Nochmals; machen Kleider krank ?

Liebe Leute,
Bin in einem Dorf aufgewachsen (vor 70 Jahren geboren)
Die Frauen hatten keine sichtbaren Milchdrüsen, sie trugen lange Röcke, bis ca.20 cm ab Boden, aus Leinen gewoben.
Milchdrüsentraggestelle (BH) und enge Höschen waren nicht notwendig.
Vorteil; Bei Arbeiten auf dem Acker und in den Reben, musste zum Wasserlösen nur kurz angehalten werden, (sehr zum Vergnügen für uns Kinder).
In letzter Zeit wundere ich mich immer wieder;
Es gab damals im Dorf weder Brustkrebs, noch Unterleibsoperationen.
Werden in dieser Hinsicht Untersuchungen gemacht ?
Es gibt sicher auf dieser Erde noch Orte, wo noch mittelalterlich, ohne BH und enge Kleider gelebt wird.
Versteht mich richtig, möchte nicht provozieren, mein Anliegen ist ;
die enorm ansteigenden Gesundheitskosten zu reduzieren.

Fritz
a.d.Uw.
(ausdemUrwald)

Liebe Leute,
Bin in einem Dorf aufgewachsen (vor 70 Jahren geboren)
Die Frauen hatten keine sichtbaren Milchdrüsen, sie trugen
lange Röcke, bis ca.20 cm ab Boden, aus Leinen gewoben.
Milchdrüsentraggestelle (BH) und enge Höschen waren nicht
notwendig.
Vorteil; Bei Arbeiten auf dem Acker und in den Reben, musste
zum Wasserlösen nur kurz angehalten werden, (sehr zum
Vergnügen für uns Kinder).
In letzter Zeit wundere ich mich immer wieder;
Es gab damals im Dorf weder Brustkrebs, noch
Unterleibsoperationen.
Werden in dieser Hinsicht Untersuchungen gemacht ?
Es gibt sicher auf dieser Erde noch Orte, wo noch
mittelalterlich, ohne BH und enge Kleider gelebt wird.
Versteht mich richtig, möchte nicht provozieren, mein Anliegen
ist ;
die enorm ansteigenden Gesundheitskosten zu reduzieren.

Hallo Fritz
Krebs hat mit Kleidung nichts zu tun, die Leute im Dorf gehörten wahrscheinlich nicht zu der Risikogruppe.
Reine Glücksache, da spielt oft Vererbung eine Rolle.
Im Mittelalter und danach war es übrigens noch schlimmer, da zwängte Frau sich nicht nur in BHs, sondern auch noch in furchtbar enge Korsetts, auch da ist kein signifikanter Anstieg von Krebserkrankungen bekannt.
Gruß
Rainer

Galube ich schon!

hallo!

ich denke schon das Kleidung krank macht!
Natürlich gibt es da verschiedene Varianten!

Einmal ist die heutige Kleidung,die gerade in mode ist,viel zu eng!
das beobachte ich imemr wieder wenn ich durch die Stadt laufe oder generell unter Leuten bin!
zB enge Hosen…viel zu enge Hosen,wo praktisch alles reingezwenkt wird.
Was dabei nicht bedacht wird ist,das dabei doch Quetschungen entstehen,was wiederum ungesund für den Körper ist!

Dann gibt es die zweite Variante:smiley:AS MATERIAL!
Eine Studie aus Skandinavien hat ergeben,das bestimmte Stoffe in Verbindung mit Schweiss krebserregend wirken können!
Und natürlich gibt es sehr viele Stoffe/Materialien,die nicht gut für die Haut sind,wie zB Acryl,Polyester,Elastan(wobei dieses die wohl unschädligste Variante ist).
ich bekomme manchmal,wenn ich schwitze und Kleidungsstücke aus den genannten Materialien trage,Ausschlag,der ziemlich lange braucht,bis er wieder verschwindet und auch ziemlich juckt!

