Hallo liebe Forumsteilnehmer!
Die Frage möchte ich vorweg nehmen:
„Was kann man tun, um die (chron.) Sinusitis loszuwerden?“ „Was kann man tun“???
Sachverhalt:
Ich (26 Jahre alt) hatte 1991 eine NebenhöhlenOP (Polypen/Zysten aus den Kieferhöhlen entfernt, Öffnung von Kieferhöhlen in die Nasehöhle vergrößert).
Danach 2-3 Jahre im Winter Entzündungen, dh. es lief „Wasser“ aus meinen Nebenhöhlen wie aus einem Wasserhahn. Meist nicht eitrig. Einmal eine Punktion gehabt (war auch nicht eitrig). Es hieß, nach so einer OP sind die Schleimhäute einfach empfindlicher. Ja, wichtig: ich habe keine Allergien. Nach diesen 2-3 Jahren hat sich alles halbwegs normalisiert. Die Ärzte konnten mir in Wirklichkeit keinen ultimativen Tipp geben, wie ich mit meiner Veranlagung in Zukunft umgehen könne.
Nun ist es so:
Kalte Jahreszeit kommt u. die Gefahr oft Nebenhöhlenentzündungen zu haben, ist groß. Im Sommer habe ich so gut wie immer meine Ruhe. Meist habe ich nicht in dem Sinn eine verstopfte Nase, sondern das bakterielle/viruelle Sekret läuft mir hinten am Gaumen runter, der Kehlkopf ist verschleimt u. vor 2 Jahren hat es meine Bronchien ganz schön erwischt. Der LUFA (Lungenfacharzt) hat mir damals den Nasonex-Spray gegeben, weil er meinte „es könne nicht sein, daß sich das dauernd auf die Lunge schlägt“. Im Nasonex-Spray ist so eine Ähnliche Substanz wie Cortison drinnen, ich weiß, eine Keule, aber was soll ich machen. Habe damals den Spray immer dann genommen, wenn sich eine Entzündung angekündigt hatte, erkrankte auch fast nie nach Verwendung des Sprays. Über den Sommer habe ich ihn irgendwie vergessen, bzw. fürchte, man sollte ihn ja auch nicht immer nehmen, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich in Zukunft wirklich ohne ihn auskomme.
Letzten Winter glaube ich habe ich ihn nicht verwendet, aber heuer geht es mir jetzt schon wieder nicht gut.
Habe momenten Nebenhöhlenentzündung, jetzt leider offenbar auch die Stirnhöhle miteinbezogen, bis jetzt war es immer eher nur die Kieferhöhlen. Angefangen hat es mit „roten Spuren“ vom Schleim im Hals u. einem schmerzenden Kehlkopf. Dann erhöhte Temperatur (37,4° C, spüre ich aber), schmerzenden Nebenh., Kehlkopf tat nicht mehr weh, ein bißchen (nicht viel) Eiter beim Schneuzen. Mattheit, dann stark rinnende Nebenhöhlen (gestern), hauptsächlich „wasserähnliche Flüssigkeit“. Heute erhöhte Temperatur, mattheit, Augen tun wieder weh wie gestern, Kopfweh u. die Nh. schmerzen, Nh. eher verstopft. In der Nacht mußte ich oft schneuzen u. bekam wenig Luft. Kehlkopf ist noch ok. Husten muß ich hin- u. wieder. Offenbar doch noch Schleim im Kehlkopf oder schon in den Bronchien.
Wie habe ich behandelt? So wie immer nach Anweisung meines HNO:
Mind. 2 x täglich Inhalieren (Wasser mit Meersalz). //
Gleich von Anfang an Darmpulver (Omniflora/Bioflorin) wg. Gefahr, daß der Magen bzw. Darm wg. des Schleimes in Mitleidenschaft gezogen wird. //
Homopath. Mittel gg. Durchfall u. Erbrechen, Similisan (Podophyllum comp.)//
„Silberlösungs“-Nasentropfen wurden von Apotheke zusammengemischt, 2-3 x am Tag, Desinfektion//
Sinupret wieder beg. zu nehmen (ist Pflanzensaft gg. chron.S.)//
Homöopathisches Mittel gg. Sinusitis (Sinfrontal Tabl./Chinin ars., Chinnabaris, Ferrum phosp., Mercurius solub.)//
Meerwasser-Spray mit u. ohne Dexpanthenol//
C-Vit Brausetabletten, 1/2 am Tag (1 Ascorbins. 1000 mg)//
Magnonorm Genericum, Magnesiumtabletten, einmal 1/2 in 2 Tagen//
Hustenzuckerln//
Oft lüften//
Möglichst viel Trinken (auch Tees, Thymian, Atemwegetee//
Duftlampe mit Eukalyptusöl (u. hin- u. wieder Orangenöl)//
Oft lüften.//
Heute einmal Pankreoflat wg. Darmbeschwerden//
ev. heute Mittag/Nachmittag ein Aspirin wg. Kopfweh//
Infrarot-Licht bis jetzt nicht, weil ich das Gefühl habe, daß die Schleimhäute momentan jedenfalls angeschwollen sind u. ich hörte, daß man bei Schwellungen nicht Infrarot verwenden soll, weil die Schleimhäute noch mehr anschwellen u. das Sekret nicht mehr abfließen kann//
Vermeidung von Milchprodukten (soll ja die Schleimbildung fördern)//
Nasonex habe ich nicht genommen, weil steht, bei vorhandener Entzündung nicht verwenden …//
Nasivin sanft habe ich noch hier, habe es jetzt genommen, ist schleimhautabschwellend, ich weiß, daß ist nicht das Beste, aber ich hab´s jetzt genommen//
Habe vorgestern im Internet gelesen, daß es eine 99,9 %ige Silberlösung in destillierten Wasser geben soll u. daß diese helfen soll. Ich nehme an, daß meine Silberlösung von der Apotheke so etwas ähnliches ist, aber offenbar nicht dasselbe. Denn die Apothekerin stellte bei 99,9 % eher die Haare auf. Was halten sie davon?
Leider esse ich sehr gerne Salzgebäck (viell. wg. meines niedrigen Blutdruckes) u. das glaube ich ist auch nicht gut für die Nebenh., kann das sein?
Ich versuche auch, wenn möglich Zimmer zu befeuchten, aber in der Arbeit ist das schwer u. zu Hause kann man ja auch nicht jedes Zimmer befeuchten.
Ich bin wirklich verzweifelt darüber, daß ich in der kalten Jahreszeit total von meinen Nebenhöhlen abhängig bin (ja, ich habe nie geraucht, ist vielleicht auch ein interessantes Detail am Rande u. 1.80 m bin ich u. schlank, 65 kg) u. vor allem, daß ja die Gefahr besteht, daß die Polypen, etc. wieder wachsen. So eine Operation möchte ich nicht noch einmal haben, die Nachbehandlungen alleine sind höchst unangenehm. Was kann ich tun?
Hörte auch, daß chron. Nebenhöhlenentzündungen die Ursache für niedrigen Blutdruck sein können (habe meist so 95/55).
Sowie, daß Nebenhöhlenentzündungen davon stammen können, daß man jemanden „nicht riechen kann“.
Auch soll eine Neuro-Kinesiologische Untersuchung Aufschluß bringen.
Die Homöopathischen Mittel habe ich übrigens von der Apotheke bei einem Homöopathen war ich nicht.
Bitte, was kann ich machen, ich fühle mich machtlos?!?
(((
Vielen Dank im voraus!!!
Michaela
