Wann als ''Notfall'' zum Arzt/ins KH?

Hallo,

hier im Brett wird man immer sofort zum Arzt geschickt und es stößt auf Unverständnis, daß man sich brav einen Arzttermin besorgt und da durchaus mal wochenlang drauf warten muß.

Ich persönlich würde auch nur als Notfall zum Arzt oder am WE ins KH, wenn ich mich bspw. selbst nicht mehr auf den Beinen halten kann. Allerdings ist es oft so, daß man Beschwerden hat, sich durchringt, nen Termin zu vereinbaren und bis dahin alles wieder normal ist, sodaß man den Termin absagt. (Hat durchaus zeitliche Gründe - als Berufstätige geht man halt nicht einfach mal ohne Termin zum Arzt und wartet da den ganzen Tag.)

Wie seht Ihr das? Wie sehen Ärzte das??
Wie schlimm soll es mir gehen, damit es gerechtfertigt ist, mich als Notfall anzumelden?

Stellt Euch vor, jeder, der ein Wehwehchen hat, geht direkt zur Ambulanz oder was weiß ich - dann könnten die sich doch gar nicht mehr auf die wirklichen Notfälle konzentrieren?!

Das bringt mich wieder zu einem Gedankengang, den ich öfter habe: finde nur ich die Schmerzen, die ich gerade habe, schlimm, oder ginge es anderen damit genau so - es verwirrt mich immer wieder, daß man das nicht „messen“ kann.

m.

Hallo,

Hallo,

hier im Brett wird man immer sofort zum Arzt geschickt und es
stößt auf Unverständnis, daß man sich brav einen Arzttermin
besorgt und da durchaus mal wochenlang drauf warten muß.

Ganz einfach man wird zum Arzt geschickt weil man keine Diagnose via Inet stellen kann, warum man dan auf Unverständis stösst nun eben wegen dieser langen Wartezeit und das manche sich damit begnügen bei bestimmen Symtomen einfach abzuwarten anstatt weiter zu suchen.

Ich persönlich würde auch nur als Notfall zum Arzt oder am WE
ins KH, wenn ich mich bspw. selbst nicht mehr auf den Beinen
halten kann.

In einigen Fällen kann das sogar schon zu spät sein.

Allerdings ist es oft so, daß man Beschwerden
hat, sich durchringt, nen Termin zu vereinbaren und bis dahin
alles wieder normal ist, sodaß man den Termin absagt. (Hat
durchaus zeitliche Gründe - als Berufstätige geht man halt
nicht einfach mal ohne Termin zum Arzt und wartet da den
ganzen Tag.)

Dan können die Beschwerden nicht akut sein.

Wie seht Ihr das? Wie sehen Ärzte das??
Wie schlimm soll es mir gehen, damit es gerechtfertigt ist,
mich als Notfall anzumelden?
Stellt Euch vor, jeder, der ein Wehwehchen hat, geht direkt
zur Ambulanz oder was weiß ich - dann könnten die sich doch
gar nicht mehr auf die wirklichen Notfälle konzentrieren?!

Zur Amublanz nicht unbedingt, aber zum Hausarzt, auch ohne vorherige telefonische Anmeldung,dafür sind die da, bedenke wenn sich im nachhinein raustellt das es nichts schlimmes ist ist man erleichtert, nimmt man es auf die leichte Schulter und es wird etwas chronisches oder schlimmeres daraus, dann heißt es hätte ich doch nur…

Das bringt mich wieder zu einem Gedankengang, den ich öfter
habe: finde nur ich die Schmerzen, die ich gerade habe,
schlimm, oder ginge es anderen damit genau so - es verwirrt
mich immer wieder, daß man das nicht „messen“ kann.

Kann man auch nicht, jeder Mensch reagiert darauf anderst, der eine hat ein schwächeres SChmerzempfinden der andere ein höheres… einige nehmen es auf die leichte Schulder und gehen gar nicht zum Arzt…

m.

Gruß

Hallo,

hier im Brett wird man immer sofort zum Arzt geschickt und es
stößt auf Unverständnis, daß man sich brav einen Arzttermin
besorgt und da durchaus mal wochenlang drauf warten muß.

Ja wenn man sich von irgendwelchen Vorzimmerdrachen auf einen Termin in ein paar Wochen vertrösten lässt …

Ich persönlich würde auch nur als Notfall zum Arzt oder am WE
ins KH, wenn ich mich bspw. selbst nicht mehr auf den Beinen
halten kann.

