abnehmen - radikal

Von: , Frage gestellt am Di, 9. Nov 1999

klar war mir es schon lange, daß ich mit 34 jahren, 173 zentimetern und 86 kg deutlich zuviel auf die waage bringe. in früheren jahren habe ich mehrere diäten gemacht, bloß folgte hinterher nie der schritt im kopf. die kilos waren schnell wieder drauf, mehr als vorher. das war mein stand vor eineinhalb wochen. ich nehme jetzt radikal ab. das sind keine 1000 kalorien pro tag, eher 300, vielleicht 200. und ich frage auch keine experten mehr, nur noch mich und meinen körper, und werde für meine zukunft einen weg beschreiten, den ich dann nicht mehr verlasse. ziel sind 70 kg oder darunter. wöchentlich entscheide ich über's weitermachen.
das wollte ich euch einleitend mitteilen, weil ich meine entscheidung nicht diskutieren werde. ich ziehe das jetzt durch.
nun zur einfachen frage: welche belastungen hat der organismus in dieser zeit zu bewältigen? eine mögliche reaktion habe ich bereits festgestellt: erhöhter blutdruck. steht das damit im zusammenhang? auf was muß ich sonst achten?
tino

10 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 9 Stunden hilfreich
    Re: abnehmen - radikal


    nun zur einfachen frage: welche
    belastungen hat der organismus in dieser
    zeit zu bewältigen? eine mögliche
    reaktion habe ich bereits festgestellt:
    erhöhter blutdruck. steht das damit im
    zusammenhang? auf was muß ich sonst
    achten?
    tino
    hallo tino!
    wirf doch täglich eine "tablette supradyn" ein....(täglicher vitamin-, spurenelementbedarf sollte gedeckt sein!)
    grüße von francesca

    ps: will mit dir auch nicht drüber diskutieren, aber kann mir eine anmerkung natürlich nicht verkneifen...willst du deinem körper wirklich was gutes tun, dann überlege dir welchen "weg du beschreitest"!!! und welche gewohnheiten (ob angenommen oder anerzogen oder wie auch immer ...) du ändern könntest!

    • Antwort von nach 21 Stunden hilfreich
      Re^2: abnehmen - radikal

      ps: will mit dir auch nicht drüber
      diskutieren, aber kann mir eine anmerkung
      natürlich nicht verkneifen...willst du
      deinem körper wirklich was gutes tun,
      dann überlege dir welchen "weg du
      beschreitest"!!! und welche gewohnheiten
      (ob angenommen oder anerzogen oder wie
      auch immer ...) du ändern könntest!
      francesca, der weg zum reduzierten gewicht ist nicht das ziel! der ist entbehrungsreich, und spaß macht er mir auch keinen. ich esse mit purer leidenschaft. aber ich gehe da durch, absolut effektiv und mit dickschädel, ok? anschließend beginnt die harte arbeit. das ist notwendigkeit, herausforderung. klar, an dieser stelle angekommen ist überlegung gefordert, kontrolle, selbstbeherrschung. aber ich freue mich darauf, weil ich mich ohne patentrezepte und expertenratschläge, durch kraft des willens über versagen, erfolglosigkeit und folgerichtigem frust hinwegsetze. ich rauche nicht, ich trinke keinen alkohol (damit kein falscher eindruck entsteht: ich trage keine jesuslatschen und keine pullover mit rentiermotiv, mein auto wird auch nicht von rapsöl angetrieben.) unter diesen bedingungen und bei aller bescheinigten gesundheit mache ich diese ochsentour.
      aber dein tip bezüglich der grundversorgung war gut. diese notwendigkeit habe ich nie berücksichtigt. danke!
      tino

  2. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: Verstopfung und Eßstörung

    Hallo!

    Du müßtest damit rechnen, daß sich der Körper auf die 'Hungersnot' einstellt, so gut er kann.

    Zum einen werden die Nahrungsmittel dann effektiver verdaut, d.h. Du mußt in Zukunft noch weniger essen, um das Gewicht zu halten oder gar weiter zu reduzieren, bzw. hast Du ja bereits erlebt, daß Dein Gewicht bei wieder normaler Menge gestiegen ist im Vergleich zu vorher (Jojo-Effekt).

