Eingeschränkte Beweglichkeit des Schultergelenks

Hallo und guten Abend!

nachdem ich vor einigen Monaten eigentlich viel zu schwere Lasten transportierte, dabei einmal mit dem Oberkörper zwischen die Last und eine Wand geraten bin, stellten sich Schmerzen ein, die ich zunächst als heftigen und hartnäckigen Muskelkater interpretierte. Es blieb aber eine eingeschränkte Beweglichkeit des rechten Oberarms.

Die Beschwerden ließen im Laufe der Zeit etwas nach, bis ich vergangene Woche wieder ein schweres Maschinenteil anhob. Die Beschwerden sind sether schlimmer als je vorher. Anheben des Arms über Schulterhöhe oder auch nach hinten pendeln des hängenden Arms ist nur noch unter heftigen Schmerzen möglich. Bis auf etwa Brusthöhe sind Kraftentfaltung und Beweglichkeit noch weitgehend vorhanden. Ruckartige Bewegungen muß ich allerdings vollkommen vermeiden. Passiert das unbeabsichtigt doch, und heute ist mir das wieder passiert, durchschießt den Arm von der Schulter bis zum Ellenbogen ein alles beherrschender Schmerz, der mich regelrecht zu Boden zwingt, mehrere Minuten anhält, um dann nach einer Phase von Taubheitsgefühl und Kraftlosigkeit langsam abzuklingen. Ein leichter Dauerschmerz im Schultergelenk bleibt aber für Stunden. Heute war es schlimmer. Es gab volles Erleben des ersten Momentes und dann völliges Wegtreten für wahrscheinlich mehrere Minuten durch den Schmerz.

Die Hoffnung auf Besserung von alleine schien bis vergangene Woche berechtigt zu sein. Was kann solche Schmerzen und die Einschränkung der Beweglichkeit verursachen? Gerisse/angerissene Muskeln oder Sehnen? So einen Riß hätte ich doch merken müssen, als es passierte. Sind derartige Schäden auf dem Röntgenbild erkennbar?

Ratlos fragend und dankbar für Hinweise
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

normales Röntgen ist nur bedingt sinnvoll. Weiterführend (und in Deiner Lage auch sicher indiziert) wäre eine Kernspintomographie des Schultergelenks und der Halswirbelsäule (klingt stellenweise wie ein Bandscheibenproblem).

An Schmerzsymptomen wie den Deinigen doktern Hausärzte und mitunter auch Orthopäden und Unfallchirurgen wochenlang mit Kortison herum, ehe dann eine vernünftige Diagnostik in die Wege geleitet wird. Dränge also drauf, und zwar bald, da womöglich die Wirbelsäule betroffen ist. Es drohen sonst bleibende Schäden.

Physiotherapie und Chiropraktik können sinnvoll sein, aber bitte unbedingt erst nachdem die Diagnose steht :wink:

Eventuell wärst Du auch bei einem Neurologen gut aufgehoben, der leitet am ehesten eine spezifische Diagnostik in die Wege.
Liebe Allgemeinmediziner und Orthopäden: nichts für ungut :wink:

gute Besserung,
Oliver

das klingt wie einer rotatorenmanschettenläsion. hier sind spezielle muskeln und sehnen der schulter (verantwortlich für das heben des armes über die waagerechte hinaus und die die hebung nach vorn) geschädigt. ein besuch beim orthopäden ist sehr sinnvoll, weil die nötige behandlung nur durch die schnelle diegnostik sichergestellt werden kann.
gute besserung

dr.j.sauer

oh mann, schulter… wqenn ich das höre

ich hab ends das gezeter gerade…

mein rat

geh bald möglichst zum arzt… der soll mit dir nen kernspin machen und dann sieht man was abgeht und kann entgegenwirken bevor evtl sogar ne op notwendig wird…(wie bei mir)

ciao

rasta