Antibiotikum bei Kleinkind - EILT!

Hallo Wissende!

Mein Zwerg hatte seit letztem Sonntagabend dauernd Ohrenschmerzen und Fieber, weshalb ich am Montag mit ihm beim Arzt war. Er sagte mir, dass es kurz vor der Mittelohrentzündung ist, und verschrieb ein Antibiotikum. Behandlungsdauer: ca. 1 Woche (sagte er). Auch in der Packungsbeilage steht was von 7 - 21 Tagen. Jetzt ist die Flasche allerdings schon heute leer und mein Kinderarzt im Urlaub. Mein Sohn hat keine Schmerzen mehr.

Muss ich mir jetzt noch eine neue Flasche besorgen (sind ja erst 5 Tage)??

Gruß
Guido

Hallo Guido!

Dein Kinderarzt hat mit Sicherheit eine Bandansage laufen, auf der du den vertretenden Arzt erfährst.
Du solltest dort anrufen, die Situation erklären und einen Termin (am besten gleich heute) ausmachen.
Der Arzt wird dir dann sagen, ob eine weitere Antibiotikagabe nötig ist oder nicht.
Mittelohrentzündungen können nämlich sehr hartnäckig sein und sind zudem sehr schmerzhaft (ich hatte nämlich vor Wochen selber eine).

Liebe Grüße und dem Kleinen eine gute Besserung

Suse

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Hallo,

normalerweise sollte ein Antibiotikum solange verabreicht werden, wie es verschrieben wurde. Ein grosser Fehler, der gerne gemacht wird, ist bei nachlassenden Beschwerden das Antibiotikum abzusetzen. Dann sind aber evtl noch nicht alle Bakterien beseitigt. Die staerksten haben ueberlebt und vermehren sich weiter. So bekommt man dann resistente Staemme.

Gruss, Niels

Danke!

Ich glaube, ich gehe besser mal zum Arzt!

Gruß
Guido

Danke !

Dein Kinderarzt hat mit Sicherheit eine Bandansage laufen, auf
der du den vertretenden Arzt erfährst.

Stimmt eigentlich - nur läuft dort auch ein Band (ohne Vertretungsangabe!)!

Du solltest dort anrufen, die Situation erklären und einen
Termin (am besten gleich heute) ausmachen.
Der Arzt wird dir dann sagen, ob eine weitere Antibiotikagabe
nötig ist oder nicht.

Ich denke, ich rufe mal meinen Hausarzt an. Der wird mir wohl auch weiterhelfen können…

Mittelohrentzündungen können nämlich sehr hartnäckig sein und
sind zudem sehr schmerzhaft (ich hatte nämlich vor Wochen
selber eine).

Meione letzte Mittelohrntzündung ist fast 32 Jahre her! Allerdings kann ich mir beim Anblick meines Sohnes Anfang der Woche sehr lebhaft vorstellen, wie er sich gefühlt haben muss…

Liebe Grüße und dem Kleinen eine gute Besserung

Danke - werde es ihm ausrichten

Gruß
Guido

Hallo Guido,
leider haben Sie ja schon … Hat es geholfen? Seien Sie aber bereits auf dienächste Attacke gefaßt und hoffentlich ist Ihr Kinderarzt nicht wieder auf und davon.
Die Vereiterung imMittelohr geht leider meist weiter bei dieser Art von Behandlung, eine nach Abwärts gerichtete Schraube.
Entlasten Sie unbedingt den Darm Ihres Kindes, sorgen Sie für täglichen. leichten Stuhlgang, vermeiden Sie Konservenkost, Süßigkeiten, Fleischkost und lassen Sie den Darm durch Zuführung von Darmsymbionten wieder aufbauen-bestehen Sie daráuf.

Grüße
H. Links

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Danke!
Hallo!

Zuerst mal danke für die Antwort!

Vereitert war noch nichts - aber wohl eine Blase (???) auf dem Trommelfell. Mein Kinderarzt zweifelte zwar an, dass diese Therapie noch etwas bring („kommen Sie SOFORT rein - zumindest bis übermorgen - wenn es schlimmer wird!“), aber anscheinend hat sie doch angeschlagen - es wurde nicht schlimmer!

Da ich einen wirklich phantastischen Hausarzt habe - er hat mir beim Besuch am besagten Freitag seine Privatnummer für’s Wochenende gegeben - war ich ziemlich beruhigt. Er hat am Trommelfell nix mehr gesehen, mir aber für die Weiterbehandlung bis zum Montag („Kommen Sie aber bitte noch mal rein!“) das gleiche Medikament verschrieben.

Es sieht wohl so aus, als hätte mein Zwerg es überstanden.

Die Sache mit der leichten Kost erledigte sich von selbst - da mein Sohn kein guter Esser ist, mochte er in den drei schlimemn Tagen eh nur ein wenig Obst. Dafür ißt er seit vorgestern wie ein Besessener…

Gruß
Guido

Holla

leider haben Sie ja schon …

[…]

Entlasten Sie unbedingt den Darm Ihres Kindes, sorgen Sie für
täglichen. leichten Stuhlgang, vermeiden Sie Konservenkost,
Süßigkeiten, Fleischkost und lassen Sie den Darm durch
Zuführung von Darmsymbionten wieder aufbauen-bestehen Sie
daráuf.

Aeh, nur das ich das richtig verstehe, darum die Nachfrage…

Bei einer akuten Mittelohrentzuendung empfehlen sie als alleinige Behandlung eine „Darmsanierung“, einen absoluten Verzicht auf Medikamente im Allgemeinen und Antibiotika im Besonderen?

Gruss, Lutz