Kann mir jemand helfen bei der Entscheidungsfindung?
Mein Sohn ist jetzt 5 Monate alt und hatte ein Geburtsgewicht von 2700 g. Nun hatte ich in einer Babyzeitung gelesen, dass bei Babys mit einem niedrigen Geburtsgewicht eine Pneumokokken-Impfung empfohlen wird. Anderseits ist diese Impfung ja nicht im Impfprogramm vorgesehen, dennoch sollen ja immer noch viele Kinder daran sterben. Ist es Notwendig auch wenn mein Sohn ein „Stillkind“ ist, oder hat das keinen Einfluss?
Im Stralsunder Klinikum wird vom Kinderarzt diese Impfung empfohlen auch die behandelne Kinderärtzin rät dazu.
Ich habe bedenken, dass vielleicht das Kind „Überimpft“ wird.
Habe selbst eine inzwischen 22 Monate alte, 1 Jahr lang gestillte Tochter, die ich entgegen aller Empfehlung überhaupt nicht geimpft habe (was ich hiermit natürlich nicht generell empfehlen möchte), aber sie ist das gesündeste Kind weit und breit, war erst einmal krank (6 Wochen nach dem Abstillen) und das war nach drei Tagen mit 40 C Fieber überstanden, obwohl sie von Anfang an viel unter Leuten war. Impfungen bilden zwar Antikörper gegen die geimpfte Erkrankung, erschöpfen jedoch die Reaktionsfähigkeit des Körpers, mit fremden Keimen fertig zu werden. Deswegen erkranken Kinder nach Impfungen so oft an banalen Erkältungskrankheiten. Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich auf den Schutz durch die Muttermilch vertrauen und eventuell nach dem Abstillen nochmal über die Impfung nachdenken.
Habe selbst eine inzwischen 22 Monate alte, 1 Jahr lang
gestillte Tochter, die ich entgegen aller Empfehlung überhaupt
nicht geimpft habe
Überhaupt gegen nichts geimpft? Auch nicht gegen Polio, Tetanus, Diphterie?
Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich auf den Schutz durch die
Muttermilch vertrauen
In der dritten Welt ist man auf diesen Schutz angewiesen. Wie gut er funktioniert, zeigt die Tatsache, daß dort pro Jahr 1 Mio Kinder allein an Masern (!) sterben. Wir reißen uns in unserem Labor ein Bein aus, um gemeinsam mit der WHO einen Impfstoff zu finden, der auch ungekühlt haltbar ist - nicht zuletzt aufgrund eigenhändig durchgeführter Untersuchungsergebnisse über den mangelnden Schutz durch Muttermilch.
Impfungen bilden zwar Antikörper gegen die geimpfte Erkrankung,
erschöpfen jedoch die Reaktionsfähigkeit des Körpers, mit
fremden Keimen fertig zu werden.
Es überrascht mich, solch einen gefährlichen Unfug aus dem Munde einer Medizinerin zu hören. Es sollte doch schließlich ein gemeinsames ärztliches Interesse bestehen, die mühsam geschaffene hohe Akzeptanz zumindest derjenigen Schutzimpfungen mit nachweislich positivem Effekt auf die Volksgesundheit auch weiterhin zu erhalten.
Erbitte solide Literaturreferenzen aus seriösen immunologischen Journals über den von Dir zur Diskussion gestellten immunsuppressiven Effekte.
nichts für ungut, aber ich empfand es als nötig, hier einzuschreiten.
nichts für ungut, aber ich empfand es als nötig, hier
einzuschreiten.
Hallo Oliver,
Bist du jetzt bei der Medizinpolizei?
Das Thema Impfen wird heute sehr kontrovers diskutiert und es gibt auch immer mehr Ärzte, die eine kritische Haltung hierzu einnehmen. Wir haben in diesem Land keine Impfpflicht und es liegt in der Entscheidung der Eltern ob und gegen was ihre Kinder geimpft werden. Leider üben die meisten Ärzte massiven Druck auf Eltern aus, die nicht bereit sind, den heute überbetriebenen Impfunfug mitzumachen.