    Zum andern wird der Körper gegensteuern durch verstärkten Appetit bis zum Heißhunger. Möglicherweise hast Du solche Attacken ebenfalls schon erlebt. Wenn es Dir auf Dauer gelingt, die zu unterdrücken, hast Du wahrscheinlich eine Eßstörung, also keine natürliche Regulation mehr von Appetit, Hunger und Sättigung.

    Normalerweise 'spürt' der Organismus, was fehlt und lenkt die Zufuhr über den Appetit. So hat man bei Vitaminmangel deutliche Lust auf Obst (übrigens nicht auf Vitamintabletten). Es wird schwer sein, wenn nicht gar unmöglich, all die nötigen Parameter zu erheben, um entscheiden zu können, welche Nahrungszusammensetzung notwendig ist. Zu stark hängt der Bedarf von individuellen Besonderheiten ab, als daß allgemeine Richtlinien gelten können. Die unterscheiden sich zum Teil von Land zu Land: So schwankt der jeweils empfohlene Vitamin-C-Bedarf zwischen England, Deutschland und Frankreich um das Dreifache.

    Insofern ist es schwer, gesundheitliche Probleme konkret vorherzusagen. Am ehesten wohl Verstopfung, wenn der Darm zu wenig Ballaststoffe umzuwälzen hat. Heißt, man sollte öfter ein Zellstofftaschentuch essen ;-)

    In dem Buch "Prost Mahlzeit, krank durch gesunde Ernährung" werden viele Zusammenhänge sehr sympathisch und interessant dargestellt.

    Tschuess, Sven.

    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re^2: Verstopfung und Eßstörung

      Zum andern wird der Körper gegensteuern
      durch verstärkten Appetit bis zum
      Heißhunger. Möglicherweise hast Du solche
      Attacken ebenfalls schon erlebt. Wenn es
      Dir auf Dauer gelingt, die zu
      unterdrücken, hast Du wahrscheinlich eine
      Eßstörung, also keine natürliche
      Regulation mehr von Appetit, Hunger und
      Sättigung.
      sven, ich kenne jetzt, am 8. tag, den verstärkten appetit sehr gut. das wird einfach nur logisch sein. heißhunger ist mir fremd, ich habe ihn nie kennengelernt. aber da ist ein eigenartiger effekt aufgetaucht: ein regelrechtes hochgefühl, wenn ich mal wieder all diese genialen lebesmittel und leckereien nicht angefaßt habe. ich beginne, diese schmatzenden gestalten in der kantine, auf dem bahnsteig, in der kaffeebude mit einer gewissen verachtung zu betrachten. ich betrachte ihre figuren, ihren leichtsinn, ihre kritiklosigkeit. das ist vielleicht der kern: ich will das nicht mehr! man mag das meinetwegen eßstörung nennen, mich stört dieser begriff nicht. ich nenne es überlegenheit.

      • Antwort von nach einem Tag hilfreich
        Re^3: Verstopfung und Eßstörung

        Hi Tino,
        sorry, wenn ich mich jetzt einmische.
        ICH hatte mal Eßstörungen, und damit ist wirklich kein Spass zu treiben. Auch wenn Du mir jetzt nich zuhören möchtest, wenn ich Dir sage, dass das gefährlich ist. Wieso sagst Du, Du hättest nie Heißhunger? Woher kommt dann Dein "Übergewicht"? ... Dieses "Hochgefühl", wie Du es beschreibst ist ziemlich gefährlich, aber ich kenne es sehr gut, wenn man sich von niemandem dieses ausreden lassen möchte. Ein gesunder Wille zum Abnehmen ist sicherlich toll. Aber vergiss nicht, Du quälst Deinen Körper, wenn Du ihm nur 200 bis 300 Kalorien pro Tag zuführst. Und schliesslich "dient" er Dir jeden TAg. Es ist einfach nicht gesund *blabla*. WEnn Du Deine 70 kg erreicht hast, dann wirst Du mit Sicherheit nicht aufhören können, dieses "übermächtige" Gefühl (äääh, Ihr seid so wiederlich, eklig, fett und undiszipliniert) zu bändigen. Pass bloss auf, es (das mit den Eßstörungen) geht schneller, als Du gucken kannst. Mein Rat: Iss vernünftig, lerne zu essen, wann Du Hunger hast, und auch zu naschen, wenn Du Lust hast und vor allem: schmeiss die Waage weg. DANN bist Du überlegen. Und finde mal heraus, warum Du soviel isst und geh der Sache auf den Grund. So extrem wie Du es machst, landest Du sicherlich bald in einer Therapie, und das wollen wir ja nicht :-)

