Chronische Bronchitis bei Kindern

Hallo,

mein Sohn hatte ein Bronchitis, die chronisch zu werden drohte (laut Hausarzt mit der Gefahr von Asthma). Nun ist - nach regelmäßiger Anwendung von „flutide junior 25“ - mein Sohn (fast 2 Jahre) beschwerdefrei. Eine Ärztin rät, die Behandlung bis zum März vorbeugend fortzusetzen. Warum?

Bei Antibiotika, wo der lange Gebrauch die Neubildung hemmt, sehe ich die Anwendung ein. Wie ist es hier? Kann man für einen Laien - der nicht unaufgeschlossen ist - in diesem Fall die wirkliche Begründung einer Medikation rechtfertigen? Oder ist die Anwendung nur der Schutz vor möglichen Komplikationen?

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hallo,

ich kenn dieses mittel nicht, aber ich hatte als kleinkind auch chronische bronchitis, geheilt haben mich 3 mehrmonatige Kurauf-enthalte in Bad rothenfelde mit täglichen spaziergängen längs der Salinen im alter von 3 - 5 und 4 jahre lang , jede woche 3 spritzen beim Doc injezieren lassen, keine ahnung was das war, aber bei bedarf kann ich nachfragen

es ist immer so , ein heilmittel darf nicht abgesetzt werden, wenn die beschwerden verschwunden sind, sondert erts wenn jedwede spur der krankheit getilgt ist, da es auch latente krankheiten gibt die nicht spürbar sind…
ciao norbert

Thomas Miller

Hallo Thomas,

bei Steroidtherapien wird (ganz allgemein gesagt) oft der Fehler gemacht, die Therapie nach Abklingen der Symptome sofort abzusetzen, was zum Wiederaufflammen der Erkrankung führen kann. Man sollte also schon die Therapie einige Zeit fortsetzen und dann, nach Möglichkeit, das Präparat nicht schlagartig absetzen, sondern ausschleichen.
Inwiefern das alles für eine chronische Bronchitis bei Kindern zutrifft, und wie lange „einige Zeit“ konkret ist, kann ich Dir nicht sagen. Ein halbes Jahr erscheint mir allerdings auch eher lange. Wobei die Nebenwirkungen von inhalativen Steroiden sich allerdings auch in Grenzen halten.

Sind denn die Bronchien beim Abhören vollständig frei? Vielleicht hört man noch ein Pfeifen, und deshalb ist Euer Arzt noch vorsichtig.

Oliver

Hallo, Thomas!

Zu diesem Medikament kann ich dir konkret leider nichts sagen, aber die Geschichte mit immer wiederkehrender Bronchitis, Lungenentzündung etc. kenne ich von meinem Jüngsten. Wir haben uns damals ein Inhalationsgerät verschreiben lassen. Ob das die Kassen heute noch zahlen, weiß ich nicht. Das Gerät heißt Pari-Boy und ist ein Vernebler, wie er auch in Arztpraxen eingesetzt wird. Jedenfalls hat Lauritz im akuten Fall das Inhalieren mit Mucosulvan (wird das so geschrieben?) Inhalationslösung (ist verschreibungspflichtig!) und schon bei anfänglichem Husten mit Kochsalzlösung sehr geholfen. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit für euch?

Gruß vom
Sams

Hallo Norbert,

schönen Dank für deinen Erfahrungsbericht.

Eine Kur ist aber nicht nötig, weil die Bronchitis ja nur drohte, chronisch zu werden.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hallo Sams,

tja, genau so ist es bei uns verlaufen.
Und den Pari-Boy haben wir auch.

Schönen Dank aber trotzdem für den Tipp.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hallo Oliver,

Man sollte also schon die Therapie einige Zeit
fortsetzen und dann, nach Möglichkeit, das Präparat nicht
schlagartig absetzen, sondern ausschleichen.

ja, so steht es auch im Beipackzettel zum Medikament.
Nur ist die Situation bei meinem Sohn so, dass die Ärztin gesagt hat, dass er beschwerdefrei und auch kein Pfeifen zu hören sei. Gleichwohl hat sie die tägliche Dosierung nicht reduziert.

