Antwort von
nach einem Tag
hilfreich
Re: Canabis und Peace, gesund oder schädlich...???
Hallo Zusammen,
mir steht zur Zeit alles etwas Kopf, ich
weiss einfach nicht mehr was ich glauben
soll. Die einen sagen es ist schädlich
und die anderen sagen, dass diese
Produkte sogar eine Heilkraft haben.
Also im Fachbuch für Pharmakologie steht, daß Cannabis, so es denn "geraucht" wird, ein ebenso hohes Krebsrisiko beinhaltet, wie jede andere Zigarette auch. Die Wirkweise von Cannabis kann man mit "apetittanregend, bewußtseinsverändernd, muskelentspannend und zentral durchblutungsfördernd sicher treffend beschreiben. Der dauernde Gebrauch von Cannabis führt zu Veränderungen in der Libido (klingt ätzend, nicht?), d.h., die Lust laäßt nach, auch eine allgemeine Antriebslosigkeit ist festgestellt worden. Das war allerdings nur bei Konsum von mind. 1Gramm pro Tag über einen Zeitraum von mehreren Jahren der Fall.
Ich
weiss natürlich, dass wenn man es
übertreibt es sicher schädlich ist, aber
in gesundem Masse??? Kann mir jemand
Informationen zu diesem Thema geben? Was
passiert bei überdosis?
Wie gesagt, ist THC (Tetrahydrocannabinol, so heißt der Wirkstoff) wirksam, was die Durchblutung angeht. Deshalb hat man oft kalte Hände und Füße, weil das Blut "zentralisiert" wird, d.h., die "Hauptaggregate" des Körpers werden vornehmlich mit Blut versorgt. Meines Wissens (auch die Fachliteratur sagt da nichts anderes) gibt es keine dauerhaften Schäden bei einer Überdosierung, wie es allerdings bei einer absichtlich herbeigeführten Überdosis aussieht, weiß ich nicht. Die müßte man dann aber auch unter großen Mühen herbeiführen, denn wnn man raucht, sind dem Konsum ja schon Grenzen gesetzt( es sei denn, man veranstaltet ein Dauerrauchen). Was allerdings passiert ist, das es zu Kreislaufproblemen kommen kann, die wiederum Panikatakken auslösen können.
Und wie kann man
einen Trip beschreiben?
Wenn ich einen "Trip" beschreiben sollte, wobei ich die Bezeichnung ablehne, weil das Wort "Trip" eher zu harten Drogen passt, (oder bist Du, wenn Du beschwippst bist auch auf "einem Trip"?) würde ich es mit mäßigem Alkoholkonsum vergleichen. genau wie beim Alkohol hängt es stark davon ab, in welcher seelischen Verfassung Du gerade bist. Bist Du schlecht drauf, geht es Dir anschließend noch schlechter, Du bekommst das "heulende Elend", genau wie beim Trinken. Cannabis ist ebensowenig wie Alkohol ein Problemlöser.
Die unterschiedlichen, zumeist panischen Ansichten zu Cannabis kann ich mir nur so erklären (von wegen Einstiegsdroge), daß der "Markt" der weichen Droge Cannabis auf Grund der gesetzlichen Situation eng mit dem Markt der harten Drogen zusammenhängt. Wenn Du also irgendwo Cannabis kaufen kannst, gibt es da auich harte Sachen wie Kokain und Heroin, Speed und andere Sachen. Letztlich ist es auch wahr, daß man, genau wie beim Alkohol, ein Mindestalter haben sollte, bevor man seine Erfahrungen damit macht. Leider ist das aber auch beim Alkohol nie der Fall, oder? Und so kommt es, das junge Menschen diese Drogen mißbräuchlich benutzen, weil sie den vorsichtigen Umgang damit nicht gelernt haben. Aber letztlich sollte man ein Leben ohne Drogen ohnehin vorziehen!
Gruß
Jutta
Besten Dank
Gruss Baumi