        Die, die es hinter sich hat: Annette sven, ich kenne jetzt, am 8. tag, den
        verstärkten appetit sehr gut. das wird
        einfach nur logisch sein. heißhunger ist
        mir fremd, ich habe ihn nie
        kennengelernt. aber da ist ein
        eigenartiger effekt aufgetaucht: ein
        regelrechtes hochgefühl, wenn ich mal
        wieder all diese genialen lebesmittel und
        leckereien nicht angefaßt habe. ich
        beginne, diese schmatzenden gestalten in
        der kantine, auf dem bahnsteig, in der
        kaffeebude mit einer gewissen verachtung
        zu betrachten. ich betrachte ihre
        figuren, ihren leichtsinn, ihre
        kritiklosigkeit. das ist vielleicht der
        kern: ich will das nicht mehr! man mag
        das meinetwegen eßstörung nennen, mich
        stört dieser begriff nicht. ich nenne es
        überlegenheit.

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re^4: Verstopfung und Eßstörung

          annette, entschuldige dich nicht für deine einmischung! wenn ich all eure meinungen nicht hören wollte, würdet ihr meinen namen nie gelesen haben. du bekommst auch meine antwort, aber es wird meine letzte zu diesem thema sein. ich wollte es nicht diskutieren, war jedoch zu zuversichtlich. das thema wird mit enormen emotionen resultierend aus eigenen erfahrungen behandelt, das ausmaß war mir nicht bekannt. zum verständinis: ich erkläre mein gewicht nicht zu religion, das abnehmen nicht zur heiligen kuh. weg und ziel habe ich festgelegt, also auch das ende. ich bin nicht dumm, nicht lebensmüde, nicht blind. aber von dieser übermäßigen fresserei, diesem irrationalen handeln und diesem ewingen nachgeben habe ich die nase gestrichen voll. der körper wird zu seinem recht kommen, er wird sich ganz sicher melden, und ich werde auf ihn hören. doch jetzt verschaffe ich mir mit gewalt die basis. lies doch bitte alle meine postings: siehst du nicht, daß ich nicht anders handeln kann? daß es mir gut geht? daß es mir nicht mehr gut ging? aus euren aussagen ziehe ich nun eine schlußfolgerung: ich HATTE eßstörungen und schaffe diese gerade ab! ich hatte nie heißhunger, sondern habe zu schnell, zuviel und zu falsch gegessen. es ist so simpel! die waage werde ich nicht wegschmeißen, und eine therapie wird mich in dieser sache nie ereilen.
          gruß!
          tino

          • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
            Re^5: Verstopfung und Eßstörung

            annette, entschuldige dich nicht für
            deine einmischung! wenn ich all eure
            meinungen nicht hören wollte, würdet ihr
            meinen namen nie gelesen haben. du
            bekommst auch meine antwort, aber es wird
            meine letzte zu diesem thema sein.
            *stolzbinweildieallerletzteantwortkrieg*