Sehr gesund und auch angenehm zu tragen sind Seide und Leinen!

Gruß

Berlind

In letzter Zeit wundere ich mich immer wieder;
Es gab damals im Dorf weder Brustkrebs, noch
Unterleibsoperationen.

Naja. Krebs ist eine Alterskrankheit. Vermutlich sind die Leute an ihren „naturbelassenen“ Lebensumstände gestorben, bevor sie ihren Krebs erleben konnten… :wink:

Oliver

Ups, ich sehe jetzt erst, dass du deine Frage noch einmal anders formuliert hast…

Aber erst mal Hallo Fritz :smile:

Bin in einem Dorf aufgewachsen (vor 70 Jahren geboren)
Die Frauen hatten keine sichtbaren Milchdrüsen, sie trugen
lange Röcke, bis ca.20 cm ab Boden, aus Leinen gewoben.
Milchdrüsentraggestelle (BH) und enge Höschen waren nicht
notwendig.

Also, ich denke schon, es macht Sinn, während der Schwangerschaft und Stillzeit einen BH zu tragen…der muß ja nun nicht eng sein, sondern soll lediglich tragen helfen :wink:

Ich war jedenfalls während dieser Zeiten immer sehr froh, dass es BH’s gibt…ohne hatte ich doch teilweise richtig Schmerzen.

In letzter Zeit wundere ich mich immer wieder;
Es gab damals im Dorf weder Brustkrebs, noch
Unterleibsoperationen.

Das ist eine interressante These, wenngleich ich mir nicht vorstellen kann, dass Brustkrebs in direktem Zusammenhang mit BH tragen steht. Keine Ahnung, ob es da eine Statistik gibt, von wegen wie viele Frauen, die an Brustkrebs erkrankten, einen BH trugen.
Nach wie vor tragen längst nicht alle Frauen einen BH.
Ist es bekannt, dass Frauen mit einem großen Busen eher an Brustkrebs erkranken ?
Das würde mich sehr interressieren, ich weiß es schlicht nicht.

Es gibt sicher auf dieser Erde noch Orte, wo noch
mittelalterlich, ohne BH und enge Kleider gelebt wird.

Frauen ohne BH wirst du überall treffen. Das ist nicht mittelalterlich, sondern eine Frage der Größe des Busens und der Klamotte, die die Frau gerade trägt…wenn das Oberteil ein wenig transparent oder so, dann tragen viele Frauen schon mal einen BH…im Überigen ist ein gut sitzender BH keineswegs eng sondern so geschnitten, dass er beim Tragen nicht zu spüren ist und die Brust nur ein wenig stützt.

Mittelalterlich würde ich eher die Korsagen bezeichnen, die die Damen früher um ihre Taille gewickelt haben…aua aua…die waren sicher äußerst unagenehm und bestimmt nicht gerade gesundheitsfördernd.

Und gerade auf Dörfern kam es vor, dass die Damen Korsagen oder Korsetts trugen.
Meine Mutter trug so ein Teil auf ihrer Hochzeit, weil sie schon im 4.ten Monat schwanger war. Da sie in der Dorfkirche heiratete und man das Bäuchlein schon deutlich sah, weil sie ansonsten sehr schlank war, zwängte sie sich in so ein Teil…sie hat richtig gelitten, den ganzen Tag lang…als sie dann in der Nacht dieses Korsett auszog, hatte sie unglaubliche Schmerzen.
Das würde man heute sicher nicht mehr machen.

Ich weiß nicht, ob früher immer unbedingt alles besser war…ich möchte beinah behaupten, dass der von dir angesprochene Krebs vielleicht gar nicht als solcher erkannt wurde.

Ein schönes Wochenende und viele Grüße,
Vanessa

:

Ich weiß nicht, ob früher immer unbedingt alles besser
war…ich möchte beinah behaupten, dass der von dir
angesprochene Krebs vielleicht gar nicht als solcher erkannt
wurde.

