seit über einem Vierteljahr leide ich unter einer Lähmung des rechten Stimmbandes. Die Ursache konnte bisher nicht festgestellt werden. Durchgeführt wurden bisher, neben der Routineuntersuchung beim HNO-Arzt, ein Sonogramm der Schilddrüse und eine Computertomographie. Bisher ohne Befund. Als nächstes steht Ende März ein MTR-Endokranium (Schädelbasis, Hirnstamm) an.
Zwar habe ich keine Schmerzen, aber in meinem Beruf muss ich sehr viel mit Kunden reden, was gegenwärtig praktisch unmöglich ist. Frühere Beschwerden ähnlicher Art verschwanden nach einigen Wochen durch Anwendung von Emser Sole. Diesmal bleibt dies ohne Wirkung.
Wer kann mir einen Rat geben, wie ich die Beschwerden lindern kann? Vielen Dank für Eure Mühe, Hans-Jürgen
mein Mann leidet leider auch genau darunter, seit ca. 5 Wochen.
Der HNO hat ihn zur Stimmtherapie zum Logopäden geschickt, es heißt, es handelt sich um einen Muskel, der trainiert werden muss. Er muss jetzt so Übungen machen, z.T. mit Gummibändern und ähnliches. Bisher hat es leider nicht geholfen, aber es sind 10 Sitzungen angesetzt. Er soll außerdem mind. 3 Liter Wasser am Tag trinken.
Würde mich freuen, nochmal was von dir zu hören, wenn sich dein Problem anders löst, interessiert mich natürlich!
Gruß und das du bald wieder deine Stimme hast
Jeanny
Vielleicht
kann Dir ein Psychologe oder Psychotherapeut helfen. Ein Kollege hatte auch so eine unerklärliche Stimmbandlähmung und wurde durch eine Psychotherapie kuriert. So was dauert allerdings einige Zeit (ist von Person zu Person sehr unterschiedlich). Bei ihm waren es eine Menge unverarbeiteter und sich nicht selber zugegebener Konflikte (Beziehungsprobleme, Berufsprobleme). So was kann ein sehr schmerzhafter Prozeß sein, auf jeden Fall kein Zuckerschlecken.