Seit einem Schlaganfall (1989!), der zu linksseitiger Lähmung führte, hat die Betroffene Probleme beim Schlucken während der Nahrungsaufnahme. Es gibt Tage, da ist jeder Schluckvorgang eine sich über mehrere Minuten hinziehende Prozedur, andere Tage, an denen das Problem erheblich geringer ist.
Auf Nachfrage nach der Ursache teilt die Patientin mit, daß sie fürchtet sich zu verschlucken. Evtl. ist das Problem eher psychischer Natur.
Das Problem ist derzeit infolge einer Gürtelrose mit Gesichtslähmungserscheinungen besonders relevant.
Meine Fragen:
Wer kann mir Empfehlungen geben (Behandlungsideen, alternative Medizin)
Wer kann mir den medizin. Fachbegriff für das Problem nennen, um weitere Recherchen durchzuführen oder die medizin. Fachrichtung, der dieses Problem zugeordnet werden kann.
Bin für jeden Vorschlag dankbar.
Hello,
beim Verdacht auf Schluckstörungen, auch nach Schlaganfall, ist dringend eine genaue, meist neurologische Untersuchung notwendig, da eine dadurch bedingte kontinuierliche auch geringe Aspiration (Fremdstoffe in der Lunge) zu schweren Krankheitsstörungen auch nach Jahren führen kann. Hier „rumzueiern“ (sorry) ist wenig verantwortlich. Diagnose vor jedwediger Therapie ist notwendig, auch wenn sie „alternativ“ sein soll.
Gruss R.
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Hallo, das hab ich bei der DPA gefunden, vielleicht hilft’s dir weiter, Gruß Eva
Schlaganfall-Patienten von Mangelernährung bedroht
Ein Schlaganfall kann zu schweren Schluckstörungen und damit zur Mangelernährung bei älteren Menschen führen. Darauf weist das Deutsche Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik (DIET) in Aachen hin. Häufig hätten die Patienten Schmerzen und Angstzustände beim Schlucken und reduzierten ihre Mahlzeiten.
Eine solche Störung, von Fachleuten Dysphagie genannt, falle oft weder den Angehörigen noch dem Pflegepersonal in Kliniken und Altenheimen auf. Schluckstörungen könnten außerdem leicht einen tödlichen Ausgang nehmen, wenn Nahrung in die Lunge gerate und dort eine Lungenentzündung auslöse.
Abhilfe kann den Angaben zufolge ein spezielles Schluck- und Esstraining bringen. Auch sollten hilfsbedürftige Menschen bei den Mahlzeiten aufrecht sitzen und beim Essen unterstützt werden. Wichtig sei auch, dass die Nahrung auf die Schluckfähigkeit abgestimmt werde. Dafür stehen nach Angaben der Experten auch spezielle «Dysphagie-Dickungsmittel» zur Verfügung.
Hallo,
ich kann dir die Homepage des Klinikum Weilmuenster empfehlen ,dort werden Fragen zu neurologischen Erkrankungen beantwortet. www.klinikumweilmuenster.de
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