Mittlerweile sind zehn Jahre ins Land gegangen und kein Arzt konnte mir sagen, welche Ursache meine Migräne hat.
In der Zeit habe ich gut gelernt damit umzugehen.
Nun werden die Abstände jedoch sehr kurz und ich kann die Uhr danach stellen, alle 8 - 10 Tage habe ich wieder Migräne, die dann leider auch 2 - 3 Tage anhält.
Mein Hausarzt riet mir nun zu einer Akkupunktur.
(Muß dazu sagen, dass er ein ausgebildeter Akkupunkteur ist, oder wie auch immer man das nennt). Er geht also auch regelmäßig zu Schulungen, usw.
Demzufolge liegt eine Behandlung bei knapp 100 DM.
Die Krankenkassen steuern (wenn überhaupt nur einen geringen Teil dazu).
Es sollen 8 - 10 Behandlungen durchgeführt werden und das wird nicht gerade günstig.
Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?
Obgleich positiv oder negativ?
(Man sagte mir, es sei von Fall zu Fall unterschiedlich).
Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?
Obgleich positiv oder negativ?
hallo melanie,
bei mir hat die kasse (TK) die migräne-akupunktur voll bezahlt. ich mußte die kosten nur vorstrecken. aber linderung gebracht hat es leider nicht…
aber mir hat was anderes geholfen:
irgendwann (die anfälle kamen zu „spitzenzeiten“ 2 x in der woche und haben 2 bis 4 tage angehalten, mit sehstörungen, übelkeit und allem) habe ich aber entdeckt, daß die migräne umso schlimmer und länger war, desto mehr ich panik davor entwickelte. dann habe ich ganz gezielt geübt, mich sofort bei den ersten anzeichen zu entspannen (es geht!) und zusätzlich 1000mg aspirin genommen.
das ist jetzt mehr als 15 jahre her (und seitdem habe ich immer aspirin in der tasche). migräne bekomme ich immer noch - aber BEI WEITEM nicht mehr so oft und so stark wie früher, und wenn sie auftritt, beeinträchtigt mich das kaum noch.
Zum Glück bin ich persönlich nicht von Migräne-Anfällen betroffen, kenne aber Leute, denen es bei solchen Anfällen genauso mies geht wie Dir. Denen hat z.B. folgendes geholfen:
Homöopathie (geh unbedingt zu einem erfahrenen Homöopathen oder frag mal in Deinem Bekanntenkreis; es ist erstaunlich, wie viele Leute plötzlich einen Homöopathen kennen); oder
autogenes Training (das sollte, denke ich mir mal, in Deinem Fall helfen, denn wie Du ja selber festgestellt hast, kannst Du Dich auf „leichtere“ Migräne-Anfälle „trainieren“ (keine Panik usw.)).
Ich denke, wenn Du in Suchmaschinen „autogenes training“ eingibst, sollten sicher einige Einträge erscheinen.
Und: versuchs auf alle Fälle mit Akupunktur. Das hatte ich als ehemalige Arztgehilfin auch jahrelang an Patienten gemacht - für die unterschiedlichsten Sachen - und es hat bei 80% der Patienten geholfen! Also: ein Versuch ist es immer wert!
Auf alle Fälle wünsche ich Dir alles Gute und keine Migräne-Anfälle mehr *ganzfesthoff*!
Liebe Grüsse aus Zürich
Moni
-)
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autogenes Training (das sollte, denke ich mir mal, in Deinem
Fall helfen, denn wie Du ja selber festgestellt hast, kannst
Du Dich auf „leichtere“ Migräne-Anfälle „trainieren“ (keine
Panik usw.)).
Hallo Melanie, ich würde Dir den Versuch mit Akupunktur absolut empfehlen. Die meisten Migräneattacken kommen aus einem gestörten Leber/Galle Bereich; diese Patienten werden dann meist mit Migränekopfschmerz ganz zeitig am Morgen wach. Fast ebenso häufig sind als Auslöser Hormonschwankungen gefunden worden, deshalb gibt es wesentlich mehr Frauen als Männer mit Migränebescherden.
Ich selbst hab auch gute Erfahrung mit manueller Segmenttherapie, ich arbeite seit 17 Jahren als selbständiger Masseur damit, vor allem im akuten Anfallsgeschehen, lässt sich ein Anfall in ca. 15. Min. ohne Chemie ausschalten. Wenn Du also einen erfahrenen Akupunkturarzt oder HP in Deiner Nähe hast dann soll der doch einmal abchecken was los ist. Falls Du Adressen von APM-Therapeuten in Deiner Nähe suchst, frage beim Internationalen Therapeutenverband in Heyen nach. www.apm-penzel.de
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Hallo Mealnie,
entschuldigen Sie, aber Ihr Hausarzt sollte sich bevor er Akupunktur einsetzt, denn die gann auch nur dann Hilfe bringen wenn ich die Störung(en) die zu Migräneanfällen führt bekannt sind, etwas mehr Gedanken machen. Leider wird in Deutschland meist die sog. „Kochrezept“- Akupunktur eingesetzt ohne die notwendige Diagnostig wie Pulskontrolle, Zungendiagnostik usw… Da es sich um Ihren Hausarzt handelt, sollte er sich etwas mehr bemühen und nicht so darauf aus sein schnell und unkompliziert DM 800,- bis 1000.-- zu kassieren. Es gibt auch hier keine Erfolgsgarantie und bei Erfolglosigkeit leider auch kein Geld zurück. Fragen Sie Ihren Arzt nach dem wie und der erforderlichen Diagnostik und weshalb er gerade Akupunktur einsetzen will und ob er andere Verfahren bereits erfolglos angewendet hat. Lassen Sie unbedingt Ihren Rücken sowie Schulter-/Nackenpartie auf Verhärtungen, Skoliose, Beckenschiefstand und auch Ihre Kiefergelenke (Costen-Syndrom) vorher kontrollieren.
Grüße
H. Links
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Hallo Melanie,
nun weiß ich nicht, in welcher KK Du bist, aber wie bereits weiter unten beschrieben zahlt die Techniker K. die Akupunktur z.Zt. voll und zwar im Rahmen eines Modellversuches. Auch von der Securvita weiß ich, daß sie sehr viele alternative Methoden bezahlen. Und wenn Dein Arzt sich auf sein Handwerk versteht, ist es immer einen Versuch wert.