EM-Wellen und Hertz'scher Dipol

Von: , Frage gestellt am Mi, 24. Sep 2003

Hallo!
Ich bin Chemie-Student und habe Verständnisprobleme beim obigen Thema:
Es wäre sehr nett, wenn jemand die Zeit finden würde, mir den folgenden Sachverhalt zu verdeutlichen.

1. Was ist zwingend nötig, um eine EM-Welle zu erzeugen, und warum bewegt sich diese vorwärts? Das ist im Bezug auf den Hertz'schen Dipol gefragt; ich habe die Funktionsweise eines Schwingkreises verstanden, aber ich kann noch nicht begreifen, wie mann dadurch von Geisterhand Lampen zum Leuchten bekommt. Ich weiss, das ich an der "Spule" im aufgespannten Schwingkreis ein sich änderndes B-Feld habe, das wiederum ein E-Feld erzeugt, ich kann diesen Gedankengang aber leider nicht wirklich fortsetzen.

Vielen Dank für Hilfe
Benedikt

14 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 27 Minuten 0 hilfreich
    Re: EM-Wellen und Hertz'scher Dipol

    Hallo!
    Ich bin Chemie-Student und habe Verständnisprobleme beim
    obigen Thema:
    Es wäre sehr nett, wenn jemand die Zeit finden würde, mir den
    folgenden Sachverhalt zu verdeutlichen.

    1. Was ist zwingend nötig, um eine EM-Welle zu erzeugen, und
    warum bewegt sich diese vorwärts? Das ist im Bezug auf den
    Hertz'schen Dipol gefragt; ich habe die Funktionsweise eines
    Schwingkreises verstanden, aber ich kann noch nicht begreifen,
    wie mann dadurch von Geisterhand Lampen zum Leuchten bekommt.
    Ich weiss, das ich an der "Spule" im aufgespannten
    Schwingkreis ein sich änderndes B-Feld habe, das wiederum ein
    E-Feld erzeugt, ich kann diesen Gedankengang aber leider nicht
    wirklich fortsetzen.
    Hi Ben,

    beschäftige dich mal mit der Thmatik Verschiebefluss und Potential. Das ist recht umfangreich und ich weiss nicht, was du nicht weisst :-)
    Wellen entstehen aufgrunddessen und bewegen sich garnicht vorwärts. Sie breiten sich lediglich mit c aus.
    Könntest du die Frage konkretisieren irgendwie?

    Gruß
    Frank

    • Antwort von nach 20 Stunden 1 hilfreich
      Re^2: EM-Wellen und Hertz'scher Dipol

      Hallo, ihr lie Ben, Oliver, Matthias und alle Physikinteressierten, und speziell hallo Frank!
      "Wellen entstehen aufgrunddessen und bewegen sich garnicht vorwärts. Sie breiten sich lediglich mit c aus.
      Könntest du die Frage konkretisieren irgendwie?"

      Könntest du das bitte selbst konkretisieren?
      Was ist der Unterschied zwischen "ausbreiten" und "sich (okay, radial) vorwärtsbewegen"?
      Oder ist vielleicht eione "Ausbreitung mit c doch keine "Bewegung"?
      Nun ja, an anderem Orte streitet man sich ja auch gerade über den Tellerrand des Universums hinweg...

      Ich kann es mir schließlich nicht mehr verkneifen, auch hier jetzt meine "verkweren" (nur nicht mehr Konzepte sondern nur) Fragen zu stellen (machich aber nur ganz vorsichtige Wellen, wer weiß wohl wo!):

