seit fast einer Woche leide ich unter einer „Luxation“ d.h. einer schmerzhaften Ausrenkung der Bandscheibe zwischen Ober- und Unterkiefer.
Da meine rechte Gesichtshälfte nahezu taub war schickte mein Hausarzt mich zum Neurologen (am Mi) (ein hier sehr bekannter und sicher auch sehr kompetenter Arzt)
Er gab mir verschiedene Medikamente zur „Entspannung“ der entsprechenden Muskeln -(Nebeneffekt=Schläfrigkeit…)
die ich nun zunächst über 5 Tage nehmen soll.
Meine Backe ist zwar nicht mehr taub, aber Essen,Gähnen,Schlafen doch noch ziemlich unangenehm.
Hat jemand Erfahrungen wie lange dieses Problem noch andauern könnte?
Sollte ich eventuell doch zusätzlich einen (Zahn-)Arzt/in (od. Orthopäde/in) aufsuchen?
Über jede Hilfe wäre ich sehr dankbar
seit fast einer Woche leide ich unter einer „Luxation“ d.h.
einer schmerzhaften Ausrenkung der Bandscheibe zwischen Ober-
und Unterkiefer.
Da meine rechte Gesichtshälfte nahezu taub war schickte mein
Hausarzt mich zum Neurologen (am Mi) (ein hier sehr bekannter
und sicher auch sehr kompetenter Arzt)
Er gab mir verschiedene Medikamente zur „Entspannung“ der
entsprechenden Muskeln -(Nebeneffekt=Schläfrigkeit…)
die ich nun zunächst über 5 Tage nehmen soll.
HI!
Zuerst einmal ist es nicht gerade gesund solche Dir verordneten Mittel zu nehmen, wie Du schon bemerkst hast Du schläfrigkeit etc. Ganz nebenbei wird auch die Leber dadurch unnötig belastet, ganz zu schweigen von weiteren Nebenerscheinungen.
Als Homöopath schlage ich Dir daher vor zuerst einmal Symphytum Globuli in D 12 zu besorgen und davon (allerdings nur einige Tage, solange bis es erträglicher ist das sind schätzungsweise 2) 5-7 Kügelchen zu lutschen. Du merkst ja dann selbst wenn der Schmerz besser wird brauchst Du keine mehr nehmen. Zur direkten Behandlung der Ausrenkung selbst solltest Du dann eine(n) Homöopath(i)(e)n aufsuchen.
Denn es gibt mehrere Mittel für dieses Problem und man muss das passende für Dich aussuchen.
Hallo Martin,
bei diesem komplexen Geschehen ist es schwierig eine Diagnose zu stellen oder gar eine Therapie zu empfehlen. Dafür ist der entsprechende Zahnarzt da.
Darüber hinaus empfehle ich Dir die Suchmaschine Deines Vertrauens anzuwerfen und unter Kiefergelenksbeschwerden oder TMJ oder Temporomandibular Disorders nachzufragen.
mit deinen Ratschlägen, Medikamente nicht zu nehmen oder Verbrennungen mit einem Afterburn zu behandeln, solltest du langsam mal die Notbremse ziehen !!!
Sonst kommt jemand wirklich auf die Idee, solches zu tun und nimmt dadurch schaden. Und vielleicht ist er juristisch ein wenig beflissen und will dann dafür haftbar machen. Auch wenns schwierig, weil zwischen dir und dem Fragesteller kein („Behandlungs-“) Vertrag mit Sorgfaltspflicht zustande gekommen ist. Mit Farlässigkeit hat das dann bei dir nichts mehr zu tun sondern ist astreiner Vorsatz !!!
Sei also mit deiner militanten anti-naturwissenschaftlichen Einstellung ein wenig vorsichtiger hier im Forum.
ich hab nur darauf gewartet, dass jemand vom Fach mal Stellung bezieht und die Dame in ihre Schranken verweist.
Es ist generell kaum, ja eigentlich gar nicht möglich, Ferndiagnosen zu stellen.
Wenn es um ein eindeutiges Symptom geht, das wir alle kennen und die Schulmediziner sich einig sind, ist es noch mal etwas anderes. Da kann man sicher die eine oder andere Erfahrung als nützlich und hilfreich betrachten.
Aber auch ich halte es für extrem gefährlich, solche vermeintlich klugen Ratschläge zu erteilen und nicht einmal darauf hinzuweisen, dass ein Arztbesuch unumgänglich ist.
Wieviele Menschen haben schon großen Schaden erlitten durch solche oder ähnliche Aussagen und die Schulmediziner hatten dann ihr liebe Mühe, zu behandeln…wenn es nicht sogar schon zu spät war.
Das ist zum Fürchten.
Ja, ich musste das mal los werden, auch im größten Stress in der Klinik (daher die heftigen Tippfehler). Aber ganz allgemein gesprochen: Hier im Forum sind mir langsam zuviele blinde Annhänger der Homöopathie. Sicher ist auch in der Schulmedizin nicht alles Gold was glänzt, und auch unter Ärzten gibt es schwarze und planlose Kollegen. Was aber hier teilweise abgeht grenzt an Körperverletzung !
Ich hatte heute das Vergnügen bei der operativen Versorgung einer homöopathisch versorgten Brustentzündung (jaja von wegen keine Antibiotika in der Stillperiode und so ein Unsinn…) mit Abszessbildung assistieren zu dürfen. Die arme junge Frau wird im oberen äußeren Quadranten der linken Brust eine ca 10x15 cm große deutliche Narbe zurückbehalten. Bei solchen blinden Heilpraktikern geht mir leider der Hut hoch !
Aber auch bei manchen medizinisch ambitionierten Posting-Kollegen sollte mal wieder in Erinnerung gerufen werden, dass eine sichere Diagnose NUR nach genauer Anamnese und BEFUNDUNG (! die geht nur im real-life !) möglich ist. Da kann ich wieder den Lieblingsspruch eines Dozenten anbringen: Die richtige Diagnose fällt man nicht durch Telefon und Hose !
Das kann man nicht oft genug wiederholen…