nach einer Ohrentzündung trat ein Tinitus auf. Weiß jemand, was man dagegen tun kann?
Danke schonmal für Eure Antworten
nach einer Ohrentzündung trat ein Tinitus auf. Weiß jemand, was man dagegen tun kann?
Danke schonmal für Eure Antworten
Warst Du beim Ohrenarzt? Wenn nicht, unbedingt einen solchen aufsuchen; es kann sein, dass die Entzündung nicht vollständig ausgeheilt ist. Kann einen Zusammenhang mit dem Tinnitus haben, muss aber nicht. Lass’ Dich trotzdem von einem solchen Facharzt untersuchen (und das möglichst bald!!).
Alles Gute!
Moni
nach einer Ohrentzündung trat ein Tinitus
auf. Weiß jemand, was man dagegen tun
kann?Danke schonmal für Eure Antworten
… gaaaaaaaaaanz schnell - heute noch !!! zu einem GUTEN HNO !!! … der sich mit Tinnitus auch wirklich auskennt !!!
Schau mal unter :
http://www.tinnitus-liga.de/b0401.html
Gruß Hexerl 
*seit 2 Jahren und wohl für immer Tinnitus
*
nach einer Ohrentzündung trat ein Tinitus
auf. Weiß jemand, was man dagegen tun
kann?Danke schonmal für Eure Antworten
nach einer Ohrentzündung trat ein Tinitus
auf. Weiß jemand, was man dagegen tun
kann?Danke schonmal für Eure Antworten
Das Wichtigste ist, möglichst sofort zu einem HNO-Arzt zu gehen. Je später du gehst, desto mehr besteht die Gefahr, dass der Tinitus bleibt. Beim Arzt bekommst du normalerweise Infusionen(ambulant).
Sollte der Tinitus schon lange bestehen, gibt es die Möglichkeit einer Sauerstofftherapie oder, habe ich mal im Fernsehen gesehen, das Anpassen eines Gerätes, ähnlich einem Hörgerät, das Geräusche aussendet, die den Tinitus überlagern. Diese Geräusche werden in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt herausgesucht, da der Tinitus sehr unterschiedlich sein kann. Es wird mit dieser Methode versucht, das Gehirn dazu zu überreden, das Geräusch wieder zu vergessen. Ist das geschehen, braucht man das Gerät nicht mehr zu tragen.
Ich weiß nicht, ob dir die Erklärung verständlich erscheint, aber es lohnt sich sicher, sich über verschiedene Ärzte Infos darüber einzuholen. Es soll wirken!
Gute Besserung
Pumuckl
nach einer Ohrentzündung trat ein Tinitus
auf. Weiß jemand, was man dagegen tun
kann?Danke schonmal für Eure Antworten
Was unten gesagt wurde, kann ich nur voll unterstützen. Wenn der Tinnitus akut ist sofort zum HNO-Arzt. Mir selber haben allerdings (seit ca. 30 Jahren Tinnitus) bisher noch keine Therapien genutzt. Hier noch einige Sachen die ich versucht habe, vielleicht helfen sie Dir.
Neutaltherapie:
Dabei weden Dir in verschiedene Nervenknoten ein Lokalanestetikum gespritzt. Wird in aller Regel nicht von der Kasse übernommen (Private zahlen, je nach Tarif, manchmal)
Infusionstherapie:
Hier wird Dir ein Lokalanestetikum intravenös verabreicht, Übernahme von Kassen wie oben.
Akkupunktur:
Dürfte als Therapie bekannt sein
Bioresonanz:
Hab ich gerade mit begonnen, daher kann ich noch nichts über Erfolg sagen.
Die Therapie geht davon aus, daß den Körper und jedem Organ eine bestimmte Frequenz zugeordnet wird und bei Krankheit diese Frequenz „verschoben oder verstimmt“ ist. Wenn man das Organ wieder „stimmt“ soll alles wieder in Butter sein. Mal sehen!
Psychoresonanz:
Eine Art Autosuggestion. Wenn bekannt ist wie/wo eine Krankheit wirkt, stellt man sich vor, daß das Immunsystem dagegen vorgeht. Wenn Du möchtest, kannst Du dir vorstellen, daß kleine Männchen als Mechaniker in Dein Ohr wandern und dort den Schaden reparieren, oder wie auch immer. Bei einigen chronischen Entzündungen hilft es erstaunlich gut.
