es sind nicht alle Kinderärzte gleich gut
Hallo Oliver,
… an Deiner Stelle würde ich … bei einem
anderen Kinderarzt …fragen.
Wie wäre es mit dem eigentlichen Kinderarzt?
Der Gedanke ist mir auch gekommen, bevor ich mein Posting schrieb. Aber erfahrungsgemäß gibt es nicht allzuviele Ärzte, die Zweifel von den Eltern freundlich neutral akzeptieren. Was bin ich schon auf die Schiene von „typisch hysterische Mutter“ geschoben worden, obwohl ich mir Mühe gebe, bewußt in der Sprechstunde den Spagat zwischen Respekt vor dem Wissen des Arztes und gesunder Skepsis so gelassen wie möglich zustande zu bringen.
Ein Kinderarzt hat mir permanent (über den Winter hinweg) Antibiotika verschrieben, und empfahl mir die Tochter auch im Winter in der Wohnung barfuß gehen zu lassen.
Der andere Arzt fing mit Eigenblutbehandlung an, und ließ mich Allergikerbettwäsche besorgen.
Meine Tochter hat schlichtweg enge Nebenhöhlen, die trotz gesunder Lebensweise sich durch einen einfachen Schnupfen zusetzen und damit einen Rattenschwanz an häßlichen Erkältungserscheinungen nach sich ziehen.
deshalb…
6 Monate erscheint mir auch zu lang und nicht sinnvoll - rein
gefühlsmäßig.
Gefühle sind in dem Fall fehl am Platz.
…habe ich mich daran gewöhnt, wenn bei mir Zweifel zu stark werden, und ich mit den Aussagen des Kinderarztes nicht zurecht komme, meiner Intuition nachzugehen. Damit bin ich bisher gut gefahren. Aber!!! ich bin mir über meine Unzulänglichkeiten sehr wohl bewußt, und werde immer wieder einen Arzt aufsuchen, wenn es brenzlig wird.
Umckaloabo-Tropfen (aus der Apotheke) - 3 x täglich - wirkt
wie Antibiotika, damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht
enthält Alkohol!!!
Jau, aber mir saufan des Zeich ja net auf oimal zsam
)))
3 Tage lang dreimal täglich in eine Tasse Tee 12 Tropfen
3 Tage einmal morgens in eine Tasse Tee 12 Tropfen
danach war meine Tochter mit ihren Pfadfindern auf einen Gewaltmarsch durch Matsch und Regen unterwegs, und hat´s prima überstanden.
ein Teufelszeug, ehrlich.
Mit Antibiotika war sie bisher 2 Wochen lang körperlich regelrecht schlapp.
Vor einigen Jahren haben wir in einem ganz kleinen Ort gewohnt, der einen hoffnungslos überlaufenen aber erstklassigen Kinderarzt hatte. Dem habe ich blind vertraut, mit dem konnte ich ganz vernünftige Dialoge halten, von Mensch zu Mensch, von besorgter Mutter zu erfahrenem Arzt und Vater, von Konsument zu Dienstleister.
Jetzt wohnen wir in einer großen Stadt, wo ich angefangen habe der Kinder wegen so eine halbe Medizinerausbildung zu machen (viel über Hausmittel zu lesen), weil ich mit den Kinderärzten hier einfach nicht klar komme.
Ich habe das so akzeptiert, habe Gott-sei-Dank (toi-toi-toi) gesunde Kinder, einen ordentlichen Hausarzt, und suche dann den Kinderarzt auf, wenn für Kinder spezifische Krankheiten auftauchen - also Fachwissen nötig wird.
Deinen Link schau ich mir gleich mal an, bin sehr interessiert.
viele Grüße
Claudia