Wenn du als Argument anfügst, dass in Entwicklungsländern viele Kinder an Masern sterben, dann ist zuerst daran zu denken, dass diese Kinder oft unterernährt und von Parasiten befallen sind und ihnen oft auch kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht. Die meisten dieser Kinder sterben an Durchfallerkrankungen und letztlich an den miesen Lebensbedingungen.
Hallo Heidi,
Ich begrüße es sehr, dass sich hier eine Ärztin traut, sich kritisch zum Thema Impfungen zu äußern.
Einige Hardcore-Mediziner werden sich zwar auf dich stürzen, aber das wirst du aushalten können.
Leider ist es so, dass die meisten Ärzte beim Thema Impfen die Eltern massiv unter Druck setzen (so geschehen bei meiner Schwester, die ihr Kind erst nach einem Jahr und auch nur gegen einige wenige Erkrankungen) impfen lassen möchte. Ihr wurde unterstellt, dass sie den Tod ihres Kindes in Kauf nehmen würde, sie eine schlechte Mutter sei etc.
Wenn du als Argument anfügst, dass in Entwicklungsländern
viele Kinder an Masern sterben, dann ist zuerst daran zu
denken, dass diese Kinder oft unterernährt und von Parasiten
befallen sind und ihnen oft auch kein sauberes Trinkwasser zur
Verfügung steht.
Da fängts ja gleich mal an: Masern werden nicht über Trinkwasser übertragen…
Wir können in der Diskussion auch gerne in der ersten Welt bleiben. Wenn man nur mal eine der Spötkomplikationen der Maserninfektion, nämlich die SSPE (eine über Jahre hinwegtödlich verlaufende Hirnerkrankung) nimmt, so hat die Masernimpfung seit iher Einführung in den USA einigen zehntausend Kindern das Leben gerettet. Von Todesfällen während der eigentichen Infektion mag ich gar nicht erst reden.
Es ist in Ordnung, Inpfungen kritisch zu sehen, wenn tatsächlich objektive Argumente vorgetragen werden, die gegen die Impfung sprechen. Diese müssen dann aber immer noch mit den zahlreichen positiven Effekten (die -wirklich- bestens belegt sind) verglichen werden.
Was ich jedenfalls nicht in Ordnung finde, ist, wenn Kindern aus subjektiv-weltanschaulichen Gründen eine Schutzimpfung verwehrt wird, obwohl die objektive Sachlage eine ganz andere Sprache spricht. In manchen Ländern interpretiert man übrigens juristischerseits die Ablehnung von Schutzimpfungen mit einer darauffolgenden folgenschweren Erkrankung des Kindes als fahrlässige Tötung seitens der Erziehungsberechtigten. Wie hierzulande das Jugendamt reagert, weiß ich nicht.
Bitte bereichere die Diskussion mit objektiv nachvollziehbaren Argumenten, die gegen das Impfen sprechen. Ansonsten müßte ich den Schuster bitten, bei seinen Leisten zu bleiben, so wie auch ich das auch tue, wenn es um spezielle, rein alternativmedizinische Fragestellungen geht
Hallo Oliver,
Ich habe doch gar nicht behauptet, dass Masern über das Trinkwasser verbreitet werden!!!
Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass diese Kinder häufig in einem sehr schlechten Zustand sind und Infekten jeder Art nur wenig entgegenzusetzen haben. Dazu fällt mir ein bekannter Spruch ein: „die Mikrobe ist nichts, das Terrain ist alles“ (oder so ähnlich).
Ich lehne Impfungen auch nicht pauschal völlig ab, sondern habe eine sehr differenzierte Haltung dazu.
Ich würde Eltern auch nie generell von Impfungen abraten.