Mein Sohn war etwa 1 Jahr krank (Bronchitis) mit der Gefahr, dass es chronisch wird bis hin zu Asthma - so war die Diagnose.
Nachdem er das Medikament ein halbes Jahr jetzt genommen hat, finde ich das oben beschriebene Vorgehen der Ärztin etwas merkwürdig.

Vielleicht kannst du was mit dem Beipackzettel anfangen. Dort steht (u. a. natürlich):
„Flutide Junior 25 Dosier-Aerosol
Arzneilich wirksamer Bestandteil: Fluticason-17-propionat
1 Sprühstoß enthält enthält 0,025 mg (zusätzlich Suspension und Treibmittel)
Anwendungsgebiete: Bronchialasthma aller Schweregrade, nicht zur Akutbehandlung eines Asthmaanfalles geeignet.“

Und dann natürlich die üblichen Sachen, z. B. dass das Medikament bei Kindern unter 4 zu wenig getestet ist (Mein Sohn wird im Januar 2).

Wobei die Nebenwirkungen von inhalativen Steroiden
sich allerdings auch in Grenzen halten.

Aber unangenehm ist es schon.

Schönen Dank für deine Antwort
und herzliche Grüße

Thomas Miller

Hallo Thomas
Das „flutide junior 25“ hat laut Roter Liste die Indikation Bronchialasthma. Warum euer Hausarzt diese Mittel bei einer Bronchitis anwendet ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Langzeitanwendung dieses Mittels zeugt von der Hilflosigkeit des Arztes, der anscheinend zu einer sinnvollen kausalen Behandlung nicht in der Lage ist.

mein Sohn hatte ein Bronchitis, die chronisch zu werden drohte
(laut Hausarzt mit der Gefahr von Asthma). Nun ist - nach
regelmäßiger Anwendung von „flutide junior 25“ - mein Sohn
(fast 2 Jahre) beschwerdefrei. Eine Ärztin rät, die Behandlung
bis zum März vorbeugend fortzusetzen. Warum?

Das möchte ich auch mal gerne wissen. Warum hast du sie nicht gefragt? Ich sehe hierzu keinen Grund. Cortison ist kein Heilmittel, sondern kann nur Symptome unterdrücken, die in der Regel nach dem Absetzen zurückkehren.

Bei Antibiotika, wo der lange Gebrauch die Neubildung hemmt,
sehe ich die Anwendung ein. Wie ist es hier? Kann man für
einen Laien - der nicht unaufgeschlossen ist - in diesem Fall
die wirkliche Begründung einer Medikation rechtfertigen? Oder
ist die Anwendung nur der Schutz vor möglichen Komplikationen?

Bei der eigentlichen Indikation des Mittels, dem Bronchialasthma, wird vom Hersteller eine Dauertherapie empfohlen. Bei der Bronchitis ist das grober Unfug. Es gibt eine grosse Zahl von sinnvollen Behandlungsmöglichkeiten, die auch zu einer Heilung führen und die du deinem Kind nicht vorenthalten solltest, wenn die Bronchitis wieder akut werden sollte.
Gruß
Crotalus

Hallo Thomas,

ich kann dir leider auch keine direkte Antwort geben :frowning:(
Trotzdem schreibe ich dir, weil mein Sohn in dem Alter ähnliche Erfahrung gemacht hat.
Bei meinem Sohn hat sich rausgestellt dass er Stauballergie hat.

Ist eine Allergie bei deinem Sohn ausgeschlossen?
Das kann man erstmal Anhand der Blutuntersuchung feststellen ob eine Allergie überhaupt besteht, wenn ja, kann man mit einem Allergietest feststellen auf was das Kind allergisch ist.

Mein Sohn ist nach einer Desensibilisierungstherapie und ein Paar Urlaube an die Küste (Rezklima) geheilt. Das hat ein Paar Jahre gedauert, es hat sich aber gelohnt, er hat heute keine Allergie mehr.

