Hallo Leute,
ich habe da mal eine Frage aber kein wirkliches Problem.
Meine Freundin wurde von der Natur nicht so reich beschenkt. Ich habe damit kein Problem, im Gegenteil, ich finde ihre Brüste sogar ziemlich süß. Sie hat Größe 83A an der Grenze zu B.
Aber leider hat sie damit Probleme (nicht vor mir) und strebt eine Vergrößerung an. Dagegen habe ich natürlich nichts, weil es ihrem Selbstwertgefühl und ihrem Ego hilft. Und ich auch möchte, dass sie sich gerne hat und ohne Haß in den Spiegel sehen kann.
Aber was kostet so was denn?
Welche Implantate kommen in Frage?
Besteht nach dem heutigen Stand der Technik Grund zur Besorgtheit?
Vielen Dank für eure Hilfe.
Flo
PS: Sprüche wie „leib Dich so wie Du bist“ sind bei ihr fehl am Platz und ich verstehe das auch.
Es gibt etliche Arten, Deiner Freundin „weiterzuhelfen“.
In Deutschland kostet eine Brustvergrößerung 10.000 bis 14.000 Mark. Im Ausland (Osten) wird’s einiges billiger, aber davon würde ich abraten. Es gibt aber auch hier Ärzte, die so um die 7000 nehmen - man muß sich nur umhören.
Die Vergrößerung der Brust erfolgt normalerweise mit Implantaten
aus synthetischen Materialien (verschiedene Füllungen z.B.: Silikon, Kochsalz, Eiweißlösungen,…). Die Verwendung von Eigengewebe wird bei einer normalen Schönheits-OP normalerweise abgelehnt. Die Wahl des richtigen Implantats ist sehr wichtig: Details wie z.B. Haltbarkeit, Kosten und spezifische Risiken müssen im Vorgespräch mit dem Arzt genau geklärt werden!
Überhaupt, der richtige Arzt ist hier sehr wichtig. Gute Chrirurgen müssen anbieten:
Ausführliches Vorgespräch und Untersuchung
geprüfte Markenimplantate
OP
Stationärer Krankenhausaufenthalt
Nachsorge
Außerdem gibt es mehrere Schnitttechniken. Eines haben sie gemeinsam: Es entsteht immer eine kleine Narbe. Bei der Brustvergrößerung präferieren die meisten hinsichtlich der Technik, um das Implantat einzubringen, einen Schnitt durch die Brustfalte, der leicht schräg außen angelegt ist. Gravierender Vorteil: die Narbe, die von der Brustwarze senkrecht herunter auf die Brustfalte geht, bleibt so im Stehen als auch im Liegen verdeckt.
Wenn Deine Freundin psychische Belastung nachweisen kann, bezahlen manchmal die Krankenkassen den Eingriff. Sie sollte sich aber bitte eingehend über Risiken informieren und sich einen guten Arzt aussuchen, bevor sie so was macht.
Auf der Seite http://user.berlin.de/~g.brustvergroesserung/ beschreibt eine Frau genau, wie der Weg von der Voruntersuchung bis zur neuen Brust war.
Und nur so zum Schluß: Ich tät’s nicht.
Trotzdem Deiner Freundin viel Erfolg.
Grüße, Nike
Hallo Florian,
ein psychisches Problem läßt sich nicht mit dem Skalpell lösen.
Hinzu kommt, daß eine OP immer auch ein Risiko birgt. Außerdem gibt es genügend Beispiele für mißlungene Eingriffe dieser Art. Zuvor bemühte Statistiken helfen beim betroffenen Einzelfall hinterher herzlich wenig. Ich würde davon abraten. Es muß andere Wege geben, daß sich Deine Freundin annimmt, wie sie ist - auch wenn das nicht die gewünschte Antwort ist.
Gruß
Wolfgang
Naja, sicher ist deine Antwort logisch und nachvollziehbar… aber, wenn dein Penis nur 10 cm messen würde und es die Möglichkeit geben würde ihn zu vergrößern, dann würdest Du es Dir auch überlegen. Vor allem wenn Du dich in der Sauna, Dusche oder im Bett schämst. Da helfen auch die Sprüche, wie „Es kommt nicht auf die größe an“ oder „mich stört das nicht“ nicht weiter. Denn Du weisst, dass es nicht stimmt und die Meinung der anderen ist ja auch nicht der Hauptgrund.
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wenn dein Penis nur 10 cm messen würde und es die
Möglichkeit geben würde ihn zu vergrößern, dann würdest Du es
Dir auch überlegen. Vor allem wenn Du dich in der Sauna,
Dusche oder im Bett schämst. Da helfen auch die Sprüche, wie
„Es kommt nicht auf die größe an“ oder „mich stört das nicht“
nicht weiter. Denn Du weisst, dass es nicht stimmt und die
Meinung der anderen ist ja auch nicht der Hauptgrund.
Schönes Beispiel, Florian.
Trotzdem kannst Du ziemlich sicher sein, daß sich die fehlende Akzeptanz des eigenen Körpers in immer neuen Formen zeigt. Plötzlich sind es winzige Besenreiser, die man(n) eh nur unter der Lupe sehen kann, eine Narbe sonstwo, zu dicke Oberschenkel, ein zu flacher Po … endlos. Das ist die eine Seite.
Dem Körper einer Frau, die noch nicht geboren hat, stehen während einer Schwangerschaft teils bleibende Veränderungen bevor. Es bleibt sehr wahrscheinlich nicht bei einer OP. Es werden dann weitere Eingriffe fällig. Auf einem ganz anderen Blatt steht, ob die Brust noch jemals ihre Funktion zum Stillen eines Kindes erfüllen kann.
Dann gibt es auch noch den langfristigen kosmetischen Aspekt. Die weibliche Brust pflegt im Laufe der Jahre größer und fülliger zu werden, sehr häufig jedenfalls. Irgendwann ist dann der Schwerkraft Tribut zu zollen. Viele Frauen wären dann heilfroh, mit etwas weniger Oberweite gesegnet zu sein. Mit dem Herausnehmen der „Aufpolsterung“ ist es in dem gedehnten Gewebe dann auch nicht mehr getan.
Wer das alles sieht, kann kaum zu einer derartigen Operation raten.
Gruß
Wolfgang
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Stimmt!!! Ja wirklich, Du hast völlig recht.
Aber ich kann und darf diese Entscheidung nicht für sie treffen.
Alles was ich tun kann, ist ihr zu zeigen, dass ich sie so liebe wie sie ist. Und mir gefallen kleine Brüste eher als die XL Version.
Sie hat einen unglaublichen Körper - für mich perfekt!!! und ich möchte, dass sie sich in ihrer Haut wohl fühlt und sich so geben kann, wie sie es gerne möchte.
Wenn sie es tut, stehe ich absolut hinter ihr und werde sie unterstützen wo ich nur kann.
Lässt sie es bleiben - ist es völlig okay.
Aber ich will mich informieren um zu wissen worüber wir sprechen, das habe ich auch getan als sie die Pille nahm (Bin schon fast ein Experte auf diesem Gebiet).
Vor einer OP wird ja eh ein Psychologisches Gespräch geführt… da kann ja noch alles kippen.
Aber ich finde es toll, dass Du dich so eingebracht hast.
Das zeigt doch, dass wir Männer auch sensiebel mit solchen Themen umgehen können.
Vielen Dank
flo