      -Einmal hätte ich gerne endlich (nach mehreren Anfragen bei professionellen hiesigen Physikern) doch noch gerne gewußt, welchen Eigencharakter "Magnetismus" eigentlich hat, daß man ihn (außer zum Schutz der Maxwellschen Gleichungen und der Stühle einiger 1000 Physi-amten) nicht als bloße Begleiterscheinung der Elektrizität, mathematisch als 1te Ableitung letzterer fassen kann?
      Die elektr("omagnet")ische Induktion - was ist sie mathematisch anderes als die 2te Ableitung der Elektrizität, gefaßt in eine Differentialgleichung?
      Der "Magnetismus" - was ist er anderes (in concreto, "materiell") als die Erscheinungsweise des "elektrodynamischen Prinzips", also des Vereinigungsstrebens gleichgerichteter und des "Meidungsverhaltens" entgegengerichteter elektrischer "Ströme"?
      Da es ja keine wirkliche "Elektrostatik" gibt (möglicherweise nur "stater Statistik" mittels einer lokal-dominanten "Häufung", und je kleiner die "geladenen" Partikel im atomaren Bereich, desto "mobiler" ja, die "Dinger"), sind also alle elektrischen "Ladungen" in Bewegung (auch und vor allem relativ zueinander), haben also alle untereinander "längsseitig mit-/und gegenläufige Bewegungskomponenten und erfahren daher alle entweder Vereinigungs- oder Abstoßungs"kräfte".
      "Magnete" (griechisch ja `Elektron´ - soll keine Trauer weiterhin tragen!) haben GESCHICHTLICH Bedeutung und damit "Eigenwert" gewonnen, und es scheint wie so oft nur bequeme Trägheit noch ihre "Existenz" zu begründen; die Trägheit der Bücher und "wissenschaftlichen" Köpfe.
      Meiner humpelnden Opinion nach.

      Ist es nicht einfacher, sich die "INDUKTION", zum Beispiel das "ERLEUCHTEN" einer Lampe in der Umgebung einer bewegten Elektrizität als nichts weiter als die Folge der extern bewirkten "unimobilen" Ausrichtung der Ladungsbewegungen im "Lampenleiter" vorzustellen?

      Ich habe übrigens "Verschiebestrom" nie verstanden und irgendwann aufgehört, es auch nur zu versuchen. Wo nichts wirklich verschoben wird - da kommen auch wirklich KEINE neuen Autos nach Polen (noch immer nicht, aber bald wohl).

      Ein Experte der hiesigen Uni hob immerhin hervor, daß für ihn "Elektrostatik" nur ein "Spezialfall der Elektrodynamik" ist. Aber eine Herleitung von entsprechenden "Maxbad´schen gleichungen" hielt er nicht einmal für der Rede wert. WOZU AUCH???!!!
      Wozu auch überhaupt verstehen wollen, wo Ben´s Fragen begründet liegen könnten? Wenn man doch mit ein oder zwei erprobten Texten so einfach alle Bedenklichkeiten wegbügeln kann!
      Ich bitte euch alle, mit weiteren "weisen Kommentaren" erstmal zurück zu halten, bis ihr euch über den "Pinch-Effekt" informiert und folgenden Versuch (unter Wahrung aller Vorsichtsmaßnahmen!) selbst durchgeführt habt:

      Aus den beiden "Löchern" einer 220V Steckdose zwei etwas längere Kabel zu den beiden "Löchern" eines geöffneten Kippschalters führen, so daß die Kabel auf ihrem Weg zum Schalter ein Stück parallel hängen/liegen. (im ersten Versuch -bei später erfolgendem "Einschalten"- mit gleicher, im zweiten mit entgegenläufiger Stromrichtung).
      Nun den Schalter ganz kurzzeitig schließen (am besten eignen sich diese "Schüler-Durchzieh-Schalter", die nur in "Hochstellung" "Strom" durchlassen, wo man also ~1/1000sec kurzschließen kann und die (möglichst automatische) Sicherung nicht einmal ansatzweise erwägen kann rauszufliegen!
      Also mich und meine Hauptschüler hat das Ergebnis jedenfalls "überzoigt"!
      Die anderen "wissenschaftlich gebildeten" Kommentare kenne ich bereits; diese HIER aber bitte nur zur "Belehrung/Warnung" des geneigten Publikums anbringen!

      Liebe physikomatische Krüsse, Moinmoin, mAni


      ZUSATZ:
      WIE MAN AUTOS von der Straße in den Physikraum holt:
      (Prinzip der Lochkamera)
      In die Zimmerverdunkelungseinrichtung (Rolladen?) ein klitzekleines Loch machen - je dunkler der Raum möglich, destop kleiner das Loch möglich! Und das Loch kann man ja, lieber besorgter Pedell, mit einem gleichfarbigen Plastikklecks wieder komplett dichtmachen!).
      Sichergehen vorher, daß auf der Straße auch Autos sind!
      Ein (bei dieser Dunkelheit sowieso halbdurchsichtiges
      DIN A4 Blatt oder größer vor das Loch halten. Und nun nur noch kuken! "Fragt sich nur, wieso die auf dem Kopf stehen, die dummen Autos!"