Bezüglich Einnahme von Flutide-dings kannst du vielleicht bei lifeline unter experten nachfragen. Dort sitzen einige Ärzte, die gut Bescheid wissen:

http://www.lifeline.de/cda/page/modframe/1,1348,0-16…

Gruss und gute Besserung für deinen Sohn,
Maja

Hallo Thomas,

in meinem Kneippbuch steht, dass die Medikamente, die man bei Bronchitis verschrieben bekommt, der Regenerierung der geschädigten Atemorganwände dienen. Diese allein auf Dauer eingenommen können nicht wirklich eine Wiedererkrankung durch Bronchitis verhindern. Erfahrungsgemäß ist eine ganzheitliche Therapie nötig.
In wie weit dieses „flutide junior 25“ schädliche Nebenwirkungen hat, ob es Allergien auslösen kann, welche Einnehmedauer sinnvoll ist, würde ich an Deiner Stelle beim Hersteller des Medikaments, bei der Apotheke, bei einem anderen Kinderarzt oder bei Deiner Krankenkasse (die ja auch ihre Spezialisten haben) erfragen.
6 Monate erscheint mir auch zu lang und nicht sinnvoll - rein gefühlsmäßig. Es geht ja wohl darum, dass die Lunge und die Atemwege sich regenerieren. Da kann ein Mittel eventuell am Anfang des Heilungsprozesses unterstützen, aber die Zellneubildung erledigt der Körper von alleine. Wozu soll dann das Medikament noch gut sein?

Ich hätte da ja ein paar Maßnahmen, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe, denn mittlerweile knicke ich den Verlauf von Erkältungen vorzeitig ab und erspare mir so manchen Gang zum Kinderarzt (geh nur noch zu U-Untersuchungen):
warme Quarkwickel abends - lockert die Verschleimung, erleichtert das Abhusten
Baumwollhalstuch mit ein/zwei Tropfen Tymianöl aus der Apotheke über Nacht - Thymian erweitert Blutgefäße auch in der Lungengegend, und vermindert so die Hustenkrämpfe
ansteigende Fuß- oder Vollbäder, die Schweiß treibend wirken, zur Vernichtung der Bakterien und Stärkung der inneren Abwehrkräfte (nicht geeigenet, wenn Kind bereits Fieber hat)
Umckaloabo-Tropfen (aus der Apotheke) - 3 x täglich - wirkt wie Antibiotika, damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht
gezielt Vitamin C einsetzen (Kohl und Sauerkraut, Kartoffeln, Obst, Tees mit O-Saft, rote Paprika usw…), um die Abwehrmechnismen im Darm zu stärken. Dabei Zucker und Weißmehl vermeiden, weil der Körper zur Verwertung dieser Stoffe Vitamin C braucht.
viel Trinken
Kneipp empfiehlt noch Heilnahrung (viel Rohkost), was mit Sicherheit sehr sinnvoll aber oft nicht so einfach umsetzbar ist. Wenn der Darm entlastet ist, dann erleichtert dies den Heilungsprozess gerade bei Erkältungskrankheiten.

So, das war´s. Es ist so kalt heute. Da könnte man den ganzen Tag von warmen Strandaufenthalten träumen, nicht wahr?

viele Grüße
Claudia

Hallo Crotalus,

schönen Dank für die ausführliche Antwort.

Das „flutide junior 25“ hat laut Roter Liste die Indikation
Bronchialasthma. Warum euer Hausarzt diese Mittel bei einer
Bronchitis anwendet ist für mich nicht nachvollziehbar.

Es hat ja geholfen. Verschrieben wurde es nicht vom Hausarzt, sondern im Krankenhaus (Kinderklinik). Auch der Rat, die Therapie zur Vorbeugung weiterzuführen, kam von dort.

Warum hast du sie nicht gefragt?

Das konnte ich nicht, weil meine Frau mit dem Kleinen da gewesen ist, nicht ich. :smile:

Bei der eigentlichen Indikation des Mittels, dem
Bronchialasthma, wird vom Hersteller eine Dauertherapie
empfohlen. Bei der Bronchitis ist das grober Unfug. Es gibt
eine grosse Zahl von sinnvollen Behandlungsmöglichkeiten, die
auch zu einer Heilung führen und die du deinem Kind nicht
vorenthalten solltest, wenn die Bronchitis wieder akut werden
sollte.

