Kribbeln in Händen und Füßen

Hallo,

nachdem ich in der Archivsuche nicht wirklich fündig geworden bin, schildere ich hier das Problem:

Mein Mann (63, normalgewichtig, Nichtraucher, bewegungsfreudig) hat seit gut einem Jahr Probleme mit Kribbeln bzw. dem Gefühl, seine Hände/ Unterarme und Füße/ Unterschenkel würden einschlafen. Er merkt dieses Problem vorrangig im Bett bzw. in Ruhe. Das stört ihn sehr beim Einschlafen.

Neurologischer Check: o.B.
Blutwerte: o.B., Details kann ich bei Bedarf lierern
Schilddrüsen-OP, L-Thyroxin 125

Verdachtsweise wurde vom Neurologen Restex gegen Restless-Legs-Syndrom verordnet, eine Wirkung blieb aus und das Medikament wurde nach 1 Monat wieder abgesetzt.

Die Beschwerden werden unter Alkoholeinfluss (2 Bier oder ein Glas Wein reichen) stärker, verschwinden aber auch bei absoluter Abstinenz nicht.

Hat jemand noch eine Idee?

Schöne Grüße,
Jule

Ist hierauf schon untersucht worden?

http://de.wikipedia.org/wiki/Polyneuropathie

Nur so ein spontaner Gedanke.

Hi,

was wurde beim neurologischen check gecheckt?

die Franzi

Hallo Franzi,

genau kann mein Mann das nicht mehr sagen. Er erinnert sich an EEG, Reflextest, Laufen mit geschlossenen Augen/ auf einer Linie und dass am Ende die Verdachtsdiagnose Restless Leg Syndrom stand, das der Neurologe nach 4 Wochen Restex-Einnahme als nicht gegeben erklärte.

Schöne Grüße,
Jule

Hallo Maren,

die Mehrzahl der genannten Grunderkrankungen ist ausgeschlossen, inwieweit in dieser Richtung weiteruntersucht wurde, kann ich nicht sagen. Gefallen ist der Begriff nie.

Schöne Grüße,
Jule

Hi,

dann frag doch mal nach, denn es gibt mehr neurologische Erkrankungen, als man mit den von dir genannten untersuchungen finden kann.
Ist das Kribbeln denn noch da?

die Franzi

Hallo Franzi,

Ist das Kribbeln denn noch da?

Ja, ist es

Schöne Grüße,
Jule

Hallo Jule959,

da der Verdacht nicht von der Hand zu weisen ist, dass es sich um eine beginnende Polyneuropathie handelt, sollte dein Mann jeden Alkoholgenuss einstellen. Das gilt auch, wennn es eine sogenannte idiopathische Polyneuropathie sein sollte, für die man keine Ursache finden kann, was auf ein Viertel aller Polyneuropathieerkrankungen zutrifft. Jedes in Frage kommende Gift muss gemieden werden, weil die idiopathische Form schon von sich aus langsam fortzuschreiten pflegt und es bislang keinerlei Mittel dagegen gibt.

Ich möchte betonen, dass hier nur ein Verdacht geäußert wird und nicht die Diagnose Polyneuropathie gestellt wird. Das kann nur der behandelnde Arzt.

Grüße
Montanus