Es ist aber auch bekannt, dass es öfter, als offiziel zugegeben,
zu Impfschäden kommt und dass Impfungen auch nicht immer sicher schützen.
Das Thema Impfungen ist derart komplex, dass es mir schwerfällt hier in Kürze dazu ausführlich Stellung zu nehmen. Es gibt hierzu umfangreiche Bücher, die sich mit dem Thema auseinandersetzen.
Da du ja auch immer Quellen, Zahlen und Statistiken haben möchtest, muss ich erst mal in der Literatur nachsehen.
Ich melde mich dann wieder.
Gruß
Crotalus
Bitte bereichere die Diskussion mit objektiv nachvollziehbaren
Argumenten, die gegen das Impfen sprechen. Ansonsten müßte ich
den Schuster bitten, bei seinen Leisten zu bleiben, so wie
auch ich das auch tue, wenn es um spezielle, rein
alternativmedizinische Fragestellungen geht
Ok, ich darf als Heilpraktiker nicht impfen, bleibe aber dennoch bei meinen „Leisten“ wenn ich mich mit dem Thema beschäftige, da ich mit den Auswirkungen der Impfungen zu tun habe (Neurodermitis,Allergien, Entwicklungsstörungen etc. etc. nach Impfungen)
Was das Jugendamt betrifft: die haben Eltern, die ihr Kind nicht impfen lassen wollen, nicht reinzureden und das ist auch gut so.
Ein radikaler Impfgegner,. ein Dr. Buchwald hat auch Zahlen und Statistikehn für dich: http://www.balance-online.de/texte/076.htm
Ansonsten kann man/frau sich auch bei http://impfkritik.de
informieren (dort sind auch links pro-impfung)
Gruß
Crotalus
Wie ich feststelle, hat meine bescheidene Selbsterfahrung ja heftige Reaktionen hervorgerufen. Ich bin sehr beruhigt, daß es wenigstens Dich gibt, der sich um die Weltgesundheit sorgt und einschreitet, wenn es erforderlich wird!
Ich habe nicht vor, mir jetzt in den nächsten Tagen einen Glaubenskrieg zu liefern. Ich beschäftige mich seit 8 Jahren mit den positiven und strittigen Aspekten der Impfungen, und wenn Du es ernst nimmst mit dem ärztlichen Gewissen und dem Hippokratischen Eid, der jeden Arzt dazu verpflichtet, niemandem wissentlich Schaden zuzufügen, wäre es nur fair, wenn Du dieses Recht auch Deinen Kollegen zugestehst, oder?
Falls ich vorgehabt hätte, eine wissenschaftlich korrekte Abhandlung zu diesem Thema zu schreiben, hätte ich sie an „Lancet“ geschickt. Aber wie ich gelesen habe, wird ja bereits dafür gesorgt, daß Du entsprechende Literaturhinweise erhältst.
Nein, an einem Glaubenskrieg bin ich nicht interessiert, aber an einer sachlichen Auseinandersetzung über das, was über Impfungen bekannt ist. Auf der Glaubensebene kann man Impfungen annehmen oder ablehnen, was einen aber nicht an einer Auseinandersetzung mit der Wissensebene hindern sollte. Der letzere Ansatz versetzt einen ja erst in die Lage, den Patienten objektiv und ohne ideologische Verzerrungen über Risiken und Nebenwirkungen einer Impfung zu informieren, damit dieser sich selbst für oder gegen die Impfungen entscheiden kann.
Für mich sprechen die objektiven Daten eindeutig für Schutzimpfungen. Wenn Du andere objektive Informationen z.B. darüber hast, daß geimpfte Kinder eine relative Immunsuppression gegenüber anderen Keimen erleiden, so wäre ich interessiert, mehr darüber zu hören. Ich warte also weiterhin auf den Beleg für Deine Angaben.