            ich wollte es nicht diskutieren, war jedoch
            zu zuversichtlich. das thema wird mit
            enormen emotionen resultierend aus
            eigenen erfahrungen behandelt, das ausmaß
            war mir nicht bekannt. zum verständinis:
            ich erkläre mein gewicht nicht zu
            religion, das abnehmen nicht zur heiligen
            kuh.
            Ja, mag sein, aber so wie ich das aus meiner Sicht sehe, hast Du schon ein gestörtes Eßverhalten. Schon allein, weil Du in Deinem Posting unten sagst, dass es auch hinterher, wenn Du Dein Gewicht erreicht hast, schwer werden wird (das Gewicht zu halten). Ich kannte das auch nicht anders, obwohl ich im Prinzip NIE richtig dick war, ich wollte nur schlank sein und Klamotten tragen können wie Claudia Schiffer *grins*. Einfach, um dem Idealbild einer Frau zu entsprechen (was man auch immer darunter verstehen mag). Nach meiner endgültigen "Heilung" von meinen Eßstörungen (und glaube mir, das war ein Kampf um Leben und Tod!) habe ich mich seither nie wieder auf die Waage gestellt. Das war morgens schon eine Sucht. Was? 60,5 Kilo oh Gott... und dann schon das bibbern auf den nächsten morgen. Ich mach das ganz einfach so: Ich ess, worauf ich Lust hab und wieviel ich will. Ein paar Tage im Monat esse ich mehr, ein andermal hab ich nicht so Appetit. Würde ich mein Gewicht auf der Waage verfolgen, wäre in meinem Kopf eine "Sperre". Oh mann, ich darf nicht ich hab zugenommen... und vor lauter Frust isst man dann nur noch.... Ich will damit sagen, Du musst nicht Deine ganzen Gedanken ums Essen und um die Gewichtszunahme kreisen lassen, das ist eh schon krank (aber es gibt kaum Leute, die das nicht machen!). Iss, wenn Du LUST und APPETIT und HUNGER hast und vergiss den Rest. Lerne einfach, bestimmte Verhalten abzulegen (den Teller muß man leeressen, sonst muss man wieder alles wegwerfen und so...). Aber was solls, ich kann es Dir nicht so erklären, und wenn man diesen Unterschied nie kennengelernt hat, dann weisst Du eigentlich garnicht, wovon ich rede.

            Viel ERfolg bei der Diät und übertreibs nicht, ok??
            Gruss
            Annette *einwinzigesbisschensorgenmach*

            weg und ziel habe ich festgelegt, also auch das ende. ich bin nicht dumm,
            nicht lebensmüde, nicht blind.
            aber von dieser übermäßigen fresserei, diesem
            irrationalen handeln und diesem ewingen
            nachgeben habe ich die nase gestrichen
            voll. der körper wird zu seinem recht
            kommen, er wird sich ganz sicher melden,
            und ich werde auf ihn hören. doch jetzt
            verschaffe ich mir mit gewalt die basis.
            lies doch bitte alle meine postings:
            siehst du nicht, daß ich nicht anders
            handeln kann? daß es mir gut geht? daß es
            mir nicht mehr gut ging? aus euren
            aussagen ziehe ich nun eine
            schlußfolgerung: ich HATTE eßstörungen
            und schaffe diese gerade ab! ich hatte
            nie heißhunger, sondern habe zu schnell,
            zuviel und zu falsch gegessen. es ist so
            simpel! die waage werde ich nicht
            wegschmeißen, und eine therapie wird mich
            in dieser sache nie ereilen.
            gruß!
            tino

          • Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
            Re^5: Verstopfung und Eßstörung

            Hi Tino,

            ich habs gelesen, daß ich keine Antwort mehr kriege. Sei's drum. Da Du den Mailautomat angeschalten hast, gehe ich davon aus, daß Du das Posting zumindest liest. ;-))))

            Du sagst, Du hättest jetzt keine Eßstörung mehr. Vielleicht ist es so. Das mag sich jetzt vielleicht für Dich dumm anhören. Aber was und vor allem WIE Du es erzählst, habe ich oft gehört. Es sind die Symtome der Magersucht. Und wenn die Dich mal in den Griffeln hat, dann stehen Deine Chancen schlecht, daß Du aufhören kannst, wenn Du Dein Normalgewicht hast. Normalerweise erkranken nur junge Mädchen dran. Aber auch Jungs sind nicht sicher davor, sich zu Tode zu hungern. Bitte denk drüber nach und mach Dich über diese Art der Eßstörungen schlau. Denn dabei geht es nicht mehr um Abnehmen oder "Schönsein" oder was auch immer. Magersucht ist in vielen Fällen tödlich.

            Viele Grüße, Ina

            • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
              Re^6: Verstopfung und Eßstörung

              ich habs gelesen, daß ich keine Antwort
              mehr kriege. Sei's drum. Da Du den
              Mailautomat angeschalten hast, gehe ich
              davon aus, daß Du das Posting zumindest
              liest. ;-))))
              natürlich! nur diskutieren will ich es nicht mehr. versteh's bitte! weißt du, es geht mir jetzt, nach fast 2 wochen, zu phantastisch, als daß ich mir meinen weg zerreden lasse.
              gruß & danke!
              tino



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