Blasendruckmessung

Hallo!
Mit Verdacht auf ‚neurogener Blase‘ (Verbleib von Restharn) werde ich zur nächsten Untersuchung gescheucht, nämlich oben genannte Blasendruckmessung.
Das soll wohl eine aufwendige Methode sein, ich weiss nur, dass dadurch versucht wird, die unterschiedlichen Drücke in der Blase und auf den Harnleiter darzustellen.
Mein Urologe meinte, der Vorgang würde wohl ca. 1(!) Stunde dauern, ich könne mich während dieser Zeit ‚ausruhen‘.
Mir ist aber überhaupt nicht wohl bei dem Gedanken, eine Stunde lang kathedisiert so rumliegen zu müssen, und immer auf-und abgepumt zu werden(oder müssen)…
Beim Stöbern im Netz stolperte ich darüber, dass man da keineswegs nur rumliegt, sondern es wird die Entleerung bei unterschiedlicher Belastung geprüft, demzufolge müsste man da ja aufstehen…

Ist jemand mit dieser Methode schonmal in Berührung gekommen?
Blutet es auch hinterher, wie bei der Spiegelung? (was ja doch recht unangenehm ist, und dann noch ständig Wasser lassen währenddessen?? *graus*)

Danke im Voraus!
Gruss,
Nicole *zart besaitet wenn’s darum geht*

Hi

Angenehm ist die Sache nicht und wird wahrscheinlich auch länger als eine Stunde dauern. Der Katheter wird im Liegen gelegt dannach sitz man die meiste Zeit.Es gibt auch Belastungsmessungen wenn du z.B. eine Stiege raufgehst. Ansonsten hast du den Vorgang schon ganz gut beschrieben.

Kopf hoch! Wenn du eine Cystoskopie überlebt hast wirst daran auch nicht sterben.

gruss
Minator

wobei stört dich der restharn so, dass du den druck messen willst?

Na ja, wollen tu’ ich nichts, aber aufgrund häufiger Blasenentzündungen (nicht die ‚harmlosen‘,die, wo man kaum noch laufen kann) und darauf folgender Untersuchungen beim Urologen, ergab sich dieses Resultat, obwohl sonst alles in Ordnung scheint. (kein Reflux, Stein etc)

Na ja, was soll’s…

Hallo Nicole,

sicher gibt es zwingende Notwendigkeiten diese sehr unangenehme Untersuchung durchführen zu müssen. Mein Urologe hat sich und mir aber anders - und angenehmer geholfen:

es wird allerdings 2 Tage stationär durchgeführt: du bekommst einen Blasenkatheder gelegt (ich hatte ihn durch die Bauchdecke, also von aussen,ist nicht so unangenehm und der Schnitt verheilt sehr schnell), dann wird aufgeschrieben, alles was du trinkst, gemessen in einem Behälter, was du ausscheidest und aus der Differenz der Restharn bestimmt und zum Vergleich der Restharn abgelassen und auch gemessen.

Mit Restharn ist nicht zu spassen, davon kommen die meisten Blasenentzündungen, weil sich dann sehr viele Keime bilden. Schlechtestenfalls kann Restharn mit Auslöser für Nierenbeckenentzündungen sein, weil die Bakterien wandern.

Dagegen gibt es ein Medikament namens Doryl (evtl. auch von anderen Firmen) Dieses bekomme ich nun seit 3 Jahren und habe in dieser Zeit keine einzige Blasenentzündung mehr gehabt. Also sprich noch einmal in Ruhe mit deinem Urologen darüber. Ich bin zwar keine Medizinerin, habe aber viele persönliche Erfahrungen.

Zusätzlich solltest du dann dein Immunsystem mit Vitaminen und Mineralstoffen stabilisieren, beides zusammen würde dir wesentlich weiterhelfen.

Gute Besserung
Christel

!

Mit Verdacht auf ‚neurogener Blase‘ (Verbleib von Restharn)

unangenehme Untersuchungen
Hallo Christel,
mein Gott, das klingt ja noch schrecklicher!
Einen Katheder durch die Bauchdecke…und dann zwei Tage weg vom Fenster…herrje… :frowning:
Was ich im Netz gelesen habe, beruhigt mich zwar etwas, nämlich dass es nicht schlimmer als eine Zystoskopie sein kann.
Nun gut, man bekommt überall Sonden rein, und Elektroden zur Messung der Muskelakivität, aber es dauert nicht länger als schlimmstenfalls eine Stunde.