Danke für die Links. Der zweite ist ja recht differenziert, bringt aber keine objektiven Daten, die Quintessenz ist also die Information, daß der Autor der Website Impfungen kritisch sieht. Dennoch wird gut (und nicht nur einseitig) argumentiert.
Der erste Link ist ja, wie Du selbst sagtest, von einem radikalen Impfgegner geschrieben. Er bringt erfreulicherweise Daten ein, aber interpretiert z.B. ein Schaubild, welches den Rückgang von Hepatitisinformationen nach dem Start eines Impfprogrammes so um, daß Impfprogramme nichts bringen würden (also ein glatter Widerspruch zwischen Schaubild und Text). Bitte also dessen Informationen genau prüfen, ihm scheint es darum zu gehen, seine Argumente mit Studien zu stützen, die eine ganz andere Aussage machen! Auf dem ersten Blick merkt man das gar nicht, das ist das Gemeine daran.
Diskussionsstil
Hallo Oliver,
Ich möchte mich kurz dazu äußern, wie du mit Heidi umgegangen bist. Die Frau ist zum 1. Mal in diesem Forum und bekommt von dir sofort Prügel.
Du kannst gern anderer Meinung sein, aber ich finde, dass man mit jemandem, der sich hier zum ertsen Mal zu Wort meldet, so nicht umgehen kann.
Ich hoffe, dass du die Heidi mit deiner überzogenen Attacke nicht vergrault hast, denn sie wäre mit ihren Fachkenntnissen als praktizierende Äztin eine Bereicherung für dieses Forum.
Wie wärs denn mit einer Entschuldigung ?
da hat man zur Sache nichts mehr zu sagen, also kommmt man dann eben auf dieser Ebene. Sorry, daß mir Deine Links nicht geschmeckt haben, aber da kann ich ja auch nichts dafür.
Wenn hier Dinge behauptet werden, die schlicht falsch sind, aber die geglaubt werden dürften, mit entsprechenden Folgen, dann darf ich hier wohl mich mindestens dazu äußern. Heidi ist, denke ich, resolut genug, um sich nicht durch mich vergraulen zu lassen. Was sowieso nicht meine Absicht wäre
da hat man zur Sache nichts mehr zu sagen, also kommmt man
dann eben auf dieser Ebene. Sorry, daß mir Deine Links nicht
geschmeckt haben, aber da kann ich ja auch nichts dafür.
Warum unterstellst du mir, dass ich zur Sache nichts mehr zu sagen hätte??? Ob mir meine Links nun "schmecken " oder nicht ist für mich auch nicht soooo wichtig.
Im Moment war dein Diskussionsstil für mich viel wichtiger, weil ich es extrem übertrieben fand, wie du dich auf die Heidi gestürzt hast.
Wenn hier Dinge behauptet werden, die schlicht falsch sind,
aber die geglaubt werden dürften, mit entsprechenden Folgen,
dann darf ich hier wohl mich mindestens dazu äußern. Heidi
ist, denke ich, resolut genug, um sich nicht durch mich
vergraulen zu lassen. Was sowieso nicht meine Absicht wäre
Woher willst du denn wissen, was richtig und falsch ist.
Als Student der Medizin solltest du die Erfahrung und das Wissen von schon länger praktizierenden KollegInnen zumindest erst einmal lesen, in Ruhe prüfen und natürlich auch diskutieren; aber bitte dann auch in einer angemessenen Form.
Ich habe zwar ein weinig Verständnis für dein Temperament, erwarte aber immer noch, dass du dich hier bei der Heidi für dein Verhalten entschuldigst.
(oder hast du etwa deine letzte Tollwutimpfung versäumt ?)
Achtung Scherz, Witz, nicht böse gemeint etc.
Woher willst du denn wissen, was richtig und falsch ist.