Danke schön, werde mich darüber informieren, wenn es nochmal auftritt, im Moment zum Glück nicht.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hallo Claudia,

schön von dir zu hören.

Wozu soll dann das Medikament noch gut sein?

Genau das frage ich mich auch.

Ich hätte da ja ein paar Maßnahmen …

Schöne Dinge, die ich mir notiert habe. Aber mein Sohn ist ja nicht mehr krank, er soll dieses Medikament ja zur Vorbeugung nehmen, was mir nicht einleuchten will.

Kneipp empfiehlt noch Heilnahrung (viel Rohkost) …

Mein Sohn (dieser) ist alles Mögliche, am liebsten aber Rohkost.

So, das war´s. Es ist so kalt heute. Da könnte man den ganzen
Tag von warmen Strandaufenthalten träumen, nicht wahr?

Der nächste Urlaub kommt bestimmt. Ich freu mich auch schon drauf. Wir haben geplant, noch einmal an die Cote d’Azur zu fahren, wahrscheinlich nach Menton, das liegt zwischen Monaco und Italien :smile: .

Schönen Dank für deine Ratschläge und
herzliche Grüße

Thomas

Hallo Maja,

Ist eine Allergie bei deinem Sohn ausgeschlossen?

ja, wurde getestet, aber die Idee ist trotzdem gut, zumal ich selbst Mehrfach-Allergiker bin.

http://www.lifeline.de/cda/page/modframe/1,1348,0-16…

Kann ich im Moment nicht erreichen, versuche es später nochmal.

Herzlichen Dank und schöne Grüße

Thomas Miller

Klarstellung
Hallo, Thomas
mich hat doch ein wenig erschrocken, mit wieviel Halbwissen und angelesenen Erfahrungen hier einige wahllos Tipps von sich geben.
Flutide ist ein gutes Mittel, um einem Wiederaufflammen einer Bronchitis vorzubeugen. Gerade, weil jetzt eher die kalte Jahreszeit vor der Tür steht, wird sicher der Kinderarzt eine Weiterbehandlung empfohlen haben.
Die Trennung zwischen Bronchitis, chronischer Bronchitis und Bronchialasthma ist sehr schwierig und letztendlich nur zeitlich zu treffen - d.h. am Anfang, beim ersten Mal, ist es eben eine Bronchitis, wiederholt sich das ganze häufiger, wird irgendwann einmal eine chronische Bronchitis daraus. Das Wort Asthma wird dabei meist eher vermieden, weil es abschreckend wirkt - aber letztendlich nur eine Wortwahl.

Umso schlimmer, dass hier jemand laienhaft aus der Roten Liste zitiert, behauptet, dein Kind habe ja kein Bronchialasthma, und deswegen könne man das Medikament ja auch sein lassen.

Wichtig ist, dass inhalative Steroide recht - wenn überhaupt - wenige Nebenwirkungen haben.

Vertrau Deinem Kinderarzt, er kennt dein Kind - und auch die Medikamente - besser, als so mancher hier.

Trotzdem machst Du Dir natürlich sorgen - die allgemeinen Tipps von weiter unten sind trotzdem sicher gut, ersetzen aber häufig nicht eine suffiziente medikamentöse Therapie.

Alles Gute für Eure Familie,
Oliver Harney

---------------------------------- (c; ------------------

Dr.med. Oliver Harney
Beratender Kinderarzt bei KIDNET
http://www.kidnet.de

Guide für Kinderheilkunde beim Internetportal CLICKFISH
http://www.clickfish.com/kinderheilkunde

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Schreiben Sie einfach eine leere Mail an [email protected]

Erfahrungsgemäß ist eine ganzheitliche

Therapie nötig.

Das ist richtig. Das stimmt für alle Krankheiten.

