Uneinigkeit der Ärzte

Hallo Zusammen!

Mich beschäftigt schon seit längerem die Frage, woher es kommt, dass Ärzte, was eine Behandlung anbelangt, immer wieder gegensätzliche Meinungen haben.
Hier zwei Beispiele, die ich am eigenen Leib erfahren mußte.
Beispile 1: vor Jahren litt ich an einer starken überfunktion der Schilddrüse i.V. Basedow Struma.
Der erste Arzt verschrieb mir ein Medikament, auf das ich allergisch reagierte. Als ich dann nach einem anderen Medikament fragte, erklärte er mir, dass es keines mehr gäbe und ich operiert werden müßte. Dieses verweigerte ich, da ich der Ansicht war, es müsse noch eine alternative geben, was jedoch von dem Arzt wehement bestritten wurde. Er entließ mich mit den Worten:„Dann werden sie eben an dieser Krankheit sterben!“
Ich wechselte den Arzt und siehe da, es gab noch andere Heilmethoden, ich mußte mich keiner OP unterziehen, sondern habe erfolgreich eine Radiojodtherapie hinter mich gebracht und bin geheilt!
Beispiel 2: 19 Jahre lang ertrug ich unvorstellbare Schmerzen, hervorgerufen durch eine Interkostalneuralgie! Ehe dieses Ergebnis feststand, wurde ich auf alles mögliche behandelt (Herzinfarkt, Angina Pectoris, Herzmuskelentzündung, Gürtelrose, um nur mal die schlimmsten Diagnosen zu nennen). Man schickte mich von Facharzt zu Facharzt, in Kliniken, sogar zum Psychologen. Als man dann die tatsächliche Ursache fand, war mein Leidensweg allerdings noch lange nicht vorbei.
Ganz im Gegenteil, man erklärte mir immer wieder, dass es gegen die dadurch hervorgerufenen Schmerzen keine Behandlungsmöglichkeit gäbe. Man schickte mich zu Fango und Massagen, wobei letzteres meine Beschwerden eher verschlechterten. Die letzten 4 Jahre waren dann so schlimm, dass ich ohne fremde Hilfe kaum noch was tun konnte und an manchen Tagen bis zu 13 Spritzen bekam (auch ohne Erfolg)!
Ich wollte mich damit nicht abfinden und habe mich wieder auf die Suche gemacht und siehe da, ich fand einen Arzt, der sagte, man könne sehr wohl etwas gegen diese Schmerzen tun. So begann ich vor 1,5 Jahren eine Schmerztherapie und von den starken Schmerzen bemerke ich ab und zu nur noch ein leichtes Zwicken. Dieser Arzt hat mir ein neues Leben geschenkt!

Woher kommen diese Uneinigkeiten?
Warum sagt der eine Arzt, es gibt keine Behandlungsmöglichkeit und der andere weis doch eine?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Unkenntnis ist, aber was denn dann?

Gruß

Suse

Hi, es gibt ein Mobbing unter Ärzten, was meinst du, was da abgeht,der Futterneid ist sehr groß usw.
Du mußt suchen, bis den richtigen Arzt gefunden hast, der dich am besten rundum behandelt, Sozialmedizinisch wie biologisch medizinisch.
Aber es ist doch schön, daß dir so richtig geholfen wurde, Es gibt philosophisch betrachtet gute und auch schlechte Ärzte, möchte jetzt hier nichts ausphilosophieren, sonst krieg ich alle dieser Sorte aufm Hals. Denk dir bitte mal den Rest.
Tschüßße