Ich schätze mal, du vergißt einen wichtigen Aspekt der Medizin: Die moderne Medizin ist wissens- und nicht erfahrunsbasiert. Eine entscheidnde Aunahme sind manuellmedizinisch-technische Tätigkeiten (so z.B. wird ein erfahrener Chirurg i.A. besser operieren als ein Neuling). Wenn Du Dich vom Begriff „Erfahrung“ nicht verabschieden willst, dann kann ich es auch mal so ausdrücken: Studien summieren die niedergeschriebene, objektivierte, systematisch untersuchte (und nicht etwa diffus aus dem Gedächtnis gezauberte) Impferfahrung an tausenden bis zehntausenden Patienten und machen aus „Erfahrung“ „Wissen“. Auf diese Patientenzahl kann ein einzelner gar nicht mehr kommen.
Die Contergan-Effekte konnten z.B. nur durch eine Studie aufgedeckt werden, da der einzelne Geburtshelfer bestenfalls ein, zwei Fälle sah und er somit keine Chance hatte, das ganze in statistischen Zusammenhang mit dem Medikament zu sehen (er hat im gleichen Zeitraum hunderte von Patientinnen behandelt, bei denen trotz Contergan das Kind gesund zur Welt kam). Schau Dir mal den Link hier an, der bringt es ganz gut auf den Punkt, wie wissensbasierte Medizin heute funktionert: http://www.medizinstudent.de/seite.php3?inhalt=conte…
Die dort vorgestellten Wissensquellen „bedienen“ kann übrigens jeder. Auch Laien. Und natürlich auch Naturheilkundler. Nicht umsonst proipagiere ich hier ja immer wieder diese Quellen und helfe lediglich bei deren Interpretation. Wobei selbst hier noch Zurückhaltung angebracht ist.
Erhfahrungsanwendung ist erst dann berechtigt, wenn über ein Verfahren keine Daten vorliegen, wie z.B. in der Alternativmedizin oft der Fall.
Heidi wird sich (wie jeder) daran gewöhnen müssen, nicht nur mit inhaltlicher Kritik, sondern auch mit persönlichen Anfeindungen und nichtobjektiven Vorurteilen kämpfen zu müssen. Ersteres anzuwenden, finde ich in Ordnung, letzteres (Vorurteile) überlasse ich anderen:
„Wenn du in deiner Nähe einen Arzt für Naturheilkunde findest, kannst du es mit ihm versuchen. Das Problem ist nur, das diese angeblichen Ärzte für Naturheilkunde oft wenig Ahnung von der Naturheilkunde haben und sich viele dieser Ärzte das Schild mit der Bezeichnung Naturheilkunde eher aus finanziellen Gründen an die Tür schrauben.“
Heidi wird sich (wie jeder) daran gewöhnen müssen, nicht nur
mit inhaltlicher Kritik, sondern auch mit persönlichen
Anfeindungen und nichtobjektiven Vorurteilen kämpfen zu
müssen. Ersteres anzuwenden, finde ich in Ordnung, letzteres
(Vorurteile) überlasse ich anderen:
Ich denke, dass Heidi sich nicht daran gewöhnen möchte, sich hier von dir anpinkeln zu lassen.
Ich hatte ja gehofft, dass du dich bei ihr für dein rüpelhaftes Benehmen entschuldigen würdest. Leider scheinst du dazu nicht in der Lage zu sein.
(Nun musst du doch zur Tollwutimpfung)
„Wenn du in deiner Nähe einen Arzt für Naturheilkunde findest,
kannst du es mit ihm versuchen. Das Problem ist nur, das diese
angeblichen Ärzte für Naturheilkunde oft wenig Ahnung von der
Naturheilkunde haben und sich viele dieser Ärzte das Schild
mit der Bezeichnung Naturheilkunde eher aus finanziellen
Gründen an die Tür schrauben.“
Das ist kein Vorurteil, sondern leider Realität.
Es gibt einige sehr gute Ärzte für Naturheilkunde. Einige davon konnte ich auf Fortbildungen kennenlernen.