Wieso hat Dir eigentlich der Arzt von dieser Methode abgeraten?
Meiner tat so, als ob das zu den Routineaufgaben gehört, bloss halt was sehr aufwendiges ist.
Ich trau mich da eh nicht zu ‚widersprechen‘, er wird schon wissen, was gut ist…Hoffe ich.

Auf jeden Fall erhoffe ich mir Abhilfe um nicht mind. einmal im Jahr wegen akuter Blasenentzündung flach zu liegen…
Grässliches Gefühl…
Nur gut, dass wir es rein anatomisch gesehen beim Urologen einfacher als Männer haben!

Danke für die Antwort!

Gruss,
Nicole

Hallo Nicole,
ich fand diese Art Katheder nun gar nicht unangenehm und es war zwar zeitaufwendig, gut, aber ich muss halt jährlich kontrolliert werden und mir persönlich gefällt diese Methode mehr.

Hallo Christel,
mein Gott, das klingt ja noch schrecklicher!

find ich nicht, ausserdem habe ich durch die vielen Rückenoperationen immer tagelange Dauerkatheder gehabt mit recht unangenehmen Folgen. Und diese Methode hat die ganze Situation für mich wesentlich entspannt.

Einen Katheder durch die Bauchdecke…und dann zwei Tage weg
vom Fenster…herrje… :frowning:

Was ich im Netz gelesen habe, beruhigt mich zwar etwas,
nämlich dass es nicht schlimmer als eine Zystoskopie sein
kann.
Nun gut, man bekommt überall Sonden rein, und Elektroden zur
Messung der Muskelakivität, aber es dauert nicht länger als
schlimmstenfalls eine Stunde.

Wieso hat Dir eigentlich der Arzt von dieser Methode
abgeraten?

puh, das weiss ich nicht mehr so genau, aber er sagte halt, dass eine Kontrolle über mehrere Stunden sinnvoller sei, weil der Wasserhaushalt ja auch differiert. Und ich hatte endlich einen Urologen, der sich sehr ernst dieser Situation annahm, wofür ich heute noch dankbar bin.

Meiner tat so, als ob das zu den Routineaufgaben gehört, bloss
halt was sehr aufwendiges ist.
Ich trau mich da eh nicht zu ‚widersprechen‘,

das ist leider immer ein Problem. Auch ich ertappe mich immer noch dabei und ärgere mich hinterher, wenn eine Untersuchung nicht so gut lief und ich tagelang Probleme habe. Da können wir nur an uns selbst arbeiten.

er wird schon

wissen, was gut ist…Hoffe ich.

Auf jeden Fall erhoffe ich mir Abhilfe um nicht mind. einmal
im Jahr wegen akuter Blasenentzündung flach zu liegen…
Grässliches Gefühl…
Nur gut, dass wir es rein anatomisch gesehen beim Urologen
einfacher als Männer haben!

da stimme ich dir uneingeschränkt zu.

Danke für die Antwort!

und vor allen Dingen ein verwertbares Ergebnis wünsche ich dir
Christel

Na ja, wollen tu’ ich nichts, aber aufgrund häufiger
Blasenentzündungen (nicht die ‚harmlosen‘,die, wo man kaum
noch laufen kann)

manchmal ist es angenehm, wenn´s läuft. grad, wenn du sonst nur widerstand spürst, und nichts geht. aber wenn es brennt, gleicht feuchtes aus. zwei liter am tag sind physiologisch, auch wenn da was sauer wird, herz. die pumpe brennt weniger, als du denkst (wenn du den muskel so beanspruchst, wie hypovolämisches harnkonzentrat deine schleimhaut, nennst du das muskelkater und drainierst es in ruhe). habe ich das richtig verstanden, dass du kaum noch laufen kannst? um den damm zu stabilisieren, gibt es mehr als eine möglichkeit, wenn du dem buch einer alten frau glaubst (bei trias). die war 76, als sie das schrieb. sehr flüssig. ich konnte kaum laufen, musste weiterlesen. im stehen. mehr verrate ich nicht von der guten mit AstridLindgren-optik.

