Hallo ich werde in den nächsten 2 Wochen mit einer Chemotherapie beginnen, da ich ein CUP Syndrom habe ( Adenokarzinom) aber bis lang nicht gefunden. Nun sollen die Metastasen im Beckenbereich mit Chemotherapie behandelt werden. Ich habe eine höllen Angst davor . Wie seit Ihr damit umgegangen falls Ihr schon eine hattet. Es geht nicht darum meine Haare zu verlieren die wachsen wieder aber sonst vor den Schmerzen und was da alles so kommen kann.Lieben Gruß Evelyn
Hallo evelyn,
ich kann jetzt nur berichten, was ich live in meiner Familie erlebt habe:
heutzutage ist nicht mehr jede Chemo so wahnsinnig schlimm.
Oftmals ist die Rezeptur/Zusammensetzung/Menge sehr gut eingestellt und/oder man bekommt einen Schwung Medikamente gegen die Nebenwirkungen zeitgleich zur Chemo.
Meine Mutter hatte vor zehn Jahren ein Adenokarzinom - ihr ging es z.B. direkt nach Gabe der Chemo meist besser als vorher. Und auch Tage/Wochen später hat die Chemo ihr nicht sehr schlimm zugesetzt (gut - den Verlust der Haare konnte man nicht vermeiden).
Leider weiß ich nicht, ob das bei Dir ähnlich sein könnte (auch wenn ich es hoffe), da es nicht „die Chemo“ gibt. Die Medikamente können sehr unterschiedlich sein und werden genau auf den Patienten und den Krebs abgestimmt.
Ich fürchte auch, dass nicht einmal Adenokarzinom gleich Adenokarzinom ist. Also vielleicht kann man nicht unbedingt vom Fall meiner Mutter auf Deinen schließen. Ich wollte bloß sagen, dass eine Chemo heutzutage meist recht gut eingestellt werden kann und nicht zwingend schlimm sein muss.
Ich wünsche Dir alles Gute!
Arha
Hallo
Vielen Dank für Deine Antwort bringt, schon wieder etwas Licht in die ängstliche Seele. Danke Evelyn
Hallo Evelyn,
meine Mutter bekam im Laufe der Zeit mehrere Chemos, die komplett unterschiedliche Nebenwirkungen hatten: Einmal das komplette Programm mit Schmerzen, Übelkeit und Haarausfall, dann gab es allerdings auch eine Chemo, da hatte sie (bis auf trockene Haut, soweit ich mich erinnere) keine Beschwerden.
Wie seit Ihr damit
umgegangen falls Ihr schon eine hattet. Es geht nicht darum
meine Haare zu verlieren die wachsen wieder aber sonst vor den
Schmerzen und was da alles so kommen kann.
Was ich jetzt schon von mehreren Chemo-Patienten gehört habe, ist der kleine Autosuggestion-Trick: Wenn du keine Beschwerden bekommst, dann: prima!
Sollte es dir doch schlecht gehen, dann sag dir einfach: Das, was jetzt die Nebenwirkungen hervorruft, geht den Metastasen so richtig an den Kragen. Von daher ist es gut, wenn es mir erstmal schlecht geht, dann geht es den Metastasen umso schlechter.
Auf jeden Fall wünsche ich dir alles Gute.
Viele Grüße
Kati
Hallo Evelyn!
Ein naher Verwandter hatte in den letzten 1,5 Jahren etliche Chemos.
Bei 99% der Infusionen ging es ihm bis auf ein wenig Müdigkeit wirklich gut.
Also kein Erbrechen oder heftige Übelkeit, und bis auf die ausfallenden Haare wirklich keine Nebenwirkungen.
Was bereits geschrieben wurde finde ich richtig gut, nämlich, die Vorstellung, dass die Chemo den Krebs so richtig plattmacht.
Ich drücke Dir alle Daumen,
Angelika
Vielen Dank für Eure Antworten Sie machen mir doch etwas mehr Mut. Schönen Wochenende