Rückführung:
Ist mehr was für chronischen Tinnitus, wenn die Ursache nicht bekannt ist (über diese Therapie hab ich mich schon mal mit einem Experten hier im Forum gestritten). Leider bin ich nicht hypnotisierbar, aber bei einer Person weiß ich daß es geholfen hat.
Hyperbare Sauerstofftherapie:
Hilft gut bei akutem Tinnitus. Dabei atmest Du in einer Druckkammer Sauerstoff in hoher Konzentration, um die Versorgung zu verbessern. Hilft fast nie bei chronischem Tinnitus.
So das wars. Anzumerken ist, daß die klassische Schulmedizin den Tinnitus, wenn er mal chronisch geworden ist, zu den nicht therapierbaren Krankeiten zählt. Ein Arzt, der alle oben angegebenen Therapieformen als Hummbug bezeichnet hat, konnte mir nur sagen, daß ich bitteschön mit dem Tinnitus leben muß, weil er nichts tun kann.
Bezahlt wird von den Krankenkassen keine der oben genannten Therapien, außer der hyperbaren Sauerstofftherapie. Private übernehmen, je nach Tarif, die Bezahlung.
Gandalf
Hallo!
Leider weiß ich zwar keine Antwort darauf, was man konkret gegen den Tinnitus machen kann. Als mein Tinnitus vor 13 Jahren zusammen mit einem Hörsturz auftrat, war er mein geringeres Problem. Schlimmer fand ich den Hörverlust. Seitdem habe ich den Tinnitus auch niemals als störend empfunden, sondern habe ihn als Teil von mir akzeptiert. Ich höre ihn nur noch selten
bewußt. Es ist handelt sich zum Glück nicht um ein „aggressives“ Ohrgeräusch.Er klingt wie ein Zischen ist ist relativ leise.
Ansonsten kann ich allen, die irgendeine negative Veränderung im Hören feststellen, SOFORT und AUF DER STELLE zu einem erfahrenen HNO Arzt zu gehen. NICHT erst Morgen !
Lieben Gruß
melanie
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi Salzmann,
wie schon mehrfach gesagt wurde, schnellstmöglich zum Arzt. Jeder Tag der nach dem Auftreten des Symptoms verstreicht, reduziert Deine Chance, den Mist wieder los zu werden.
Und was weiter unten auch schon gesagt wurde: man gewöhnt sich ehrlich dran. Im Moment ist es wahnsinnig schlimm für Dich. Ich weiß das aus eigener Erfahrung.
Aber was ich damals hundert mal in allen möglichen Tinitus-Abhandlungen, Zeitschriften, etc. gelesen habe und zunächst auch nicht glauben wollte, stimmt:
Wenn Du aufhörst, innerlich dagegen zu kämpfen, das Geräusch als „Feind“ zu betrachten, Dich dagegen aufzulehnen usw., wenn Du es akzeptierst , daß es halt nun mal so ist… dann hört das Gehirn auf, es als Gefahr zu betrachten und blendet es aus. Genauso, wie Du eine stark befahrene Straße irgendwann nicht mehr hörst, hörst Du auch den Ton nicht mehr. Nur noch, wenn Du aus irgend einem Grund dran erinnert wirst.
So ist es jedenfalls bei mir. Jetzt im Moment erinnere ich mich dran, und ich höre es pfeifen. Bevor ich das Posting gelesen habe, habe ich es gar nicht wahrgenommen. Es ist natürlich da… aber es ist aus dem Bewußtsein raus.
Ich weiß auch, daß dieses „Loslassen“ verflixt schwer ist und nicht von heute auf morgen geht. Aber versuch zumindest, nicht ständig drüber nach zu denken. Lenk Dich ab. Mach irgendwas, was Deine Gedanken voll fesselt. Dann verliert der Tinnitus langsam aber sicher seinen Schrecken. Man kann damit weiter leben. Und eigentlich auch ganz gut…
Aber ich drück Dir die Daumen, daß Du diese Tips nicht brauchst, sondern Dein Geräusch wieder los wirst.
Liebe Grüße,
Nena
danke Euch allen für die zahlreichen und lieb gemeinten Antworten.
Vielleicht ist es nicht ganz klar von mir ausgedrückt gewesen - nicht ich habe den Tinitus. Es ist ein Bekannter meiner Freundin, dem ich aber alle diese netten Ratschläge übermittelt habe!