Hallo zusammen!
Habe seit heute Probleme mit meinem rechten Knie und war auch schon beim Orthopäden. Mache mich aber nun schon die ganze Zeit verrückt zu Hause, weil ich natrlich näheres über meine Beschwerden erfahren möchte und noch nicht ganz von der Diagnose überzeugt bin.
Passiert ist das ganze heute Morgen. Ich bin tief in die Hocke gegangen, weil ich etwas unter dem Tisch aufheben wollte. Da fühlte es sich plötzlich an, als wäre etwas „verrutscht“ im Knie. Ich bin dann reflexartig schnell hoch, konnte es aber nicht „zurück rutschen“ lassen. (Mir ist sowas schon 2mal vorher passiert, wo es jedoch wieder „zurückgefluppt“ ist und ich hatte keinerlei Beschwerden.)
Nun kann ich das Knie aber nicht mehr durchstrecken, sondern muss es angewinkelt halten, sodass ich keine Schmerzen habe. Der Schmerz ist auf jeden Fall an der Außnseite und zieht in Richtung Kniekehle (so fühlt es sich zumindest an).
Des Weiteren ist es so, dass es sich anfühlt, wenn ich versuche das Knie durchzustrecken, als würde dort etwas blockieren und sei im Weg. Ich kann es jedoch nicht „zurückspringen“ lassen, was dort im Weg ist.
Der Orthopäde meinte, es könnte eine Überdehnung des Außenbandes sein und dass sich das Wadenbeinköpfchen (oder so ähnlich) vllt. verdreht hätte. Ich habe einen Verband mit Zinksalbe bekommen und soll morgen wieder kommen, wenn es nicht besser ist.
Ich hoffe, ich habe es nicht ganz so wirr beschrieben.
Hört sich an wie eine Gelenkmaus, die ihr Mausbett verlassen hat.
Zur Erklärung: Es entsteht durch Degeneration ein kleines Stückchen isolierter Knorpel.
Solange dieser an seinem Platz verbleit, ist alles gut.
Rutscht er heraus und gelangt ins Gelenk, dann blockiert das Gelenk eben, das Knorpelstück nennt man eine Glenekmaus.
Und der Paltz, wo es eigentlich hingehört, ist das Mausbett.
Diagnose: CT, MRT, konv. Röntgen mit Schichtuntersuchung.
Theapie: Gelenkspiegelung und Entfernung der Maus.
Was mich die ganze Zeit beschäftigt ist folgendes:
Ich habe das Gefühl, wenn ich die Schmerzen dabei nicht hätte, dass alles wieder an seinem richtigen Ort wäre wenn ich es schaffen könnte, das Knie einmal kräftig durchzudrücken.
Kann das sein?
Werde das natürlich nicht machen, habe Angst, dass ich dabei mehr kaputt als heil machen könnte.
Ich habe das Gefühl, wenn ich die Schmerzen dabei nicht hätte,
dass alles wieder an seinem richtigen Ort wäre wenn ich es
schaffen könnte, das Knie einmal kräftig durchzudrücken.
Kann das sein?
Wenn es so ist, wie ich beschrieben habe, ist das Gefühl auch durchaus richtig. Nur:
Werde das natürlich nicht machen, habe Angst, dass ich dabei
mehr kaputt als heil machen könnte.
Eben! Das kann den nächsten Schaden setzen!
so… es gibt also folgende neuigkeiten.
das röntgen hat ergeben, dass die knochen in ordnung sind. man konnte nur die seitliche röntgenaufnahme gebrauchen, da die von oben nix geworden ist (konnte bzw. kann das knie ja nicht durchstrecken).
der orthopäde hat mein bein und knie irgendwie hin und her gedreht, wobei ich keine schmerzen hatte, sodass er wohl einige sachen ausschloss.
ich habe bis jetzt das knie geschont und mit dem unterbein gependelt, sodass mehr beweglichkeit ins knie kommt. unterstützend dafür habe ich eine spritze ins knie bekommen.
es sieht wohl so aus, dass sich das wadenbeinköpfchen verschoben hat und mein knie deswegen blockierft ist.
ich kann das knie schon mehr bewegen als vorher, aber nicht durchstrecken. da fehlen vllt. noch 20 grad in etwa. aufsetzen kann ich den fuß aber und belasten kann ich das knie auch ohne schmerzen, solange es nicht durchgedrückt ist.
ich denke mal, dass am montag wohl versucht wird das wadenbeinköpfchen an die richtige stelle zu renken, oder? wie geht sowas vonstatten? hab n bissel bammel