Hallo Vanessa,

nehme ich ehrlich gesagt auch an.

Die Leute hatten ja früher tolle Krabkheitsbegriffe, man starb an Auszehrung und Schwindsucht und Altersschwäche und lauter so komischen Dingen. Wahrscheinlich wurden auch viele Krebserkrankungen irgendwo dort einfach mit abgebucht.

Außerdem waren da ja auch Krankheiten im Umlauf, die heute kaum noch einer kennt. Wundinfektionen brachten viele vorzeitig unter die Erde, Tuberkulose oder auch einfach unerkannte Zuckerkrankheit. Dazu kam die ganze Palette der nicht behandeldeten oder behandelbaren Herz/Kreislaugeschichten, Trombosen, Schlaganfälle und lauter solche Dinge. Es gab ja keinen Notdienst, der die Leute rechtzeitig ins Krankenhaus gebracht hätte und es gab dort auch keine Intensivstationen.

Und wer mit 30 an TBC oder mit 40 an einer Wundinfektion oder am Schlaganfall stirbt, der kann logischerweise mit 50 keinen Krebs mehr kriegen.
Ich denke mal, die die es schafften, so alt zu werden, bekamen genauso Krebs wie wir heute. Nur wurde der nicht erkannt, die Leute legten sich dann irgendwann hin und starben.

Gernot Geyer

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In einem Lehrbuch der Homöopathie (Dr. Arthur Lutze`s Lehrbuch der Homöopathie, 1882) werden die damals wichtigen Krankheiten und deren Behandlungsmethoden aufgeführt (Streng nach Hahnemann).

Krebs ist sehr wohl bekannt gewesen. Einige Sätze zitiere ich:

„Wird ein Krebs zur rechten Zeit erkannt, ABER NUR DANN, so ist bisweilen noch Heilung zu hoffen, wenn man ihn operativ entfernen lässt. Gewöhnlich kommen die Kranken sowohl zur äusseren wie zur inneren Behandlung zu spät zum Arzte, wenn schn die benachbarten Lymphdrüsen geschwollen, also vom Krebsgifte inficiert worden sind. Dann ist natürlich die operative und meist auch innere Behandlung unnütz, weil schon andere Körpertheile das Gift in sich tragen und dieses neue Krebsgeschwülste treibt.“

Kurz einige Sätze zum Thema Magenkrebs:

„Schliesslich gehen die Kranken an höchster Erschöpfung zu Grunde. Der Ausgang der Krankheit ist immer der Tod. Heilungsfälle beruhen wohl auf einem Irrthum in der Diagnose. Doch kann die Homöopathie viel zur Linderung der Symptome beitragen. Der Grund ist dunkel. …“

Brustkrebs gab es damals auch schon.

„Kein Organ wird häufiger von dieser Krankheit befallen, als die weibliche Brustdrüse. Schon bei kleinen Mädchen kommen öfters Verhärtungen in der Brust vor, die, wenn sie von Druck oder Stoss herrühren, Arnica x beseitigt; …“

Jetzt kommen eine größere Anzahl an Behandlungsmethoden. Ich habe aber den Eindruck, daß hier ein Teil der Spontanheilungen aufgrund des Weißkitteleffektes beruhen.

„Bemerkt man flüchtige stechende Schmerzen, so ist Conium macul. x das specifische Mittel, mit welchem ich unzählige Krebsknoten geheilt habe, selbst bei einer Frau Litze in Potsdam, der die Aerzte den baldigen Tod prognosizirt hatten. Dei rechte Brust war so gross wie ein Entenei verhärtet; häufige lanzinirende Stiche, die ihr den Schlaf raubten. Nach einer Gabe Coniium x in Wasserauflösung, täglich 4 Mal einen Schluck, verschwanden die Schmerzen in 2 Tagen, die glatte harte Geschwulst verwandelte sich in einzele harte Drüsen, und auch diese lösten sich nach und nach auf, so dass in 3 Monaten die ganze rechte Brust so weich wie die andere war, und sich kein Rückfall mehr gezeigt hat.“

Anmerkung noch von mir: Als Ursache schreibt der Autor, daß auch (!) durch den Druck des Fischbeines (= Mieder) Verhärtungen der Brustdrüsen entstehen können.

hallo!

ich denke schon das Kleidung krank macht!
Natürlich gibt es da verschiedene Varianten!