Dafür habe ich wiederum kein Verständnis. Dann ist aus einem kleinen Wehwehchen nämlich schon eine größere Sache geworden, die sich vielleicht nicht mehr so leicht beheben lässt.

Wenn ich nur erkältet bin, gehe ich natürlich nicht zum Arzt. Aber wenn ich irgendetwas Seltsames habe, von dem ich weder weiß, was es ist, noch, was ich dagegen tun kann, dann gehe ich so bald wie möglich zum Arzt, bevor es schlimmer wird.

Stellt Euch vor, jeder, der ein Wehwehchen hat, geht direkt
zur Ambulanz oder was weiß ich - dann könnten die sich doch
gar nicht mehr auf die wirklichen Notfälle konzentrieren?!

Das sehe ich aber ganz anders. Wenn jeder gleich zum Arzt gehen würde, wenn sich ein Problem zeigt, und nicht erst wochen- oder monatelang abwarten würde, dann gäbe es vielleicht gar nicht so viele von diesen „wirklichen Notfällen“.

Das bringt mich wieder zu einem Gedankengang, den ich öfter
habe: finde nur ich die Schmerzen, die ich gerade habe,
schlimm, oder ginge es anderen damit genau so - es verwirrt
mich immer wieder, daß man das nicht „messen“ kann.

Tja, das wiederum ist eine gute Frage.

Schöne Grüße

Petra

Hi!

hier im Brett wird man immer sofort zum Arzt geschickt und es
stößt auf Unverständnis, daß man sich brav einen Arzttermin
besorgt und da durchaus mal wochenlang drauf warten muß.

Das hat IMHO zwei Gründe:

  1. Der Frager schildert seinen Fall dramatisch (z.b. stärkste Schmerzen) oder es wird eine bestimmte Diagnose vermutet. Dann ist der Fall halbwegs klar und derjenige sollte auch dringend zum Arzt gehen.

Das Problem hierbei ist aber: man muß zuerst eine „Ferndiagnose“ ausstellen. Auch wenn man sie vielleicht nicht ausspricht oder sie auch nur eine Möglichkeit wäre.
a) Liegt man richtig und derjenige geht rasch zum Arzt, ist alles gut.
b) Liegt man falsch (hier meine ich die Unterschätzung des Problems) und derjenige geht darum nicht zum Arzt, gibts ein Problem.
c) Ist man nicht sicher, schickt man ihn trotzdem rasch zum Arzt.

Punkt b und c führen zum 2. Grund:
2. Die Verantwortung (oder nur das Verantwortungsgefühl) und ev. rechtliche Folgen. Ok, letzteres mag per Internet kritisch zu sehen sein, aber auch Ratschläge per Internet mit gefährlichen Folgen KÖNNTEN theoretisch belangt werden! Siehe dazu auch die Brettbeschreibung!

Ich persönlich würde auch nur als Notfall zum Arzt oder am WE
ins KH, wenn ich mich bspw. selbst nicht mehr auf den Beinen
halten kann.

Wobei das nicht mehr auf den Beinen halten können durchaus sehr individuell sein kann. Es gibt aber auch akute Erkrankungen, die sich nicht in heftigsten Schmerzen äußern, aber dennoch bedrohlich sein können (sic!).
Wenn Fachleute hier im Brett also dazu raten, auch bei scheinbar harmlosen Geschichten dringend zum Arzt zu gehen, hat das meist seine Berechtigung :wink:

Allerdings muß man schon einiges relativ sehen, z.b. in einem Thread weiter unten: da hat jemand seit 3 Monaten Beschwerden. Ok, aufgrund der möglichen Verdachtsdiagnosen ist sicher eine rasche Abklärung sehr sinnvoll, allerdings wäre der Rat SOFORT (d.h. auch nachts) ins Krankenhaus zu gehen, hier unangebracht (am nächsten Werktag oder in den nächsten Tagen natürlich nicht, wie es später gesagt bzw. korrigiert wurde).
Ich muß auch jedesmal hämisch grinsen, wenn ich nachts um drei den verknitterten Gesichtsausdruck des aus dem Bett gerufenen Orthopäden sehe, der einen Patienten in der Notaufnahme wegen Rückenschmerzen, seit 4 Wochen bestehend…, behandeln muß *g*

Stellt Euch vor, jeder, der ein Wehwehchen hat, geht direkt
zur Ambulanz oder was weiß ich - dann könnten die sich doch
gar nicht mehr auf die wirklichen Notfälle konzentrieren?!