und darauf folgender Untersuchungen beim
Urologen, ergab sich dieses Resultat, obwohl sonst alles in
Ordnung scheint. (kein Reflux, Stein etc)

Na ja, was soll’s…

Krämpfe

manchmal ist es angenehm, wenn´s läuft. grad, wenn du sonst
nur widerstand spürst, und nichts geht. aber wenn es brennt,
gleicht feuchtes aus. zwei liter am tag sind physiologisch,
auch wenn da was sauer wird, herz. die pumpe brennt weniger,
als du denkst (wenn du den muskel so beanspruchst, wie
hypovolämisches harnkonzentrat deine schleimhaut, nennst du
das muskelkater und drainierst es in ruhe). habe ich das
richtig verstanden, dass du kaum noch laufen kannst?

Mir kommt es immer so wie fortwährende Krämpfe vor, es brennt (auch während Wasserlassen, angenehm ist nur das kurzzeitige Entspannen der Muskulatur), so bald ich dann aufstehe, zieht und krampft es noch mehr, so dass eine halbwegs ertragbare Situation der Sitz auf dem Toilettendeckel ist…Meine Hausärztin meinte mal ein heisses Bad tut gut, aber selbst das lindert nicht so.
Das Gefühl kommt eigentlich einen Dolch gleich, der im Unterleib steckt. Beim Abklingen/Abheilen entsteht mir immer der Eindruck, dass die ‚Glasscherben‘ in eine Gummi-Membran gepackt wurden, denn dann pocht es nur noch.
Aber am grässlichsten sind diese (Press)krämpfe.

Was meintest Du denn mit der alten Dame?

Gruss,
Nicole

das klingt, als ob ein targetorgan für deine beschwerden auch scheide ist.

helle gotved wäre dann 1 mögliche hilfe
http://www.trias-gesundheit.de/detailseiten/38937354…

Lage Gebärmutter?
Hm, wäre möglich, mein Frauenarzt hatte nämlich festgestellt, dass die Gebärmutter nach unten geneigt ist, aber ich hatte nie menstr. Beschwerden, worauf er meinte, dass dies eigentlich der Fall sein müsste.
Sollte ich das evtl. meinen Urologen mitteilen?

Danke für den Buchtipp!

Gruss,
Nicole

Hm, wäre möglich, mein Frauenarzt hatte nämlich festgestellt,
dass die Gebärmutter nach unten geneigt ist, aber ich hatte
nie menstr. Beschwerden, worauf er meinte, dass dies
eigentlich der Fall sein müsste.

Er hat einen Fall vor Augen, sagst du. Gut das zu wissen. Ich würde ihn fragen, woran er sich bei diesem Fall sonst noch erinnert und was ihn dabei besonders an dich erinnert. Es ist gut, wenn du aus seiner Erfahrung Kraft schöpfen kannst.

Bei dem Schmerz, den du schilderst, hab ich als erstes an Gummihandschuhe, Speculum und Zyto-Präparatentnahme gedacht, an die tastende Hand des Untersuchers, während er dir sagt, dass du eigentlich Schmerzen haben müsstest, obwohl der Uterus schon seit Ewigkeiten so liegt, wie er liegt. Was sich verändert hat, waren deine Körperlage, seine diagnostische Manipulation an dir und die Information, du hast ein Recht auf Schmerz. Dabei lag in der Scheide das metallisch hartrandige, kühle Speculum und auf der Vulva und vaginal hast du gummibehandschuhte Hände gespürt. Normal. Nicht normal war das zeitgleiche Feedback, dass du Schmerz haben müsstest.

Manchmal genügt es schon, eine Situation zu erinnern, manchmal hast du aber keinen Zugriff mehr dazu, dann hilft vielleicht Akkupressur mit metallischen Liebeskugeln, Karezza-Kohabitation oder bei spastischer Fixation erst mal Vollbad.

Aber ernst nehmen würde ich den Schmerz, ehe ich ihn umbewerte. Zumal das Engramm noch neu zu sein scheint. Lustschmerz ist nicht jedermanns Sache. Auch Vaginismus bei der Speculum-Einstellung nicht.

Sollte ich das evtl. meinen Urologen mitteilen?

Mit welchem Ziel?

Danke für den Buchtipp!

-)

Gruss,
Nicole

biggi
Lass dir Zeit.