      Ich hoffe, ich habe mich diesmal deutlich genug für alle zum Ausdruck gebracht, und keiner kann nun sagen: "Was sollen nun diese verkweren Bemerkungen wieder? Das versteht doch keiner (von den anderen)!"
      Oder sollte meine Strafausloggung auf meiner Infragestellung von Kant an sich fußen?

      Eine grundlegende mathematisch-physikalisch-etymologische Frage:
      Wasd ist "RAUM"? Topo-, taupo et tocpeaulogiquement vu?
      Und nun dauert es gar nicht mehr: ciao,tschüß, mAni

      • Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: EM-Wellen und Hertz'scher Dipol

        -Einmal hätte ich gerne endlich (nach mehreren Anfragen bei
        professionellen hiesigen Physikern) doch noch gerne gewußt,
        welchen Eigencharakter "Magnetismus" eigentlich hat, daß man
        ihn (außer zum Schutz der Maxwellschen Gleichungen und der
        Stühle einiger 1000 Physi-amten) nicht als bloße
        Begleiterscheinung der Elektrizität, mathematisch als 1te
        Ableitung letzterer fassen kann?
        Ist das so? Das mit der Ableitung? Der "Magnetismus" - was ist er anderes (in concreto,
        "materiell") als die Erscheinungsweise des "elektrodynamischen
        Prinzips", also des Vereinigungsstrebens gleichgerichteter und
        des "Meidungsverhaltens" entgegengerichteter elektrischer
        "Ströme"?
        Du willst es vermutlich nicht hören, aber:
        Magnetistmus ist ein relativistischer Effekt. Strom fließt durch zwei Drähte --> Du kannst magnetische Kraft dazwischen messen. Strom fließt durch zwei Drähte und Du läufst mit der gleichen Geschwindigkeit nebenher, also quasi annähernd Lichtgeschwindigkeit und Du kannst kein Magnetfeld zwischen den Drähten messen. das entsteht nur durch relativistische Impulse, Lorentz-Transformationen und diverse andere unschöne Dinge. So richtig genau kann ich Dir das leider nicht sagen, aber so haben wir das hergeleitet gekriegt

        • Antwort von nach 23 Stunden 1 hilfreich
          Billigflieger

          Ist das so? Das mit der Ableitung?:
          Ist das wirklich eine FRAGE, lieber Till? Du willst es vermutlich nicht hören, aber:
          Magnetistmus ist ein relativistischer Effekt.
          AHA! Gibt es eigentlich auch "nichtrelativistische Effekte"
          Okay, bin nun absolut müde.... Strom fließt durch zwei Drähte --> Du kannst magnetische Kraft
          dazwischen messen. Strom fließt durch zwei Drähte und Du
          läufst mit der gleichen Geschwindigkeit nebenher, also quasi
          annähernd Lichtgeschwindigkeit und Du kannst kein Magnetfeld
          zwischen den Drähten messen. das entsteht nur durch
          relativistische Impulse, Lorentz-Transformationen und diverse
          andere unschöne Dinge. So richtig genau kann ich Dir das
          leider nicht sagen, aber so haben wir das hergeleitet gekriegt:
          DA habe ich doch gleich noch ne Idee: gibt es eigentlich auch "Ereignisrelativität"? Ich bhalte übrigens bekanntlich ja nichts mehr von irgendwelchen wie immer geübten ("erprobten") Daherleitungen...
          "Effekte" - gibt es die zwischen relatief in Ruhe befindlichen "Dingen" (auch des Lebens) ?
          Stell dir bitte vor, 2 Elektronen fliegen so lustig parallel daher. Ihre Bahnen nähern sich "elektromagnetisch vermittelt" immer mehr, bis sie "aneinanderbatschen".
          Neenee, sacht der Pilot (vonnem einen Elektron): für mich nicht!
          Denn für mich ist ja die Kon-kurrenz in Rure!
          Z´Tscha, diese billigen Mitflieger!

          • Antwort von nach 23 Stunden 1 hilfreich
            L´espiègle

            wiedermal vergessen zu erwähnen, lieber Till,
            wo ich doch in Schleswig-Holstein noch ungedeelt
            war: Kennst du eigentlich die wechselvolle
            Geschichte deines Namensvetters Eulenspiegel?
            Gewisserweise eine französisch-deutsche
            Gemeinschaftsproduktion, "solide Schuhe mit
            Charme". (Wasserzieher schreibt: "ulen" = fegen,
            und "spiegel" = podex, frz.: "espiègle", eigentlich
            `Spiegel´, aber Sinnbild für "Schelm", "espièglerie"
            = Schelmenstücke, ausgelassene Streiche",
            "Eulenspiegeleien".
            Und de "Uhl" heet Uhl, wegen dem Geheul.
            Woll???

