Hallo allerseits!
Habe schon seit längerer Zeit einen Bandscheibenvorfall, was aber erst kürzlich festgestellt wurde. Jetzt stellt sich die Frage: Op - ja oder nein. Die Ärzte raten dringend dazu. Alle anderen nicht. Bin zur Zeit ziemlich verunsichert. Wer hat selbst Erfahrungen mit Op oder alternativen Methoden gemacht? (Zur Info: Ich bin 28)
Für Eure Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar!!!
Viele Grüße, Simone
Hallo Simone- ich hatte bereits mehrere Bandscheibenvorfälle. Bin allerdings „schon“ 60. Der Cchiropraktiker und Cortison haben jeweils „geholfen“!?
möchte Dir 2 Aspekte sagen:
1: Unser Schwiegersohn ist Chirurg und Orthopäde. Er sagt zur OP:
erst wenn du es vor Schmerzen nicht mehr aushältst, denn kein Mensch kann Dir garantieren, dass es nachher besser ist. Zusatz von mir: Die Meinung von mindestens 2 Fachärzten einholen, die nicht wirtschaftlich miteinander in Verbindung stehen!!
2: Seit 4 Jahren gehe ich 2 x die Woche zur speziellen Rückengymnastik, und komme seither (zwar auch nicht immer schmerzfrei) recht gut „über die Runden“!
Vielleicht hilft Dir das - gute Besserung - Gruß Fritz
Hallo allerseits!
Habe schon seit längerer Zeit einen Bandscheibenvorfall, was
aber erst kürzlich festgestellt wurde. Jetzt stellt sich die
Frage: Op - ja oder nein. Die Ärzte raten dringend dazu. Alle
anderen nicht. Bin zur Zeit ziemlich verunsichert. Wer hat
selbst Erfahrungen mit Op oder alternativen Methoden gemacht?
(Zur Info: Ich bin 28)
Für Eure Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar!!!
Viele Grüße, Simone
Hallo Simone,
ich (auch erst 32) teile wie viele andere Dein Schicksal. Bei mir ist nach 10(!) Jahren festgestellt worden, dass ich bereits drei Bandscheibenvorfälle hatte. Alle Othopäden erzählten mir immer was von Skoliose, Beinverkürzung und daraus resultierenden Muskelschmerzen.
Was die OP angeht würde ich sagen es kommt drauf an ob bei Dir schon Lähmungserscheinungen aufgetreten sind. Im allgemeinen wird erst operiert wenn Lähmungen oder dauernde starke Schmerzen auftreten.
Auf jeden Fall würde ich erstmal per Rückenschule die Rückenmuskeln stärken und lernen wie man richtig hebt, sitzt, steht, usw.
Oft reicht das schon.
Meine Mutter wurde vor 25 Jahren operiert und muss sich regelmässig bewegen. Sie fährt viel mit dem Fahrrad, das hilft ihr sehr. Wenn Sie mal eine Woche faul war bekommt sie gleich wieder kleine Probleme.
Bewegung und zwar die richtige ist wohl das A und O.
Gruß
JO
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Fritz, du triffst den Nagel auf den Kopf:
kein Operateur kann für den Erfolg einer Bandscheiben-OP garantieren (da ist es bei allen Risiken mit der OP-Entscheidung für die eitrige Gallenblase leichter!) Auch das Kontaktieren eines zweiten FACH-Arztes (kein Allgemeinarzt oder hausärztlich tätiger Internist) ist unabdingbar.
Mit Rückenschule kann man viel verbessern, dazu muss man aber sehr tief in die eigene Tasche greifen. Die Krankenkassen zahle nur 6x Krankengymnastik pro Quartal. Bei 2x KG/Woche ist das schnell weg. Anders gesagt: Sobald man einen Fortschritt merkt, ist der Zuschuss schon verbraten. Aber oft lohnt sich das Geld. WICHTIG: Mit einem Physiotherapeuten ist es wie mit einem Arzt oder Musiklehrer: Um Erfolg zu haben, muss die „Chemie“ stimmen. Leider ist das manchmal eine längere Suche…
Viel Erfolg
Sönke
Hallo allerseits!
Habe schon seit längerer Zeit einen Bandscheibenvorfall, was
aber erst kürzlich festgestellt wurde. Jetzt stellt sich die
Frage: Op - ja oder nein.
HI!
Hippokrates, der „Vater der Mediziner“ auf den ja bekanntlich auch Chirurgen einen (Mein-)Eid schwören, war gegen JEGLICHE ART VON SCHNEIDEN!
Daher meine Empfehlung keine OP.
Der andere Grund ist dieser:
Bandscheibenvorfall bei Hunden (Lach nicht) heissen „Dackellähme“ es ist genau die gleiche Krankheit. Und gerade dabei habe ich sehr gute Erfahrungen mit zwei Heilmöglichkeiten gemacht. Das erste ist die Reflexologie (Du kennst es vielleicht an den Fußsohlen, allerdings beherrschen es nur wenige t a t s ä c h l i c h) und entweder in Kombination oder auch allein homöopathische Behandlung.
Es gibt drei Hauptmittel gegen Bandscheibenvorfall die rasch und vor allem dauerhaft helfen. Allerdings muss zur Anamnese viel gefragt werden um das passende Mittel für Dich zu finden.
Eine OP ist so ähnlich wie ich es weiter oben schon zum Thema Sonnenallergie über Salben beschrieben habe. Ganz allgemein besteht ja der Grossteil der heutigen Allopathis darin Krankheiten zu „vertuschen“ d. h. entweder wird was ab oder weggeschnitten, dann sieht man es nicht mehr. Oder aber es wird Salbe oder Antibuiotika gegeben, oder Cortisone, die ebenfalls die Erscheinungen (unterdrücken) wegzaubern. Dies hat jedoch nichts mit heilen zu tun.
All diese Methoden sorgen nur dafür, dass nach einiger Zeit neue oder ähnliche Krankheiten erscheinen die dann wieder „behandelt“ werden können oder müssen. Es ist aber immer nur eine Ursache die endlich „heraus“ will. Daher solltest Du die Ursache finden und homöopathisch ausheilen.
Gute Besserung.
Carmen
Hallo Sönke- mit der Krankenkassengymnastik hast du recht.
Da habe ich ebenfalls einige Lektionen gemacht. Aber auch da kann man mit etwas „Mitmachen“ und Probieren viele Übungen nachher selbst, ohne Anleitung, weitermachen. Zum Glück bietet unser Turnverein mit einer ausgebildeten Gymnastin die Kurse fortlaufend an. Jahresbeitrag 120.- DM.
Billiger geht’s natürlich nicht mehr. Und zudem in angenehmer, lustiger Runde.
Gruß Fritz
Also ich hatte im Oktober einen Bandscheibenvorfall, habe es vor Schmerzen kaum noch ausgehalten.
Lag zwei Wochen im KH, mit Gymn., Sport, Moor, Ultraschall. Hat aber nichts gebracht. Aus Angst vor einer OP, habe ich mich dann auf eigenen Wunsch entlassen lassen. Bin dann zur Akupunktur gegangen (je Sitzung 40-,DM). Nach 4 Sitzungen spürbare Besserungen. Und jetzt bin ich absolut schmerzfrei. Vor der OP konnte ich keine 5 Minúten sitzen. Und jetzt ein halbes Jahr nach der KH Entlassung kann ich die ganzen 8 Stunden auf Arbeit vor dem Computer sitzen und habe keinerlei Probleme
Peter