In wie weit dieses „flutide junior 25“ schädliche
Nebenwirkungen hat, ob es Allergien auslösen kann, welche
Einnehmedauer sinnvoll ist, würde ich an Deiner Stelle beim
Hersteller des Medikaments, bei der Apotheke, bei einem
anderen Kinderarzt oder bei Deiner Krankenkasse (die ja auch
ihre Spezialisten haben) erfragen.

Wie wäre es mit dem eigentlichen Kinderarzt?

6 Monate erscheint mir auch zu lang und nicht sinnvoll - rein
gefühlsmäßig.

Gefühle sind in dem Fall fehl am Platz.

Es geht ja wohl darum, dass die Lunge und die

Atemwege sich regenerieren. Da kann ein Mittel eventuell am
Anfang des Heilungsprozesses unterstützen, aber die
Zellneubildung erledigt der Körper von alleine. Wozu soll dann
das Medikament noch gut sein?

Um eine Infektion zu verhindern, die die Bronchien um Monate zurückwirft.

Ich hätte da ja ein paar Maßnahmen, mit denen ich gute
Erfahrungen gemacht habe, denn mittlerweile knicke ich den
Verlauf von Erkältungen vorzeitig ab und erspare mir so
manchen Gang zum Kinderarzt (geh nur noch zu
U-Untersuchungen):
warme Quarkwickel abends - lockert die Verschleimung,
erleichtert das Abhusten
Baumwollhalstuch mit ein/zwei Tropfen Tymianöl aus der
Apotheke über Nacht - Thymian erweitert Blutgefäße auch in der
Lungengegend, und vermindert so die Hustenkrämpfe
ansteigende Fuß- oder Vollbäder, die Schweiß treibend wirken,
zur Vernichtung der Bakterien und Stärkung der inneren
Abwehrkräfte (nicht geeigenet, wenn Kind bereits Fieber hat)

wirklich gut, ehrlich, Verneigung, Kneipp ist stolz, nein, wirklich

Umckaloabo-Tropfen (aus der Apotheke) - 3 x täglich - wirkt
wie Antibiotika, damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht

enthält Alkohol!!!

Viele Grüße

---------------------------------- (c; ------------------

Dr.med. Oliver Harney

Beratender Kinderarzt bei KIDNET
http://www.kidnet.de

Guide für Kinderheilkunde beim Internetportal CLICKFISH
http://www.clickfish.com/kinderheilkunde

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Schreiben Sie einfach eine leere Mail an [email protected]

Hallo Thomas
Das „flutide junior 25“ hat laut Roter Liste die Indikation
Bronchialasthma. Warum euer Hausarzt diese Mittel bei einer
Bronchitis anwendet ist für mich nicht nachvollziehbar. Die
Langzeitanwendung dieses Mittels zeugt von der Hilflosigkeit
des Arztes, der anscheinend zu einer sinnvollen kausalen
Behandlung nicht in der Lage ist.

Quatsch. Chronische Bronchitis = Bronchialasthma.

Cortison ist kein

Heilmittel, sondern kann nur Symptome unterdrücken, die in der
Regel nach dem Absetzen zurückkehren.

Quatsch. Cortison ist ein Hormon im Körper. Dieser braucht es zur Heilung.

Bei der eigentlichen Indikation des Mittels, dem
Bronchialasthma, wird vom Hersteller eine Dauertherapie
empfohlen. Bei der Bronchitis ist das grober Unfug.

s.o.

Es gibt

eine grosse Zahl von sinnvollen Behandlungsmöglichkeiten, die
auch zu einer Heilung führen und die du deinem Kind nicht
vorenthalten solltest, wenn die Bronchitis wieder akut werden
sollte.

das stimmt allerdings

---------------------------------- (c; ------------------

Dr.med. Oliver Harney

Beratender Kinderarzt bei KIDNET
http://www.kidnet.de

Guide für Kinderheilkunde beim Internetportal CLICKFISH
http://www.clickfish.com/kinderheilkunde

**** Newsletter Kinderheilkunde? ****
Schreiben Sie einfach eine leere Mail an [email protected]

Hallo Donioliv,

danke schön für die Antwort.