            Batsch, mAni

            • Antwort von nach 23 Stunden 0 hilfreich
              Re: L´espiègle

              Hallo

              Also, es tut mir ja leid, aber ich kann mit Deinen Antworten leider nichts anfangen, ich verstehe sie quasi nicht. Aber ich vermute mal, dass Du mir sagen möchtest, dass Dir nicht gefallen hat, was ich geschrieben habe.
              Tut mir leid!
              Aber das mit der Ableitung des elektrischen Feldes musst Du mir nochmal erklären.

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re^2: L´espiègle

              Manni ist unser denkender Freigeist. Nur, dass er beim Denken jeglichen Schluss offen lässt. Du könntest ihm mit dem nichtvorhandenen Antagonismus in seiner Betrachtung der Widersprüche aufklären.

              Gruß
              Frank [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Dans l´espiègle: Fluß dicht.

              Ganz und gar (nicht), leber Till und Frank!
              Till "Oilenspiegel" (so mein Name) ist für mich der Sympa an sich, und nun in gewisser Weise auch du, als entgegenstehender Partner für einen fruchtbaren physiomatischen "Streit" in aller Öffentlichkeit!
              Hast du überhaupt schon einmal etwas über den anderen Till gelesen?
              Mach es doch bitte mal!
              Klar gefällt es mir, das du geschrieben hast! Aber das mit der Ableitung des elektrischen Feldes musst Du
              mir nochmal erklären.::
              Ich versuch´s:
              Jeder "Füsomat" weiß das: "das Magnetfeld ist eine Wirkung des sich ÄNDERNDEN elektrischen `Feldes´, seine Stärke ein Maß dieser Änderung in der Zeit, natürlich abhängig vom Dieleklektikum, vermittelt über die Dichte des (stehenden) Flusses.
              Und "Änderung pro Zeit" nennt man in der Mathematik die "(erste) Ableitung nach der Zeit".
              Und da "(Selbst)Induktion" mit der Wirkung der Änderung der Änderung des elektrischen Feldes auf sich selbst zu tun hat, handelt es sich hier um die Wirkung der Ableitung von der Ableitung, also nach Eva Zwerg um die 2te Ableitung.

              Nein Frank, ich bin nicht e uer Querdenker!
              Ich bin Kwer, einfach nur kwer.
              Kannst du also knicken.

              Liebe Krüsse,
              moinmoin, manni

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re: Dans l´espiègle: Fluß dicht.

              Hast du überhaupt schon einmal etwas über den anderen Till
              gelesen?
              Natürlich habe ich das, ich verstehe nur die Parallelen nicht Und "Änderung pro Zeit" nennt man in der Mathematik die
              "(erste) Ableitung nach der Zeit".
              sag bloß "das Magnetfeld ist eine Wirkung
              des sich ÄNDERNDEN elektrischen `Feldes´, seine Stärke ein Maß
              dieser Änderung in der Zeit, natürlich abhängig vom
              Dieleklektikum, vermittelt über die Dichte des (stehenden)
              Flusses.
              ... Und da "(Selbst)Induktion" mit der Wirkung der Änderung der
              Änderung des elektrischen Feldes auf sich selbst zu tun hat,
              handelt es sich hier um die Wirkung der Ableitung von der
              Ableitung, also nach Eva Zwerg um die 2te Ableitung.
              Sag mal, wo hast Du das her? Ich habe mich das ganze Sommersemester mit dem Kram geplagt, aber DAS kam da nicht vor. Alles, was mir dazu einfällt sind zwei Maxwellsche Gleichungen:
              rot B = µ0(dD/dt + j) bzw.
              rot E = -dB/dt
              Kann sein, dass ich da was wichtiges übersehen habe, aber ich glaube es eigentlich nicht. Aber ich bin ja offen für alles. Gilt das in irgendeinem Spezialfall? Oder gilt das vielleicht nur, wenn man nicht vektoriell rechnet?
              Wo steht das denn?



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