ich habe da noch ne frage, die ich neulich beim arzt vergessen habe zu stellen:
wo kommen eigentlich die referenzwerte bei einem blutbild her?
das heißt, wenn mir der arzt blut abnimmt, dieses untersuchen läßt und mir dann sagt ob einzelne werte zu hoch, zu niedrig, oder gerade richtig sind: woher weiß man denn was „richtig“ ist?
wurde da einfach mal von mehreren tausend leuten das blut untersucht, der durchschnitt errechnet und dieser durchschnitt dann als „normal“ definiert? wenn es so wäre, dann könnten doch menschen in anderen kulturkreisen mit anderen (potentiell gesünderen als unseren westlichen) ernährungs- und lebensgewohnheiten ein ganz anderes blutbild haben als wir in den westlichen industrieländern.
ist da was dran, oder spinn ich mir da grad was zurecht?
wurde da einfach mal von mehreren tausend leuten das blut
untersucht, der durchschnitt errechnet und dieser durchschnitt
dann als „normal“ definiert? wenn es so wäre, dann könnten
doch menschen in anderen kulturkreisen mit anderen (potentiell
gesünderen als unseren westlichen) ernährungs- und
lebensgewohnheiten ein ganz anderes blutbild haben als wir in
den westlichen industrieländern.
ist da was dran, oder spinn ich mir da grad was zurecht?
isses, und zwar wird alles, was innerhalb von 2 Standartabweichungen um den Normalwert rum ist (~95%) als Normal gerechnet. d.h. es ist durchaus möglich, gesund zu sein, aber einen patholog. Blutwert zu haben, bzw. durchaus wahrscheinlich, daß bei den vielen Werten, die man heute messen kann, der eine oder andere zu den restlichen 5% gehört.
Da sind sich Mediziner selbst nicht sicher.
Besonders bei HDL und LDL Cholosterinwerte.
Ich habe in verschiedenen Kurkliniken drei verschiedene Normwerte bekommen.
Wenn ich noch zwei weitere unterschiedliche nehme und dann aus allen 5 einen bilde komme ich vielleicht zu einem brauchbaren Ergebnis.
PiRo
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