungsloses kiffen. Du weißt selbst: Erst die Dosis macht das Gift.
Gruß,
Anja