Hallo,
vielen Dank für die Ausführungen.
Ein paar kleine Nachfragen habe ich noch:
1. mit was für Frequenzen wird dabei üblicherweise gearbeitet?
ob es "übliche" Frequenzen gibt, weiss ich nicht; der Bereich ist da relativ groß. Realistisch sind Impulsfrequenzen zwischen 100 Hz und einigen kHz. Die Hochfrequenz dürfte zwischen 50 und 500 kHz liegen.
2. gibt es eine zusätzliche/andere Methode, um nachzuweisen,
das es sich bei den bläulichen Strukturen um Koronaentladungen
handelt?
hmmm... wie weisst man Koronaentladungen nach ? .... Vielleicht mit der Nase. Dabei entstehen in erheblichem Maße Ozon und Stickoxyde.
3a) gibt es auch einen sinnvollen (nicht esoterischen)
Anwendungszweck dieser Fotografietechnik?
ist mir nicht bekannt. Es soll aber in der UDSSR Versuche dazu gegeben haben, z.B. bei geologischen Untersuchugen, um Bodenschätze zu finden. Eine nette Spielerei ist es auf jeden Fall.
3b) Wozu interessiert man sich überhaupt für die räumliche
Verteilung von Koronaentladungen?
Naja, die Bilder sind doch recht hübsch. Was liegt näher, als zu versuchen, daraus irgendwelche Rückschlüsse auf das Fotografierte Objekt zu ziehen. In der Esoterik-Szene stürzt man sich ja ganz gerne auf alles, was einen Hauch von Mystik verbreitet :-)
Jörg