Re^7: Wasserspaltung.....
Hallo,
Ich tippe auf eine chemisch-elektrolytische Reaktion.
So seh' ich das auch nach den Videos.
Wenn da
auch noch verschiedene Metalle in dem Magneten eingebaut sind
kann es sogar zu einer Spannung kommen.
Es sind offensichtlich zwei verschiedene Metalle, zwischen denen dann natürlich eine Spannung entsteht, wenn man sie in (Salz-)Wasser legt. Den Versuch kann man natürlich mit vielen verschiedenen Metallen selber durchführen (Leitungswasser, Kochsalz, zwei Münzen / Büroklammern etc.). Ganz normaler Batterieeffekt. Es gab sogar mal bei Conrad eine 'Kartoffeluhr', also eine LCD-Uhr, die durch Elektroden in zwei 'in Reihe geschalteten Kartoffeln' betrieben wurde. Absolut nichts neues.
Die Reaktion kann aber auch rein chemisch sein. Allerdings
waeren Bauteile damit wohl kaum stabil.
Chemische Reaktion ist das natürlich schon. Da die beiden Metalle im Magneten miteinander verbunden sind, bewirkt die Spannung eine Elektrolyse. Also eine Spaltung des vorhandene Wassers in Wasserstoff und Sauerstoff.
Sei versichert: Magnetfelder spalten kein Wasser. Siehe
Fusionsreaktor. Da hates eine Wasserkuehlung und etliche Tesla
Magnetfeld und nichts passiert, ausser dass das Wasser stroemt
und dabei kuehlt.
Ist logisch, insofern ziehe ich diesen Teil meines ersten Postings kleinlaut zurück. Zum Rest: Da es sich nun offensichtlich doch um eine normale Batterie handelt, verbraucht sich das Material natürlich. Wobei es völlig nebensächlich ist, ob es sich um einen Magneten handelt oder um nichtmagnetisiertes Material. Es geht ja nur um die Spannung zwischen den beiden im Salzwasser befindlichen Stoffe. Das Salz wird übrigens benötigt, da dieses die Ionen liefern muß, die überhaupt erst einen Stromfluß zulassen. Destilliertes Wasser würde nicht gehen. Daß es mit einem Neodymmagneten anscheinend besser geht, liegt an der entstehenden Spannungsdifferenz der hier beteiligten Metall'partner'. Und daß es richtig los geht, wenn man von außen eine zusätzliche Spannung anlegt, kann man sich auch vorstellen. Soooo toll ist die selbstgebastelte Batterie nämlich nicht (zu großer Innenwiderstand wegen zu geringer Oberfläche des Materials). Aber die Gasbildung ist natürlich völlig unabhängig von Rechts- oder Linksdrehung. Dies bezieht sich nur auf die Drehrichtung der entstehenden Strömung im Wasser. Wobei ich nicht sicher bin, ob diese Strömung von außen vorgegeben wurde (außerhalb des Bildes), oder durch die vom Magneten abgesprengten (evt. magnetisierbaren) Partikel hervorgerufen wurde.
Axel