Die Trennung zwischen Bronchitis, chronischer Bronchitis und
Bronchialasthma ist sehr schwierig und letztendlich nur
zeitlich zu treffen

Die Symptome dauerten bei meinem Sohn etwa ein Jahr. Im Moment
ist er beschwerdefrei.

Nebenwirkungen …

Sor, aber damit kann man ja leben. Es ist nur eben sehr schwierig, das Kind zum Inhalieren zu bringen. Jedenfalls fördert „zwanghaftes Kindfesthalten“ nicht gerade das gute Verhältnis zwischen Vater und Sohn :smile: .

Vertrau Deinem Kinderarzt, er kennt dein Kind …

Nicht wirklich, wenn er es einmal in drei Monaten sieht. Der Kinder(haus)arzt hat uns ja ins Krankenhaus geschickt, weil er nicht weiterwusste. Und dort ist diese Vorgehensweise empfohlen worden.

Trotzdem machst Du Dir natürlich sorgen - die allgemeinen
Tipps von weiter unten sind trotzdem sicher gut, ersetzen aber
häufig nicht eine suffiziente medikamentöse Therapie.

Meine Frage zielte ja nicht auf Therapie, denn es sind ja keine Symptome mehr da, sondern auf Vorbeugung.

Alles Gute für Eure Familie,

Danke schön.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Quatsch. Chronische Bronchitis = Bronchialasthma.

Das ist ja was ganz Neues. Bronchitis = Bronchialasthma?
Die Sonderform der Bronchitis, die obstruktive Bronchitis hat zwar Symptome, die asthmaähnlich sein können, aber:
„Daran sind in dieser Altersgruppe vornehmlich eine Schleimhautschwellung und - sekretion, weniger ein Bronchospasmus, beteiligt…Obwohl ein asthmaähnliches Bild ensteht, ist auch der synonym gebrauchte Begriff „asthmatiforme“ Bronchitis nicht korrekt“ (nachzulesen bei:von Harnack/Koletzko
in „Kinderheilkunde“)

Cortison ist kein

Heilmittel, sondern kann nur Symptome unterdrücken, die in der
Regel nach dem Absetzen zurückkehren.

Quatsch. Cortison ist ein Hormon im Körper. Dieser braucht es
zur Heilung.
Dass Cortison ein körpereigenes Hormon ist, ist auch mir bekannt.

Ob bei der von Thomas beschriebenen Bronchitis Cortison indiziert ist, ist dennoch fraglich.

Die Geschichte mit Bronchitis=Bronchialasthma war ja wohl ein klassisches Eigentor (s.o.). Thomas hat von einer Bronchitis berichtet, die nach Meinung des Hausarztes chronisch werden „könnte“. Er hat also quasi prophylaktisch Cortison gegeben. On das sinnvoll ist, oder ob es da nicht bessere Alternativen geben könnte, darüber wird man ja wohl noch diskutieren dürfen.
Deine barsche und arrogante Art, alles mit „Quatsch“ zu kommentieren, zeigt mir, dass ich mal wieder ein empfindsames ärztliches Seelchen verletzt habe, indem ich es gewagt habe, die heilige ärztliche Autorität anzukratzen. Da habe ich dann wohl bei dir einen heftigen Beissreflex ausgelöst.

Gruß
Crotalus

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es sind nicht alle Kinderärzte gleich gut
Hallo Oliver,

… an Deiner Stelle würde ich … bei einem
anderen Kinderarzt …fragen.

Wie wäre es mit dem eigentlichen Kinderarzt?

Der Gedanke ist mir auch gekommen, bevor ich mein Posting schrieb. Aber erfahrungsgemäß gibt es nicht allzuviele Ärzte, die Zweifel von den Eltern freundlich neutral akzeptieren. Was bin ich schon auf die Schiene von „typisch hysterische Mutter“ geschoben worden, obwohl ich mir Mühe gebe, bewußt in der Sprechstunde den Spagat zwischen Respekt vor dem Wissen des Arztes und gesunder Skepsis so gelassen wie möglich zustande zu bringen.
Ein Kinderarzt hat mir permanent (über den Winter hinweg) Antibiotika verschrieben, und empfahl mir die Tochter auch im Winter in der Wohnung barfuß gehen zu lassen.
Der andere Arzt fing mit Eigenblutbehandlung an, und ließ mich Allergikerbettwäsche besorgen.
Meine Tochter hat schlichtweg enge Nebenhöhlen, die trotz gesunder Lebensweise sich durch einen einfachen Schnupfen zusetzen und damit einen Rattenschwanz an häßlichen Erkältungserscheinungen nach sich ziehen.
deshalb…

6 Monate erscheint mir auch zu lang und nicht sinnvoll - rein
gefühlsmäßig.

Gefühle sind in dem Fall fehl am Platz.

