Rückentraining und Auswirkungen von Freeclimbing

Hallo zusammen,

ich habe berufsbedingt einen sehr strapazierten Rücken und Nacken, da ich sehr viel vornübergebeugt arbeite und in dieser Haltung auch schon mal sehr angespannt bin, was auf Dauer nach Ausgleich verlangt um Haltungsschäden vorzubeugen, denke ich.

Meine erste Frage: Welche Sportarten können mir helfen und von welchen ratet Ihr eher ab? Wie häufig sollte ich sie betreiben ? Derzeit mache ich regelmäßig ein wenig Freeclimbimg, gehe laufen und mache Liegestütze zur Stärkung der Rücken- und Armmuskulatur.Über Rudern denke ich nach.

Zum Freeclimbing wüßte ich gerne, ob diese Sportart, langfristig betrieben, die Fähigkeit, manuelle Feinarbeit zu verrichten, einschränken kann. Ich merke schon, daß es sehr belastend für die Hände ist, weiß aber nicht, ob es eher eine Trainigseffekt ist, der sich dann einstellt, oder ob es langfristig eher schadet. Ich klettere nämlich gerne, möchte meine Arbeitsfähigkeit damit aber nicht gefährden.

Ich danke Euch im Voraus für Eure Antworten und wünsche einen schönen Tag (jetzt wo es gerade zu regnen aufgehört hat :smile: )

Marcel

Hi

Zum Freeclimbing wüßte ich gerne, ob diese Sportart,
langfristig betrieben, die Fähigkeit, manuelle Feinarbeit zu
verrichten, einschränken kann.

Nein, wenn du nicht übertrainierst. Ich klettere seit 10 Jahren und bringe in der Mikrotechnik immer noch einiges hin.

Ich merke schon, daß es sehr
belastend für die Hände ist, weiß aber nicht, ob es eher eine
Trainigseffekt ist, der sich dann einstellt, oder ob es
langfristig eher schadet.

Wie lange kletterst du schon? Anfangs hängt man oft zu sehr an den Armen und Fingern und merkt das dort entsprechend. Mit mehr Technik verlagert sich die Belastung von der Arm- und Fingermuskulatur in die Schulter- und Rückenmuskulatur.

Ich klettere nämlich gerne, möchte
meine Arbeitsfähigkeit damit aber nicht gefährden.

Kurzfristig besteht bei vernünftigen Training keine Gefahr. Langfristig können sich, wie bei fast jedem Sport, Abnützungserscheinungen bemerkbar machen. Gefährdet sind nach meiner Erfahrung die Finger- und Zehengelenke.

Was den Rücken angeht: Nichts übertreiben. Training in stark überhängendem Gelände ohne adäquate Vorbereitung der Rückenmuskulatur ist nicht gut.
Genauso schlecht sind häufige kleine Stürze nur mit Sitzgurt bei gleichzeitig statischer Sicherung (HMS im Standplatz). Für den Rücken deshalb - wo es ungefährlich möglich ist - dynamisch (Abseil-8 und über den Körper, Handschuhe!, aber nur wenn man es draufhat) sichern oder am besten gleich mit Brustgurt klettern, auch wenn die anderen doof schauen.
Beachte bitte, dass die dynamische Art der Sicherung nur ! bei Sportklettereien in gut gesichertem und ungefährlichen Gelände möglich ist.

Schau dir doch auch mal die Medizin-Links bei http://www.softrock.de/ an.

Ciao Rossi

Hallo
Vorurteile hin oder her.
Aber das Fitnessstudio ist für mich die erste Wahl zum
Abtrainieren von Haltungsstörungen.
Dort lernt man welche Muskeln wo beteiligt sind, und kann sich
(nach Absprache) sein eigenes Programm zusammenstellen.
Liegestütze sind für Rücken und Nacken eher contra,
da sie verkürzend auf die Bustmuskeln wirken und einen
Rundrücken noch verstärken.(Schreibtischhaltung)
… immer locker
Gruß Lothar

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