Meine Tante leidet seit kurzem an unheimlichen Symptomen,
denen die Ärzte trotz diverser
Untersuchungen und Rückenmarkpunktion
Es wird sich um eine Lumbalpunktion gehandelt haben, man entnimmt Liquor unterhalb des Rückenmarks (4.-5. bzw. 3.-4. LWK), um dieses nicht zu verletzen, im Bereich des sich daran anschließenden „Lumbalsacks“.
nicht beikommen. Sie ist
70 und ein ganz harter
Knochen, extrem lebenslustig und unternehmungsfroh und bei
weitem keine Jammersuse. Nachdem es ihr aber sichtbar schlecht
geht, bitte
ich mal hier in diesem Forum um Hilfe.
Und zwar wird ihr manchmal seltsam und unerwartet für ein paar
Minuten - mit ihren Worten - wie bei einem Filmriss Schwarz
vor den Augen und sie wird heftig wütend und agressiv. So
einen Zustand kennt sie nicht und sie hat das Gefühl, in einem
fremden Körper zu stecken.
Ich kenne mittlerweile zahlreiche Fälle, wo besonders Frauen, ab dem Alter deiner Tante unbemerkt immer weniger trinken, es sogar regelrecht vergessen.
Viele Hausärzte verkennen diese Symptome, betreiben vielerlei Diagnostik, diagnostizieren Herzrhythmusstörungen, die Leute leiden unter Wadenkrämpfen, werden unkonzentriert und zeitweise in ihrem Wesen sehr verändert, jeder reagiert auch typentsprechend anders.
Wenn den Leuten schwarz vor Augen wird und sie hin und wieder umkippen und sich sogar verletzen, wird zwar oft ein labiler bis niedriger Blutdruck mit erhöhtem Puls festgestellt, manchmal auch Ödeme im Knöchelbereich - eine 100er Aspririn täglich zur „Blutverdünnung“ empohlen, aber an Dehydrierung - Flüssigkeitsmangel und den Folgen wird viel zu spät gedacht!
Ihr Blutbild zeigt deutliche Leukopenie (Werte sind
vorhanden).
Waren die Kontrollwerte ebenfalls niedrig, wie niedrig? Wie sieht das Differentialblutbild aus?
Sie hat vor ein paar Jahren nach einem Unfall mit folgendem
Arztfehler ein metallenes Knie eingesetzt bekommen, ebenfalls
vor ein paar Jahren wurde ihr mit Verdachtauf Lymphkrebs eine
Lymphdrüse am Hals entfernt. Beide Eingriffe hat sie bestens
überstanden. Die Ärzteschaft hat vermutet, dass sie Krebs habe
und eine Rückenmarkpunktion durchgeführt, die aber negativ
ausfiel. Jetzt hat man das selbe mit ihrer Leber vor
weshalb?
und als
Nicht-Arzt hab ich den Verdacht, dass die Jungs ihr Handwerk
nicht verstehen …
Kann irgend jemand etwas mit diesen Informationen anfangen,
vielleicht hast du ja einen ähnlichen Fall in der Nachbarschft
und kennst einen Spezialisten für die dahintersteckende
Krankheit.
Mir ist noch in sehr guter Erinnerung, als unsere Tante mit Ende 70 die oben von mir z. T. geschilderten Symptome zeigte. Jetzt, drei Jahre später ist sie 81.
Weil sie gelernt hat, sich Wasserrationen hinzustellen und auch wenn sie nachts wach wird, zu trinken, ist sie wieder topfit, macht sogar mit dem Fahrrad ihre Besorgungen - vor drei Jahren war sie dazu nicht mehr in der Lage, anfangs brauchte sie Infusionen und danach hat sie trinken gelernt.
Viele Frauen trinken zunächst bewusst nichts, wenn sie in die Stadt gehen wollen oder vor der Nachtruhe, damit sie nicht zur Toilette müssen. Irgendwann ist das Flüssigkeitsdefizit so groß, dass das Gehirn Durchblutungsstörungen aufweist und auch das Durstzentrum enorm gestört ist. Unsere Tante brauchte früher nachts nicht zur Toilette, jetzt geht sie dreimal pro Nacht. Nach eigener Aussage macht ihr das überhaupt nichts aus, da sie sich endlich wieder gut fühle.
sl, vielen Dank, IGIS
Alles Gute wünscht
Renate