Hi,
eine Freundin von mir (21 Jahre) hat seit mehreren Monaten mittlerweile sehr häufig Schmerzen in der Brust, Atemnot etc. Mittlerweile war sie endlich beim Kardiologen und der hat Herzrhythmusstörungen diagnostiziert. Wie wird sowas in diesem Alter normalerweise behandelt? Bis jetzt wurde ein 24-Stunden-EKG durchgeführt und am Freitag ist die Auswertung davon. Sie macht sich schon tierisch Sorgen.
Danke für Hinweise :o)
Steffen
Hi Steffen,
das kann man so pauschal nicht beantworten weil es verschiedene Herzrhythmusstörungen gibt und sie unterschiedlich zu behandeln sind… Du müßtest mal etwas näher schildern was die Untersuchungen ergeben haben oder welche Symptome sie hat - und auch dann kann man ohne Kenntnis des EKGs und von Blutwerten nur schwer etwas dazu sagen.
MecFleih
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Steffen,
ich hatte mit 18/19 Jahren ebenfalls Herzrhytmusstörungen (Puls bis 180), allerdings nicht mit Schmerzen in der Brust. Nach der Auswertung des Langzeit-EKG hat man bei mir ein so genanntes „WPW-Syndrom“ diagnostiziert. Behandelt wurde die Geschichte mit einem Beta-Blocker. Man hat mir damals erklärt, daß die Tabletten dieses Herzrasen verhindern, haben sie auch. Ich habe dann fast 10 Jahre täglich zwei Tabletten genommen. Dann fingen die Probleme langsam wieder an und ich bin wieder zum Arzt. Der hat mir dann gesagt, dass man einige Formen von Rhytmusstörungen über einen Katheter operativ beheben kann und hat mich in ein Krankenhaus überwiesen. Nach den üblichen Untersuchungen wurde ich für OP-tauglich befunden und wurde operiert. Ohne Narkose. Es wurde ein Katheter an der Leiste eingefürt und bis in die rechte Herzkammer vorgeschoben. durch leichte Stromreizungen wurden die Rhythmusstörungen ausgelöst und lokalisiert. Dann wurde es etwas schmerzhaft, denn der Arzt hat dann angefangen „Leiterbahnen“ zu veröden. Man hat mir erklärt, dass ich mir diese Leiterbahnen wir Stromleitungen voprstellen kann. Ich war dan zwei Nächte zur Beobachtung im Krankenhaus und seit dem ist die Geschichte ausgestanden. Keine Rhytmusstörungen mehr und Tabletten brauche ich auch keine mehr. Ich würde sagen, dass sich dieser Eingriff so richtig gelohnt hat. Vor dem Eingriff hatte ich allerdings ganz schön die Hosen voll. Wer läßt sich schon gerne am Herz rumdoktern.
Also, erstmal das Ergebnis abwarten, und nicht zu viele sorgen machen.
Alles Gute für Deine Freundin
Gruß Heiko
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]