Hallo liebe WWW.ler,
besonders auch Oliver
also dass das ein emotional angehauchtes Thema ist, weiss ich ja. Warum so bösartig Oliver?
Ich nutze Schulmedizin und Heilpraktiker, suche mir bei jedem das raus, was mir persönlich hilft. Bei Medikamentenkosten von 1000 DM und mehr im Monat der Schulmedizín habe ich mit anderen Methoden, diese reduzieren können auf 400 DM.
Ich sage ja auch nicht, dass jeder zum Heilpraktiker gehen muss. Mir hat die Bioresonanz jedoch sehr geholfen, da habe ich die Ernährung umgestellt - und 54 Allergien ist nicht einfach, dass dürfen mir alle glauben, dann noch Diabetes - was da machbar ist aber nicht als Allergiker und umgekehrt.
Was ich damit nur sagen will, lass doch jedem seine Meinung und ich bin für die Kostenübernahme der Heilpraktikerkosten für alle Versicherten. Gerade Allergien, Neurodermitis und Schuppenflechte zeigen grosse Erfolge durch Heilpraktiker, während Hautärzten nur Cortison einfällt - zumindest in all den Fällen, die ich kenne.
Und von wegen nur Wochenendseminar, die Heilpraktiker die ich kenne, haben jahrelang studiert, teilweise auch in China, lernen laufend weiter, weil sie an den Wochenenden Zusatzseminare besuchen und das ist MIR lieber als ein Arzt, der einen Wochenendschein macht und dann auf die Menschheit losgelassen wird, häufig nicht einmal mehr an Fortbildungen teilnimmt. Hatte selbst so einen Orthopäden der sich nun mit Akupunktur schmückte. Ich dachte das muss so schmerzhaft sei, der war brutal ohne Ende. Bis ich von dem Wochenendseminar erfuhr, habe ich mir das gefallen lassen.
Dann traf ich einen Heilpraktiker und später einen Arzt, die beide jahrelang Akutpunktur gelernt hatten - und siehe da, es waren keine starken Schmerzen beim Einstich.
Was ich damit sagen möchte ist, dass die Kassen sehr wohl die Qualifikation von Heilpraktikern u n d Ärzten (!!) prüfen sollen, bevor sie zahlen. Ein volles Wartezimmer ist kein Zeichen von Qualifikation, sondern von schlechter Organisation. Nur es kann nicht sein, dass die Masse der Patienten keine Wahlmöglichkeiten haben, weil sie die finanziellen Voraussetzungen nicht haben.
Da ich privat versichert bin, weiss ich was ein Lächeln des Arztes kostet, was eine Visite im Krankenhaus kostet, was z.B. wie gestern meine MRT kostet — nur wir müssen a l l e umdenken, die Kostenexplosion geht so nicht weiter. Und glaube mir, die Ärztin die mir 9 Monate täglich Cortison gespritzt hat (auch Feiertage, Sonnabende, Sonntage) muss nicht finanziell für die Folgen der Therapie haften – leider.
Aber ich denke, es bringt nichts, mit dir dieses Thema zu diskutieren. Dir fehlt noch die Lebenserfahrung die ein langjähriger Arzt und auch Heilpraktiker hat - es gibt nicht nur schwarz und weiss — es gibt ganz viel grau, hellgrau, dunkelgrau …
Alles Gute und schönen Tag
Christel