Hallo Suse,
ich glaube sehr wohl das es an der fachlichen Inkompetenz und mangelden Bereitschaft zur Weiterbildung bei Ärzten liegt. Habe die gleichen Erfahrungen wie Du gemacht. 10 Ärzte - 10 Meinungen. Ich selbst habe viele Ärzte im Bekannten- und Freundeskreis und wenn Du hören würdest wie die selbst über sich und ihre Kenntnisse reden, dann würden Dir die Haare zu Berge stehen. U.a. fehlt es den Ärzten an ZEIT sich mit dem Problem des einzelnen Patienten richtig zu befassen. In 5-20 Minuten muss jeder „abgefertigt“ sein. Sich da noch mit der Krankheit eines Patienten ausgiebig zu beschäftigen, z.b. indem zusätzliche Bücher gewelzt werden, kommt da doch gar nicht mehr in die Tüte. Wenn der eine nicht weiter weiss, dann überweist man der einfachheit halber schnell zu Kollegen. Mit neuem zu beschätigen, dazu haben viele gar keine Lust. Hört sich schlimm an, aber ich weiss es aus erster Quelle. Häufig will ein Arzt auch einfach nur verdienen (mit z.B. einer OP oder Laborwerten). Und dabei interessiiert dann auch nicht, ob es noch Alternativen gibt (die der Arzt im allgemeinen auch gar nicht kennt). Mein Rat: Grundsätzlich bei ernsteren Erkrankungen 2-3 Ärzte konsultieren und dann mit der „angenehmsten“ Behandlung beginnen. Und: Alle Patienten sollten ihrem lieben Herrn Doktor, wenn er so unverschämt daherredet wie der Deinige, tüchtig die Meinung sagen.
Wünsche Dir in Zukunft auch so viel Glück wie bisher… Luchs

ach aaron,
Du schlägst dem Faß die Krone ins Gesicht sozusagen.

Soziale Grüße

c

He you,
das ist mit vielen soziologischen Studien bewiesen,
übrigens, ich habe mich seit 30 Jahren auf empirische Studien spezialisert u.a. was die Kommunukation ARZT - Patient - Sozialversicherungs - Institute .- betrifft, in der Beziehung machst du mir nichts vor,
außerdem muß ich zugeben, daß allgem. deine Generation schon von der Uni her gesehen, in eine andere soziale Ri´chtung gewiesen wird, was aber ein späteres Mobbing nicht ausschließt.
Tschüß

sweet valentine
hehehe!
Erwihischt! Wo is denn Dein Humörchen geblieben, liebster Aaron?

Hi, bravo, übrigens, das mach ich seit 30 Jahren schon so.
Laß dich nicht vera…, da sind auch nur Abzocker .-Menthalitätische Menschen, die mal auf der Uni was gelernt haben und sich meistens drum scheren, sich weiterzubilden, abzocken macht mehr Spaß, und dann Masse macht s Geld und nicht soziale Medizin, das raubt viel Zeit.
Übrigens gehts meistens nicht um den Kranken, sondern nur ubiquitär, was u.a. die Gebührentabellen betrifft privat Versicherte oder Sozialhilfebezieher mit Schein vom Sozialamt , da kommt man vor Gebührentabellenstudieren mit Lehrgängen von den KV en usw. vor lauter Transzendenz gar nicht an den Patienten heran.
Viel Vergnügen weiterhin in diesem Ärzte -Theater.
( hiervon ist natürlich Chrissi als cand.med. ( nicht mehr stud.med.) ( dieses sind Titel ohne Bestallungsurkunde) ausgenommen.
Er hat ne andere E Mail Identität angenommen, einfach Klasse , in welcher Einfachheit.
Tschüßße

hehehe!
Erwihischt! Wo is denn Dein Humörchen geblieben, liebster
Aaron?

(Siehe Artikel Luchs oben)

Jein
Hallo Luchs

  1. Ein Arzt MUSS in der heutigen Zeit derartige „Minutenmedizin“ machen. Das ist Systembedingt und nicht auf die „Gier“ der ärzte zurückzuführen.
    Sonst kann er nicht den Umsatzt erwirtschaften, den er benötigt, um sein Unternehmen am laufen zu halten.
    Bedenke: Miete… Gehälter… Abschreibungen… Steuern… Und von irgendwas muss er ja auch noch leben.
    Bedenkt man, das ein Jungakademiker beim Staat als BATIIa-ler etwa 3000 NETTO (!) dann rückt sich da schon einiges zurecht.
    Lass Dir ruhig mal die GOÄ bei deinem Arzt zeigen. Du wirst überrascht sein, wie wenig für die Einzelleistung bezahlt wird.

  2. Ein Arzt kann nicht sein ganzes Fachgebiet kennen, das ist unmöglich! Auch können für die gleiche Krankheit verschiedene Behandlungswege in Frage kommen. Oder die gleichen Symptome für verschiedene Krankheiten sprechen.
    Gerade wenn man was „komisches und seltenes“ hat, ist das ein ziemliches rumgefummele, bis man eine Diagnose hat.

