Re: Parameter einer Abklingkurve aus Messwerten
Moin,
Tach,
ich möchte Parameter einer Abklingkuve
Eine ... was?
aus kontinuierlich
einlaufenden Messwerten heraus bestimmen. Nun kann ich das
zwar einfach machen, wenn ich in konstanten Zeitintervallen
die Signale betrachte.
Problem:
Der Abfall geht nur gaaanz langsam, so daß ich lieber ein
Funktion auf konstanten Wertdifferenzen aufbauen wollte. Also.
Wert 121 bei 10sek.
Wert 120 bei 50sek.
Wert 119 bei 3 min
Bin gerade zu blöd zum Umstellen. Kann man da mit der
Halbwertszeit rangehen.
Ich mutmasse mal, dass Du mit Abklingkurve eine Exponentialfunktion mit negativem Exponenten, also: f(t):=c1+c2e-c3(t-c4), meinst. Die ci (in der Reihenfolge: Endwert fuer t->oo, 'Geschwindigkeit' des Abfalls, Zeitkonstante und Startwert des Abklingprozesses) musst Du noch bestimmen. Wenn Du vier Messwerte hast kriegst Du vier Gleichungen mit vier Unbekannten ... ist es das, was Du meinst?
Das Umstellen ist Fleissaufgabe. Ich wuerde Dir aber dringend anraten, den Startzeitpunkt c4 und den Endwert c1 durch scharfes Ansehen der Messpunkte zu bestimmen (oder einfach beide auf Null zu setzen), dann vereinfacht sich Sache erheblich und Du brauchst auch nur zwei Messpunkte (t1, y1) und (t2, y2):
c2=-(c1-y1)/e(ln((c1-y1)/(c1-y2))*(t1-c4)/(t1-t2)
c3=-ln((c1-y1)/(c1-y2))/(t1-t2)
(wenn ich mich nicht verrechnet hab).
HTH,
Gruss vom Zentrum.