Ja, das ist leider Alltag! *seufz*
Und es wird leider auch immer mehr…
Leider meinen auch viele, die Krankenhausambulanz wäre ein geeigneter Ersatz für den Hausarzt: das höchste Patientenaufkommen ist immer dann, wenn die Sprechstunden zu haben. Dann kommen aber nicht nur Leute mit wirklichen Notfällen, sondern auch dutzende, die Abends (nach DEREN Feierabend!!) nur ein Rezept für ein Nasenspray oder Hustenmittel haben wollen *args*

Einmal klappte auch meine Kinnlade bis auf Asien runter: da kam ein junger Mann Samstags in die Ambulanz mit seit 3 Wochen bestehender Müdigkeit. Auf die Frage, was denn der Hausarzt dazu meint, sagte er, daß er nicht da gewesen wäre, da er ja arbeiten muß. Übrigens resultierte seine Müdigkeit daraus, daß er einfach nur zu wenig schlief und abends lieber mit seiner Freundin Videos schaute *in Holzleiste beiß*
Damit verbrachte ich den halben Vormittag und die Zeit ging natürlcih von den anderen Patienten ab…

Aber jetzt fange ich an zu schwaffeln bzw. höre besser damit auf *ggg*

Gruß,
Sharon

Das sehe ich aber ganz anders. Wenn jeder gleich zum Arzt
gehen würde, wenn sich ein Problem zeigt, und nicht erst
wochen- oder monatelang abwarten würde, dann gäbe es
vielleicht gar nicht so viele von diesen „wirklichen
Notfällen“.

Hi,
die Überlegung finde ich gut.
Gibt mir eine andere Sichtweise.
m.

[…] und das manche sich damit begnügen bei bestimmen Symtomen
einfach abzuwarten anstatt weiter zu suchen.

In einigen Fällen kann das sogar schon zu spät sein.

Richtig, aber ich denke mir immer: da sind Menschen, denen geht es noch schlechter, die brauchen die schnelle Hilfe. Ich hätte ehrlich gesagt ein bißchen Angst, als Hypochonder oder so dazustehen.

Dann können die Beschwerden nicht akut sein.

Soll man also ganz allein aufgrund seiner sujektiven Einschätzung entscheiden?

Herrje… ich finde das für mich sehr kompliziert.

m. *sehr angeschlagen aber noch auf den Beinen
(nicht so schlimm, daß ich mich eben entscheiden würde, zum Arzt zu gehen)

Hallo Sharon.

Frage vorab: ständig liest man „IMHO“ - klar weiß ich, daß das sowas wie „meiner Meinung nach“ o.ä. heißt, aber verdammt nochmal, ich weiß es nicht: was genau kürzt es ab?

Laut Deinen Ausführungen läuft es für mich darauf hinaus, daß hier jeder zum Arzt geschickt werden muß, um unangenehme Konsequenzen zu vermeiden.
Abre eben weil dies kein verbindliches Brett ist, muß man sich als Schreiber doch keine Sorgen machen?!
Sollte nicht jedem klar sein, daß es hier nicht um echte medizinische „Versorgung“ geht?

Wobei das nicht mehr auf den Beinen halten können durchaus
sehr individuell sein kann.

Eben. Woher soll ich da wissen, wann ich die Zeit eines Arztes in Anspruch nehmen kann.

Wenn Fachleute hier im Brett also dazu raten, auch bei
scheinbar harmlosen Geschichten dringend zum Arzt zu gehen,
hat das meist seine Berechtigung :wink:

Auch Fachleute können irren :wink:

Nicht, daß Ihr mich hier falsch versteht.
Ich selbst würde vermutlich auch jeden anderen, der mich wegen eines Wehwehchens fragt, zum Arzt schicken.
Bei mir selbst bin ich da allerdings sehr kritisch.

[…]allerdings wäre der Rat SOFORT
(d.h. auch nachts) ins Krankenhaus zu gehen, hier unangebracht

Richtig!