  3. es gibt überall schwarze Schafe.
    Aber die überwiegende Mehrzahl der ärzte bemühen sich wirklich um ihre Patienten. Ob du noch Lust hast, nach einer 60 Stunden Woche dich noch in einen (meist brechlangweiligen) Vortrag zu hocken, wage ich mal zu bezweifeln.

Gruss
Mike
*derbisjetztimmerglückmitseinenärztenhatte*

Hallo Aaron

der Disput amüsiert mich dann doch.
Toll finde ich dass Du wieder etwas über Dich verraten hast.
wer sich seit 30 Jahren auf irgendetwas spezialisiert hat
kann nicht zu den jungen Wilden in diesem Lande zählen.
Das spricht nicht gegen Dich aber so langsam nimmst Du
konkrete Formen an.

Gruss

Günter Czauderna

Hi, hier wird nichts geoutet, bin ein älterer Wilder, mein Junge.
Du rätst immer falsch.
Hier ist nur ein sympathischer junger Student, der so tut, als ob seine Profs ihm nicht das richtige beibringen usw., das ist ein junger Wilder, der Anlehnung an ältere Wild sein möchtende sucht.
Tschüßße

Oh , du bist ja ein niedlicher Schöner - Stöhner.
ne gute Praxis wirft ca. 150000 im Jahr ab.
Tschüßße

Oh , du bist ja ein niedlicher Schöner - Stöhner.
ne gute Praxis wirft ca. 150000 im Jahr ab.
Tschüßße

Hallo Aaron
Du hast vermutlich die Refinanzierungrücklagen und die Kosten für die Altersversorgung vergessen (Auch ein netter Batzen)

Ich habe nicht gestöht.
Ich hab mal ein paar Fakten genannt
Fakt ist, das kein Arzt verhungern muss (Hab ich was anderes behauptet?)
Fakt ist, das jeder freiberufliche Arzt das volle unternehmerische Risiko tragen muss, obwohl er keine freie Preisgestaltung betreiben kann.
Fakt ist, das selbst ein derartiger hoher Gewinn, (der nur selten auch erreicht wird, (meistens ist es um einiges weniger.
Bilanzgewinne von einigen 1000 DM/Monat) sich im absoluten Rahmen dessen bewegt, was in der Freien Wirtschaft für ein kleineres Unternehmen üblich ist.

Wieso immer die Ärzte mit derartigem Neid verfolgt werden, ist mir ein Rätsel.

Gruss
dein niedlicher
Mike

Hi, bravo, übrigens, das mach ich seit 30 Jahren schon so.
Laß dich nicht vera…, da sind auch nur Abzocker

Hallo, aaron.

Magst dui Dich bitte wieder einmal zurücklehnen und differenzierter schreiben.

Danke.

Wenn Du diskutieren möchtest - gerne. Aber Deine Texte sind voll von pauschalisierenden Behauptungen ohne Beleg.

Wenn ein Arzt so pauschal behandeln würde wie Du hier „diskutierst“ so würde ei allen Patienten einen Flug nach Mallorca (mit der Fluggesellschaft seines Bruders selbstredend) empfehlen.

.-Menthalitätische Menschen, die mal auf der Uni was gelernt
haben und sich meistens drum scheren, sich weiterzubilden,
abzocken macht mehr Spaß, und dann Masse macht s Geld und
nicht soziale Medizin, das raubt viel Zeit.

*seufz*

Übrigens gehts meistens nicht um den Kranken, sondern nur
ubiquitär, was u.a. die Gebührentabellen betrifft privat
Versicherte oder Sozialhilfebezieher mit Schein vom Sozialamt
, da kommt man vor Gebührentabellenstudieren mit Lehrgängen
von den KV en usw. vor lauter Transzendenz gar nicht an den
Patienten heran.

Du kennst Dich wirklich aus.

Sebastian

Hi, mir bleiben bei diesen Themen nur teilweise philosophische Betrachtungen übrig, falls du weißt, was ich meine.

Tschüßße

Hi, nurn paar Fakten, wie sie Statistiken rausbringen, ich gönn dir ja alles in dem Rahmen, hast ja auch ne entsprechende Ausbildg. und viele Jahre studiert.
Wenn du in den öff. Dienst gehst, ist klar, daß es besch… ist, geht aber jedem im öff. Dienst so., außer Politiker,
Tschüßße

Sind wir nicht alle ein bischen bluna? oT
nö.

doch.