hallo, experten,
ist amyotrohe lateralsklerose vererbbar??? wie weit ist die forschung???
kann man sich irgendwie testen lassen, ob man evtl. später daran erkranken kann??? für echte experten-antworten wäre ich euch dankbar.
ach ja, und noch was: die vertretungsärztin schreibt als todesursache „altersbedinge herzschwäche“ auf den totenschein.
sie kannte sich mit der krankheit ALS wohl nicht aus. unserer meinung nach ist die betreffende person aber an einer ateminsuffizienz infolge ALS gestorben. ist es „egal“, was auf dem schein steht, solange es ein natürlicher tod ist???
oder muß für zB statistische zwecke der wirkliche grund angegeben werden?
vielen dank im vorraus
DEVINE
Hallo Devin
so weit ich weiß, ist das sehr selten.
Vielleicht helfen Dir die Links:
http://www.dgm.org/muskelk/als/als.html
http://www.uni-ulm.de/klinik/neurologie/als-main
Gruß
Rainer
Hi Devine,
so viel ich weiß, ist der Genort noch nicht bekannt, der dazu führt, daß man leichter an ALS erkrankt als andere. Eine direkte Vererbarkeit ist es wahrscheinlich nicht, denn nur bei ca. 5% hat man eine familiäre Häufung festgestellt. Man hält auch ein Erkrankungsrisiko der eigenen Kinder für gering.
Nun, die Diagnose der Todesursache ist so ein Thema, über das man beliebig streiten kann… Ich persönlich finde es schade, wenn man die Todesursache nicht weiß (und das ist meistens der Fall bei der sog. Leichenschau), sollte man nicht auf eventuelle Verlegenheitsdiagnosen wie Herz-Kreislauf-Versagen etc. zurückgreifen, es sei denn, diese Diagnose stimmt tatsächlich!!
Es wird in der Lehre eigentlich empfohlen, daß man Verdachtsdiagnosen äußert, die dann auch später noch bestätigt werden können. Wichtig ist auf jeden Fall für das Formelle die Unterscheidung zwischen natürlich und unnatürlich, sowie, ob eine meldepflichtige Erkrankung (das sind ansteckende Infektionen) vorliegt.
http://www.uni-mainz.de/~horn/leichen.htm
http://www.medical-tribune.de/020gesundheit/030mt_be…
Gruß
Claudia
http://www.minioffice.de/