(am nächsten Werktag oder in den nächsten Tagen natürlich
nicht, wie es später gesagt bzw. korrigiert wurde).

Dann hast Du wohl meinen Thread gelesen? *g*

Aber jetzt fange ich an zu schwaffeln bzw. höre besser damit
auf *ggg*

Och, das macht doch nix.
Darum ging es mir hier ja auch ein bißchen. :smile:

Gruß,
m.

Hi!

Frage vorab: ständig liest man „IMHO“ - klar weiß ich, daß das
sowas wie „meiner Meinung nach“ o.ä. heißt, aber verdammt
nochmal, ich weiß es nicht: was genau kürzt es ab?

Genau das: „meiner Meinung nach“ :wink:

Laut Deinen Ausführungen läuft es für mich darauf hinaus, daß
hier jeder zum Arzt geschickt werden muß, um unangenehme
Konsequenzen zu vermeiden.

Hmmm… nee, ganz so hab ich es nicht gemeint. Es war gemeint, wenn eine möglicherweise bedrohliche Erkankung vermutet wird oder vorliegt.
Sooo oft kommt der Hinweis, dringend zum Arzt zu gehen, ja nun auch nicht. Zum Beispiel muß man keinen mit einem einfachen harmlosen Infekt oder winziger Schnittwunde gleich zum Arzt prügeln. Würde man unangenehme Konsequenzen generell fürchten, würde man tatsächlich jeden zum Arzt schicken - genau das meinte ich aber nicht, sondern die mutmaßlichen bedrohlichen Erkrankungen.

Abre eben weil dies kein verbindliches Brett ist, muß man sich
als Schreiber doch keine Sorgen machen?!

Es wird in der Brettbeschreibung darauf hingewiesen, daß hier KEINE Ratschläge verbindlich sind und jeder mit gesundem Menschenverstand sollte das auch wissen. Aber es gibt nun mal solche und solche… *seufz*
Will sagen, manche glauben alles, was im Internet steht oder geschrieben wird…

Wobei das nicht mehr auf den Beinen halten können durchaus
sehr individuell sein kann.

Eben. Woher soll ich da wissen, wann ich die Zeit eines Arztes
in Anspruch nehmen kann.

Als einfache Faustregel: spätestens, wenn der eigene Leidensdruck zu groß wird. Das kann bei akutem Auftreten von Beschwerden sofort sein oder sich auch erst nach monatelangem Runterschlucken der Beschwerden entwickeln.
Kann man die Symptome gar nicht selbst einschätzen, KANN dann der Rat im Internet hilfreich sein (sofern er es auch ist *g*).

Wenn Fachleute hier im Brett also dazu raten, auch bei
scheinbar harmlosen Geschichten dringend zum Arzt zu gehen,
hat das meist seine Berechtigung :wink:

Auch Fachleute können irren :wink:

Klar :wink:
Aber doch deutlich weniger als Laien, oder? :wink:

Außerdem schrieb ich ja schon, daß hinter auch harmlosen Beschwerden üble Krankheiten stecken können. Können, aber nicht müssen. Und genau hier greift mein Grund zwei: lieber einmal zuviel zum Arzt geschickt, als einmal zu wenig. Das gilt nicht nur zur Absicherung des Antworters, sondern auch zur Sicherheit des Fragers!

Nicht, daß Ihr mich hier falsch versteht.
Ich selbst würde vermutlich auch jeden anderen, der mich wegen
eines Wehwehchens fragt, zum Arzt schicken.
Bei mir selbst bin ich da allerdings sehr kritisch.

Dazu muß man aber auch unterscheiden können, was nur ein Wehwehchen ist und was nicht.
Als Beispiel sei mal gesagt, daß ich schon mal in der Vergangenheit gefragt wurde, ob der- oder diejenige hier im Forum meiner Einschätzung nach tatsächlich Arzt/Ärztin wär. Meine Antwort war ein klares Ja! Denn aus den Postings las man, daß der Antworter sich nicht nur auf die geschilderten Dinge beschränkte (die jeder Laie leicht ergoogeln kann), sondern einen guten Überblick hatte und im Falle des Falles auch auf begleitende Zusammenhänge hinwies. Solch einen Überblick erlangt kein Laie, kein Heilpraktiker, auch keine Krankenschwester (*gg*), sondern nur jemand, der Medizin studiert hat und somit einen guten Überblick hat.

