Thermodynamik
Von: , Frage gestellt am So, 25. Mai 2003
Hallo,
ich hab ein Problem mit folgender Aufgabe:
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Gegeben sind zwei isolierte Behälter mit dem Volumen V1 und V2. Beide sind mit dem gleichem idealen Gas bei gleicher Temperatur T0 und gleicher Teilchenzahl N gefüllt. Nun werden beide Behälter miteinander verbunden, sodass das kombinierte (ebenfalls isolierte) Volumen V=V1+V2 ist.
Frage: Wieviel Arbeit kann bei diesem Vorgang maximal nach außen abgegeben werden?
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Mein Problem ist jetzt, dass ich zwei verschiedene Lösungen komme, je nach dem welchen Ansatz ich verwende!
1.
Wenn ich annehme, dass der Vorgang isotherm ist, dann ändert sich die innere Energie wegen dU=Cv*dT=0 nicht, außerdem ist alles isoliert also ist auch keine Wärmeaustausch möglich: dQ=0. Das ergibt nach dem ersten Hauptsatz für die abgegebene Arbeit:
dU=dQ+dW <=> 0=dW
2.
Wenn ich aber die Tatsache heranziehe, dass bei einem isothermen Prozess die maximal abgebbare Arbei gleich der Abnahme der freien Energie F=U-TS ist, (also dW=dF), komme ich auf:
dW=dF=dU-SdT-TdS = -TdS, da dU=dT=0.
Die Entropie ändert sich doch aber bei dem Vorgang auf jeden Fall, er ist immerhin irreversibel, also ist auch dS <> 0 und damit auch dW<>0!
Also wie jetzt??
Kennt sich damit jemand aus?
Gruß
Oliver