Es gibt aber auch leider sehr viele Pseudonaturheilkundler, die sich nach dem Trend richten und damit noch ein paar Mark mehr verdienen wollen. Diesen Leuten kann ich nicht allzuviel Kompetenz zurechnen.
In meinem Wohnumfeld hat mittlerweile jede 2. Arztpraxis die Zusatzbetzeichnung „Naturheilverfahren“. Darunter sind auch knallharte Schulmediziner, die bislang nur milde und arrogant lächelten, wenn Verfahren der Naturheilkunde erwähnt wurden.
Plötzlich, quasi über Nacht hat sich dann alles geändert und sie bieten Verfahren an, die du als unwissenschaftlich und suspekt kritisieren würdest.
Mein eigener Hausarzt hat übringens auch diesen plötzlichen Wandel vollzogen. Ich kenne diesen Mann seit vielen Jahren und war mehr als erstaunt.
Was mich daran so ärgert ist, dass diese Mediziner, die ja gar keine überzeugten geschweige denn kompetente Naturheilkundler sind, der Naturheilkunde großen Schaden zufügen, denn dann, wenn man es nicht richtig kann, dann funktioniert es auch nicht richtig und die Patienten wenden sich entäuscht von der Naturheilkunde ab ( hat ja auch nix genutzt).
Ich käme ja auch nicht auf die Idee z.B. Herzoperationen durchzuführen (könnte mir keiner verbieten), weil ich es nun mal nicht kann.
Noch eine letzte Anmerkung zu deinen so geliebten Studien.
Ich habe heute den Vormittag beim Zahnarzt verbracht und im Wartezimmer den Focus gelesen. Dort wurde von einer Studie amerikanischer Wissenschaftler in Korea berichtet.
Es ging um koreanische Frauen und künstliche Befruchtung.
Im Nebenzimmer saßen christliche Frauen und haben für den Erfolg des Eingriffs gebetet. Schwups, die Erfolgskurve ging steil nach oben. Wenn diese Studie methodisch ok war, wirst du dann fromm und fängst auch an zu beten???
Ich denke, dass Heidi sich nicht daran gewöhnen möchte, sich
hier von dir anpinkeln zu lassen.
Na! Stichwort Diskussionstil/Auusdrucksweise: So langsam mußt Du Dir mal selbst den Schuh anziehen, den Du mir gerne überstreifen würdest
(Nun musst du doch zur Tollwutimpfung)
Mein eigener Hausarzt hat übringens auch diesen plötzlichen
Wandel vollzogen. Ich kenne diesen Mann seit vielen Jahren und
war mehr als erstaunt.
Ja, ich kann schon verstehen, daß man sich als Naturheilkundler über so etwas ärgert.
Es ging um koreanische Frauen und künstliche Befruchtung.
Im Nebenzimmer saßen christliche Frauen und haben für den
Erfolg des Eingriffs gebetet. Schwups, die Erfolgskurve ging
steil nach oben. Wenn diese Studie methodisch ok war, wirst du
dann fromm und fängst auch an zu beten???
Hängt davon ab, ob die Patientinnen über diese Maßnahme wußten und an deren Erfolg glaubten oder nicht (Stichwort Doppelblind ja/nein). Vorgänge im inneren des Gehirns sollten durchaus Auswirkungen haben können auf den Erfolg der Befruchtung.
Ich wollte bestimmt nicht Diskusionen auslösen, die am eigentlichen Thema vorbeigehen.
Fazit: Letztendlich weiss ich immer noch nicht was ich machen soll.
Als ich neulich meine alte Kinderärtzin getroffen hatte, meinte sie mit ihrer 30 jährigen Erfahrung: Sinn macht die Pneumokokken-Impfung nur wenn das Kind mehrfach krank war, und ein Geburtsgewicht von unter 2500 g hatte.