ich habe kürzlich gelesen, daß, auch wenn man nur leichten Heuschnupfen hat, ihn „behandeln“ soll, denn wenn man dies nicht tue, er sich verstärken kann/wird. Da ich bisher kaum davon sehr geplagt wurde, dachte ich immer ich bräuchte mich auch nicht weiter darum kümmern. Nun ist es (das erste Mal) dieses Jahr eine wahrliche Katastrophe mit meiner Pollenallergie und ich frage mich, ob ich mich im Herbst sensibilisieren lassen soll. Bzw. wie kann man denn sonst noch zur „Behandlung“ beitragen?
Ist obiger Satz richtig? Soll man auf jeden Fall etwas unternehmen oder soll ich einfach hoffen, daß es nächstes Jahr wieder merklich besser wird ohne irgendetwas zu tun?
ich habe kürzlich gelesen, daß, auch wenn man nur leichten
Heuschnupfen hat, ihn „behandeln“ soll, denn wenn man dies
nicht tue, er sich verstärken kann/wird.
Da gibts verschiedene Meinungen. Ich persönlich halte es für ein Ammenmärchen. Bedenke, daß die gängigen Therapien ohnehin die Symptome behandeln und nicht die allergische Reaktion per se. Eine Ausnahme stellt die Hyposensibilisierung dar, bei welcher dem Immunsystem seine Neigung zur allergischen Reaktion abgewöhnt werden soll. Soweit ich weiß, sind Erfolge nur dann zu erzielen, wenn man nur gegen ein oder zwei Pollensorten allergisch ist. Sind es viele verschiedene, so kann zwar die Allergie gegen diese schon schwächer werden, sie weitet sich dabei aber oft auf noch mehr Pollensorten aus. Insgesamt ist die Methode also nicht besonders überzeugend.
Daher mein Rat: Therapiere symptomatisch (siehe Beiträge unten) und überlege Dir das mit der Hyposensiblilisierung nochmal! Eher mal zum Naturheilkundler gehen, im Falle vom Heuschnupfen kann es nicht schaden.
Kann nicht nur nicht schaden, sondern hilft auch meistens.
(Wenn er gut ist und sich das Schild „Naturheilkunde“ nicht nur an die Tür genagelt hat, um Patienten anzulocken)
Crotalus
Es gibt neben der Naturheilkundlichen Behandlung auch noch die Reflextherapie. Damit habe ich schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Das heisst zur Sensibilisierung, bereits im Fruehjahr bzw. im Herbst. Die Allergiezonen werden dabei an den Fussohlen angeregt, wodurch eine leichte Form des Heuschnupfens entsteht, die mit zunehmender Behandlung (also der Massage) dann besser wird und zum Einsetzen der Pollenzeit dann durchaus eine Desinsibilisierung zeigt.
Probiers doch mal. Du kannst es im akuten Fall auch selbst ausfuehren, wenn Du Dir zeigen laesst wie es gemacht wird.
Soweit ich weiß, sind Erfolge
nur dann zu erzielen, wenn man nur gegen ein oder zwei
Pollensorten allergisch ist. Sind es viele verschiedene, so
kann zwar die Allergie gegen diese schon schwächer werden, sie
weitet sich dabei aber oft auf noch mehr Pollensorten aus.
Das wage ich zu bezweifeln. Mein Freund ist so ziemlich gegen alle häufigen Allergieauslöser allergisch (Staubmilben, Katzen, Pferde, Hunde, alle möglichen Pollen, Kosmetikbestandteile,…). Bei ihm hat die Hyposensibilisierung schon recht gut gewirkt, was Pollen angeht. Letztens waren wir im Blumenfeld ;o) Ohne Niesen und geschwollene Augen!
Kann natürlich bei jedem anders sein. Ich kann auch nur für uns sprechen, kenne sonst niemanden, der diese Therapie gemacht hat.
Ja, schon… die bestehenden Allergien werden eben besser. Die Frage ist aber, ob neue Allergien auftauchen werden. Das zeigt sich ja oft erst nach Jahren