Einmal ist die heutige Kleidung,die gerade in mode ist,viel zu
eng!
das beobachte ich imemr wieder wenn ich durch die Stadt laufe
oder generell unter Leuten bin!
zB enge Hosen…viel zu enge Hosen,wo praktisch alles
reingezwenkt wird.
Was dabei nicht bedacht wird ist,das dabei doch Quetschungen
entstehen,was wiederum ungesund für den Körper ist!

das ist allgemein bekannt, daß enge Jeans dem männlichen Fortpflanzungsorgan erheblich schaden! Quetschungen sind die Ursache.

Dann gibt es die zweite Variante:smiley:AS MATERIAL!
Eine Studie aus Skandinavien hat ergeben,das bestimmte Stoffe
in Verbindung mit Schweiss krebserregend wirken können!
Und natürlich gibt es sehr viele Stoffe/Materialien,die nicht
gut für die Haut sind,wie zB Acryl,Polyester,Elastan(wobei
dieses die wohl unschädligste Variante ist).

stimmt nicht! Meine Schwester hat seit Kindesbeinen an ein großes Problem. Jede Kunstfaser bewirkt bei ihr sofort eine Allergie. Das kannst Du Dir gar nicht vorstellen, wie schnell die krebsrot wurde, wenn so was auf ihre Haut kam.

Ich selbst hatte mal (neudeutsch) Workerhemden aus Baumwolle gekauft. Deren Farbstoffe waren so gemein, ich bekam sofort einen allergischen Ausschlag. Die Hemden waren ab sofort absolut tabu für mich. Da ich damals beim Hersteller arbeitete, wurde lange gerätselt, was die Ursache sein könnte. Es war eine bestimmte Substanz in den Farben, die dann aus der Produktion herausgenommen wurde.

ich bekomme manchmal,wenn ich schwitze und Kleidungsstücke aus
den genannten Materialien trage,Ausschlag,der ziemlich lange
braucht,bis er wieder verschwindet und auch ziemlich juckt!

Sehr gesund und auch angenehm zu tragen sind Seide und Leinen!

Gruß

Berlind

Brustgröße --> Risiko?

Ist es bekannt, dass Frauen mit einem großen Busen eher an
Brustkrebs erkranken ?

Hi Vanessa,

habe nur eine einzige Studie auf die Schnelle in der Medline gefunden von 1996 an über 5000 italienischen Frauen, wo man keinen Zusammenhang eines erhöhten Krebsrisikos und einer großen oder kleinen Brust feststellen konnte.

Eur J Cancer Prev 1996 Oct;5(5):337-42
Breast size and breast cancer risk. (Tavani et al.)

Halt, da war noch eine aus Japan von 1990, die haben auch keinen Zusammenhang gefunden.

Gruß

Claudia

Zu Medizinhistorie, Kleidung und Sparmaßnahmen…
Also erstmal: Krebs gab’s schon immer. Während die Schreiber der Antike durchaus auch heute vertretene Beschreibungen über Aussehen, Verlauf und Folgen des Krebses lieferten, verfing man sich im europäischen Mittelalter ziemlich hoffnungslos in traditionellen philosophischen und alchimistischen Theorien, wo man zwar klinisch den Tumor beschreiben konnte, aber weder seine Grenzen, noch seine Ursachen kannte.