Kurzum: wer nicht erkennt, daß es sich um ein Wehwehchen handelt, schickt jeden zum Arzt und umgekehrt.
Was du hingegen mit dir selbst machst, liegt in deiner Verantwortung. Sicherlich kann man sich selbst sehr gut einschätzen, aber dies auf andere zu übertragen, ist deutlich schwieriger und bedarf IMHO (sorry *g*) eines gewissen Fachwissens (hier ist jetzt nicht nur ärztliches gemeint).

Gruß,
Sharon

ot: Abkürzung
Hallo,

Frage vorab: ständig liest man „IMHO“ - klar weiß ich, daß das
sowas wie „meiner Meinung nach“ o.ä. heißt, aber verdammt
nochmal, ich weiß es nicht: was genau kürzt es ab?

„in my humble opinion“

Bescheidene Grüße,

Jule

Hehe,
vielen Dank für Deine Einblicke.
Da muß man doch schmunzeln. (Positiv gemeint.) Und ich werd über ein paar Sachen nachdenken.
Wünsche gesunde Feiertage!
Gruß,
m.

Nur als kleine Ergänzung zu Sharon:

Keiner erwartet vom patienten, daß er beurteilen kann, wie schwerwiegend seine Beschwerden sind.
Das spricht also für den Besuch im Krankenhaus.

Wenn dann aber einer um Mitternacht oder morgens um 5 Uhr auftaucht und berichtet „Ich habe seit einer Woche Schmerzen …“, dann kriegt man Lust, denjenigen mit Fußtritten…

Am schönsten ist es um 7 Uhr: „Ich habe seit einigen Tagen Schmerzen…“
„Warum gehen Sie nicht zum Hausarzt?“
„Aber der macht doch erst in einer Stunde auf!“

Der Grund ist klar, keine Lust zu warten

Würde man jetzt das sagen, was man denkt, kriegt man einen Prozeß vor der Ärztekammer.
Ich habe mich dann immer liebevoll um den Schwerkranken gekümmert, ihn von Untersuchungsstation zu Untersuchungsstatiion geschickt und dafür gesorgt, daß er recht lange warten mußte.
Nach 4 Stunden war er klein.

„Kriege ich für heute eine AU?“
„Nein, aber ich kann Ihnen bescheinigen, von wann bis wann Sie hier waren!“
Vorteil: Er muß nachmittags arbeiten gehen.

Ich habe noch nie einen Wiederholungstäter gesehen. Viel besser, als in die Holzleiste zu beißen!

Hi!

Ich mach´s mir einfach und gehe nicht zum Notarzt.
Ich war dort dreimal und einmal unangemeldet beim Facharzt.
Nur einmal gab´s für nen Kumpel eine Einweisung ins KH wegen Delirium, ansonsten versorgen die einen gar nicht oder nur sehr schlecht.
Ich habe manchmal Atemprobleme durch eine asthmatische Bronchitis und wurde sogar nach Luft jappsend weder vom Facharzt noch vom Notarzt behandelt, sondern wieder weg geschickt, durfte also nach Luft keuchend mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch die ganze Stadt. Nach einer Woche konnte ich wieder besser atmen.

Die Notaufnahme vom KH hat einen so schlechten Ruf, dass man dort nur im äußersten Notfall hinfährt (Kopf unterm Arm oder Bein halb abgesägt).
Wir waren dort, weil mein Mann in einen rostigen Nagel rein getreten war. Hat geblutet wie Schwein. Im KH haben wir ne Stunde gewartet und sind dann wieder gegangen. Desinfizieren und Verband kann ich auch machen. Die Schwester hat ganz schön komisch geguckt, als ich die Versicherungskarte zurück haben wollte. Wunderheilungen sind dort wohl eher selten. *lach*

lg

Also ich würde gerade an auch an Feiertagen solange es einigermaßen geht lieber auf den Notdienst verzichten. Aber sobald die Beschwerden so stark werden, dass sie unaushaltbar sind kann man natürlich mit gutem Gewissen zum Notdienst gehen. Z.B. Zahnschmerzen an Heiligabend sind sowas. Da würde ich erst 2 Schmerztabletten nehmen und versuchen den Abend zu überstehen und dann am nächsten tag wenn die Schmerzen nicht nachgelassen haben einen Notzahnartzt aufsuchen.