…habe ich mich daran gewöhnt, wenn bei mir Zweifel zu stark werden, und ich mit den Aussagen des Kinderarztes nicht zurecht komme, meiner Intuition nachzugehen. Damit bin ich bisher gut gefahren. Aber!!! ich bin mir über meine Unzulänglichkeiten sehr wohl bewußt, und werde immer wieder einen Arzt aufsuchen, wenn es brenzlig wird.

Umckaloabo-Tropfen (aus der Apotheke) - 3 x täglich - wirkt
wie Antibiotika, damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht

enthält Alkohol!!!

Jau, aber mir saufan des Zeich ja net auf oimal zsam :wink:)))
3 Tage lang dreimal täglich in eine Tasse Tee 12 Tropfen
3 Tage einmal morgens in eine Tasse Tee 12 Tropfen
danach war meine Tochter mit ihren Pfadfindern auf einen Gewaltmarsch durch Matsch und Regen unterwegs, und hat´s prima überstanden.
ein Teufelszeug, ehrlich.
Mit Antibiotika war sie bisher 2 Wochen lang körperlich regelrecht schlapp.

Vor einigen Jahren haben wir in einem ganz kleinen Ort gewohnt, der einen hoffnungslos überlaufenen aber erstklassigen Kinderarzt hatte. Dem habe ich blind vertraut, mit dem konnte ich ganz vernünftige Dialoge halten, von Mensch zu Mensch, von besorgter Mutter zu erfahrenem Arzt und Vater, von Konsument zu Dienstleister.
Jetzt wohnen wir in einer großen Stadt, wo ich angefangen habe der Kinder wegen so eine halbe Medizinerausbildung zu machen (viel über Hausmittel zu lesen), weil ich mit den Kinderärzten hier einfach nicht klar komme.
Ich habe das so akzeptiert, habe Gott-sei-Dank (toi-toi-toi) gesunde Kinder, einen ordentlichen Hausarzt, und suche dann den Kinderarzt auf, wenn für Kinder spezifische Krankheiten auftauchen - also Fachwissen nötig wird.

Deinen Link schau ich mir gleich mal an, bin sehr interessiert.

viele Grüße
Claudia

1 „Gefällt mir“

Servus Cortalus

Deine barsche und arrogante Art, alles mit „Quatsch“ zu
kommentieren,

Ja, hast recht,war ein wenig zu kindisch

zeigt mir, dass ich mal wieder ein empfindsames

ärztliches Seelchen verletzt habe,

Nee, nee, so schnell geht das nicht.

indem ich es gewagt habe,

die heilige ärztliche Autorität anzukratzen. Da habe ich dann
wohl bei dir einen heftigen Beissreflex ausgelöst.

Ja, gut gebrüllt, Löwe.
Mir kommt es im Gegenzug aber immer so vor, als ob das CORTISON, das Böse einen Beissreflex bei allen Eltern und diesen auslöst.
Sorry, wenn ich zu blöd daherkam, war ja gar nichts so gemeint, ich denke nur immer, dass man unbekannte Krankheitsvorgänge und Medikationen in diesem Forum nicht einfach so abkanzeln kann - ich war ja auch versucht.
Und Thomas schreibt oben ja selbst, dass diese Bronchitis bei seinem Sohn bereits ein Jahr anhält. Da kann man sich streiten, ob´s nicht doch schon a bissel chronisch wird, oder?

Also nochmal, nix für ungut, und auf weiter interessante Forumsgespräche, :wink:

Oliver