Über die Ursache von Krebs wurde erst in der neueren Zeit berichtet, z.B. Percival Pott in England über den Zusammenhang der Rußbelastung von Haut und restl. Körper bei Schornsteinfegern mit dem gehäuften Auftregen von Hoden-, Penis-, Leisten- und Hautkrebs. Auch die anatomische Grundlage des Krebses wurde erst Anfang des 19. Jh. wiederentdeckt, reichlich experimentiert und mangels Ergebnissen beginnt die richtige experimentelle Onkologie und damit die Grundlage der Ursachenforschung Anfang des 20. Jh.

Nun allerdings zurück zum Thema. Ich stimme voll mit Gernots Beitrag überein, dass die Leute eben früher mangels Diagnose nicht an Krebs (und schon gar nicht an einem speziellen) gestorben sind, sondern eben an Auszehrung, Schwäche, etc. Oder sie hatten eben das zweifelhafte Glück, an einer anderen Krankheit wie Tbc zu sterben, bevor sie der im Alter gehäuft auftretende Krebs einholt. Tumoren, die in jungen Jahren auftreten, sind davon freilich nicht betroffen, aber auch ein Knochenkrebs eines Jugendlichen muss nicht immer erkannt worden sein, als das Kind starb, sondern der Tod war die Folge einer mangelhaften körperlichen Grundkonstitution.

Was nun den Zusammenhang mit Kleidung anbetrifft. Ich denke schon, dass Kleidung Krankheit auslösen kann, durch Chemikalien in Farbstoffen oder durch die Bearbeitung. Denkbar ist aber auch eine Allergie gegen Baumwolle, ob unbearbeitet, oder nicht. Daher bin ich mir nicht sicher, ob man gezielt in der Kleiderfabrikation vorgehen kann, außer definitiv gesicherte Stoffe herauszulassen. Das Thema wurde aber in anderen Postings hinreichend besprochen.

Ob das Ganze zu Krebs führen kann, ist nicht gesichert, aber ich denke, dass ein Zusammenhang zwischen engen BHs und Höschen und Brustkrebs bzw. Gebärmutterkrebs eher unwahrscheinlich ist. Aber vielleicht belehrt uns die Zeit !

Viel wichtiger zur Ersparnis von Gesundheitskosten ist die Aufklärung von Patienten in jedem Lebensalter, die jetzt verfügbaren Früherkennungs- und Präventionsmethoden zu nutzen, ich denke da nicht nur an die Aufklärung junger Mädchen, frühzeitig zum Gynäkologen zu gehen, sondern auch an die regelmäßige rektale Untersuchung ab 40, der Verzicht auf Rauchen und eine vernünftige Ernährung. Das sind Punkte, wo viel gründlicher angegriffen und in der Folge gespart werden kann.

Gruß

Claudia

Mensch…
…natürlich gab es damals schon Krebs. Nur weniger als Heute. Bedenke: Prinzipiell stirbt jeder Mann an einem Prostata-Karzinom (knapp die Hälfte aller 80jährigen haben eines, die Daten sind verbrieft), nur müßte man 100 werden, um an den Folgen des Tumors zu sterben

Anmerkung noch von mir: Als Ursache schreibt der Autor, daß
auch (!) durch den Druck des Fischbeines (= Mieder)
Verhärtungen der Brustdrüsen entstehen können.

So etwas sind reaktive Fibrosen und hat mit Krebs rein gar nichts zu tun. Eher eine Art von Narbengewebe. Krebs ist eine ganz andere Zellsorte (Drüsenzellen).

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Ich widerspreche Dir ja nicht, doch Du sollest dem Autoren zu Gute halten, daß anno 1882 ein anderer Wissensstand existierte als heute! Für mich überraschend war, mit welcher Nüchternheit die damaligen Kenntnisse beschrieben wurden. Ich habe aus dem ca. 600 Seiten dicken Buch nur einen kleinen Ausschnitt zitiert. Über die Therapiemethoden kann man trefflich streiten (ich halte nicht viel davon), aber, besonders beim Lungenkrebs, die Feststellung „Heilung der Krankheit beruht auf falscher Diagnose“ ist schon sehr bemerkenswert.

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