kürzlich sagte ich zum Augenarzt, ich hätte ein Hagelkorn im Auge. „Oh,“ sagte er, „behalten Sie’s im Auge!“
Na ja, genau so war’s nicht aber so ähnlich. Er hat mir nach seiner Untersuchung Tropfen verschrieben, die leider in sechs Wochen nichts verändert haben.
War das ein Placebo? Gibt es für ein Hagelkorn überhaupt eine wirksame Therapie?
Wer kennt eine und wie geht die?
Fragt
Pat
mit vielen Wünschen zum gutem Rüberkommen!
gar nicht gewusst, dass es „Hagelkörner“ überhaupt gibt - kannte nur Gerstenkorn.
Hier hab ich was für Dich gefunden:
—schnipp—
Was ist ein Hagelkorn ?
Im Gegensatz zum Gerstenkorn schmerzt das Hagelkorn kaum. Wie eine kleine Erbse sitzt es unter der Haut im Ober- oder Unterlid (-> siehe Bild unten). Es verschwindet fast nie spontan und besteht meist schon Monate bis der Betroffene “es endlich leid” ist. Hier hat sich in einer verstopften Lidranddrüse eine Entzündung aber ohne Bakterien und Eiter abgekapselt. Der Körper hat den entzündlichen Bereich einfach “verpackt und abgelegt”. Dadurch kommt er selbst nicht mehr heran und der “Zellmüll” bleibt einfach liegen.
Wie kann ich es behandeln ?
Alle beim Gerstenkorn angewandten Mittel helfen nichts [Anmerkung von mir: zum Gerstenkorn steht auch was auf dieser Seite, dann weiß man, was nichts hilft]. Im Prinzip kann man entweder damit leben, denn es ist ungefährlich und stört allenfalls kosmetisch oder man entfernt es in örtlicher Betäubung. Da dies meist von der Lidinnenseite erfolgen kann, sieht man auch keine Narben. Lässt man es längere Zeit bestehen können jedoch bei größeren Exemplaren Hautverdünnungen darüber entstehen, die sich rötlich verfärben. Dann ist es schon “schöner” wenn man es vom Augenarzt entfernen lässt. Schwankungen in der Größe bei längerem Bestehen sollten übrigens nicht zu der Hoffnung verleiten, “das geht schon weg”.